Sonnenblumen und herzliche Begrüßung - Einschulungsfeier der Gesamtschule Reichshof
Richtig ins Zeug gelegt hatten sich die Patenklassen des sechsten Jahrgangs für ihre neuen
Schützlinge, die
Schülerinnen und Schüler der neuen 5er-Klassen, als diese am 30. August 2010 im Rahmen einer feierlichen Einschulung in der Gesamtschule Reichshof herzlich willkommen geheißen wurden. Das abwechslungsreiche Programm der Paten mit
Sketchen und Interviews, aber auch die musikalische Umrahmung der Feierstunde durch die Musikklasse 6e unter Leitung von Ingo Thape und schließlich das Begrüßungslied, das die neuen Tutoren unter Leitung von Hans Peter Schmitz für
ihre neuen Schützlinge sangen – dies alles trug zu einem gelungenen Nachmittag für die neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern bei.
Der Schulleiter der Gesamtschule Reichshof, Dieter Ströhmann, wandte sich an die jungen Neuen, aber auch an die
Erziehungsberechtigten, indem er die Bedeutung des neuen Lebensabschnitts würdigte. Die Besatzung des „Schiffs“ Gesamtschule Reichshof mit seiner über 1000 Personen-Crew, darunter zahlreiche Eltern, die regelmäßig
mitarbeiten, werde „am heutigen Tag um 150 neue Personen ergänzt“. Dieter Ströhmann betonte das Ziel der Schule, die neuen Schülerinnen und Schüler „auf die Gefahren von Wellengang und Sturmtiefs vorzubereiten“ und
ihnen in den kommenden Jahren „die notwendigen Instrumente an die Hand“ zu geben, um später selber das individuelle „Lebensschiff“ zu steuern.
Gegenüber den Eltern akzentuierte der Schulleiter die
Gemeinschaftlichkeit der voraus liegenden Aufgaben hinsichtlich der Bildung der Kinder „mit dem Ziel eines guten, angemessenen Abschlusses am Ende der Schullaufbahn“ und appellierte: „Nehmen Sie mit uns Kurs auf das Ziel. Sie
vertrauen uns Ihre Kinder an – wir vertrauen auf Ihre Mitarbeit.“ Wenn so die Segel gesetzt seien, könne „das Schiff Fahrt aufnehmen und zu den individuellen Traumzielen gelangen“.
Auch Agnes Platz, Abteilungsleiterin I der Gesamtschule Reichshof, begrüßte die neuen Kinder und deren Eltern. Sie
stellte sich als die „Lotsin“ vor, die in den nächsten Jahren mit Rat und tat zur Seite stehe.
Mit ihren Sonnenblumen in Händen boten die neuen Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs der Gesamtschule Reichshof
schließlich einen prachtvollen Anblick. Ihre „ersten Schritte“ auf ihrem neuen Weg in der Gesamtschule Reichshof machten die Fünfer dann, als sie ihren Tutoren in ihre neuen Klassen folgten. Zuvor hatte Elke Schöttler, die
Vorsitzende des Fördervereins der Gesamtschule Reichshof, den „Neuen“ Bälle überreicht, die mit den Sonnenblumen gleich mit in die Klassen genommen wurden.
Eltern, Erziehungsberechtigte, Omas und Opas und
andere Angehörige nahmen regen Anteil am Beginn des neuen Lebensabschnitts ihrer Schützlinge, so dass noch zusätzliche Stühle organisiert werden mussten. Ihren Ausklang fand die Feier in der Mensa der Gesamtschule Reichshof, wo
sich auch die Eltern bei Speise, Trank und Gesprächen kennen lernen konnten.
Fotos: Stefan Döhl
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Entlassfeier der Jahrgangsstufe 10 der Gesamtschule Reichshof
Manche werden in die gymnasiale Oberstufe wechseln, manche werden ihre Berufsausbildung beginnen
– aber alle am 30. Juni im Forum des Eckenhagener Schulzentrums versammelten Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Reichshof blickten auf ihre bisherige Schulzeit mit der
bekannten Mischung aus Rührung und Freude zurück. Dazu trug auch das festliche Programm und die Bühnendekoration bei. Musikalisch begleitet wurde der Ablauf von Beiträgen aller Abschlussklassen unter
der Leitung des Musiklehrers Hans Peter Schmitz. Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich die Überreichung der Zeugnisse an die Schülerinnen und Schüler, die sich zu ihrem Festtag entsprechend
präsentierten. Die Zeugnismappen hatte der Förderverein der Gesamtschule beigesteuert.
Schulleiter Dieter Ströhmann konnte zahlreiche Gäste begrüßen, so Bürgermeister Rüdiger Gennies,
seinen Stellvertreter Hans Otto Gries und als Vertreter der Kooperationspartner der Gesamtschule Herrn Wölfer und Frau Dörfel von der Volksbank Oberberg und Herrn Mlynczlak von der AOK sowie den
Schulpflegschaftsvorsitzenden, Klaus Ostermeier, die Vorsitzende des Fördervereins, Elke Schöttler und die Vorsitzende des Mensavereins, Petra Bosbach.
„Stars gehen – Fans bleiben“ lautete das Motto, das die 10. Jahrgangsstufe über ihren Abschied gesetzt hatte. Die selbstbewusste Formulierung entlockte nicht nur den zahlreich erschienenen Eltern und Verwandten, sondern auch manchen der Festredner ein Schmunzeln und war auch auf dem anschließenden Empfang in der Mensa der Gesamtschule mitunter noch Thema.
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Auch Dieter Ströhmann ging darauf ein und entnahm dem Satz manch heiter-mahnende Bedeutung. Den Schülerinnen und Schülern rief er zu: „In sechs Jahren Schule habt ihr genug Fans für euch gewonnen!“ und hob einzelne Fangruppen besonders hervor, so auch die Tutorinnen und Tutoren Silke Demtröder und Andreas Quast (Klasse 10a), Yvonne Wessinghage-Thurau und Anne Halfar (Klasse 10b), Miriam Stieber und Stephan Demuth (Klasse 10c), Kerstin Brunßen und Jörg Schmoock (Klasse 10d) und schließlich Annette Schößler und Stephan Groß (Klasse 10e). Dieter Ströhmann dankte schließlich auch den Lehrerinnen und Lehrern, die zum Teil ihre Schützlinge schon seit der Klasse 5 unterrichtet hatten: „Eure Lehrerinnen und Lehrer nahmen ihre Erziehungs-, Bildungs- und Beratungsfunktion sehr ernst. Den bestmöglichen Schulabschluss mit euch zu erreichen stand im Mittelpunkt ihres pädagogischen Handelns . Die Entwicklung der Persönlichkeit durch die Vermittlung von Werten und Schlüsselqualifikationen, wie ‚Teamfähigkeit’, ‚selbstständiges Lernen’ und ‚Verantwortungsbewusstsein’ wurden geschult.“
Die wichtigste Fangruppe, die Lehrer nämlich, ließen es sich nicht nehmen, ihren Stars mögliche
zukünftige Wege akrobatisch zu präsentieren, was zu Begeisterungsstürmen Anlass bot.
Die zuständige Abteilungsleiterin, Theresa Sondermann, überreichte Viktoria Schenk und Timo
Müllenschläder einen Büchergutschein der Firma Elektrisola für die beste Schülerin und de besten Schüler der Jahrgangsstufe.
In den anschließenden Gesprächen zwischen Eltern, Lehrern und Schülern wurde schließlich so manche
Anekdote aus der zurück liegenden Schulzeit ausgetauscht und aufgefrischt, während der Mensaverein wieder einmal seinem Ruf alle Ehre machte, indem in hervorragender Weise für das leibliche Wohl sorgte.
Schüleraustausch mit argentinischer Schule – Gegenbesuch von der Südhalbkugel
Christoph Mäueler, Spanischlehrer an der Gesamtschule Reichshof, hatte den Austausch in diesem Jahr organisiert. War im vergangenen Jahr eine Abordnung Reichshofer Gesamtschüler auf die Südhalbkugel gereist, so stand nun der Gegenbesuch an. Sieben Schülerinnen und Schüler aus der argentinischen, bilingualen (Spanisch und Englisch) St. Georges School in Loma Verde, etwa 60 Km südlich von Buenos Aires, nahmen am Unterricht der Stufen 11 und 12 teil. Aber auch Kurzreisen in europäische Hauptstädte standen auf dem Programm, teilweise auch mit den Gastfamilien, bei denen die argentinischen Freunde untergebracht waren.
Die Schülerinnen und Schüler aus der Gesamtschule verstanden sich auf Anhieb sehr gut mit den
Gästen und umgekehrt. Mittlerweile sind bereits Rückmeldungen aus Argentinien nach Norden gedrungen: „Die Gäste haben toll über ihren Aufenthalt berichtet“, vermeldet Christoph Mäueler, die
deutsch-argentinischen Sympathien seien noch stärker geworden, und das trotz des Argentinien-Spiels bei der WM, merkt er schmunzelnd an. Tatsächlich habe der jüngste Besuch einmal mehr einen
Interesse- und Motivationsschub bei unseren Schülerinnen und Schülern für die spanische Sprache bewirkt. Diese Art von Austausch bringt nach Mäuelers fester Überzeugung über Spanischkenntnisse
und Erprobung hinaus einen Reifesprung in der Persönlichkeitsentwicklung der Schüler. Er betont auch nocheinmal sein Argument für ein Land wie Argentinien: „Spanisch ist eine Weltsprache. 360 Millionen
Menschen sprechen Spanisch. Demgegenüber wird auf der Iberischen Halbinsel selbst lediglich von 43 Millionen Menschen Spanisch gesprochen. Die Sprache eröffnet einen riesigen Marktraum“.
Die Reichshofer Gesamtschülerinnen und -schüler freuen sich bereits jetzt auf ihren Besuch. Er soll im Oktober – im argentinischen Frühling – stattfinden. Dieser Rückaustausch ist bereits organisiert.
Bundesjugendspiele der Gesamtschule Reichshof
Die Temperaturen waren fraglos hoch, als die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof am
letzten Freitag vor den Sommerferien zu den Bundesjugendspielen antraten. Dennoch bot sich am Rande des Eckenhagener Stadions reichlich Gelegenheit im Schatten auszuruhen. Der Mensaverein
leistete überdies eine tolle Versorgung mit Flüssigkeit und Essen.
Als vorausschauende Maßnahme erwies sich, dass die Sportfachschaft die Ausdauerläufe in den
Unterricht im Vorfeld der Spiele verlagert hatte. Der Förderverein der Gesamtschule Reichshof fuhr wieder einmal einen Einsatz, indem die Vorsitzende, Elke Schöttler, Basecaps gegen die Sonne zur
Verfügung stellte. So konnte das Sportfest starten, nachdem Schulleiter Dieter Ströhmann sie eröffnet und Andrea Rohoff von der Sportfachschaft sie mit einer Vuvuzela „angetrötet“ hatte.
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Die Durchgänge im Werfen, Weitspringen und Sprinten waren hervorragend organisiert. Unter
tatkräftiger Mithilfe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 liefen die Wettbewerbe reibungslos ab. Höhepunkt waren zweifellos die Staffelläufe der Jahrgangsstufen 5 bis 9. Zu laufen
waren 4 x 200 Meter, jeweils von einer Jungen- und einer Mädchenstaffel. Den ersten Platz im 5. Jahrgang belegten die Staffeln der 5b; die Mädchen der 6c und die Jungen der 6d gewannen in der
Stufe 6. In der 7. Jahrgangsstufe setzten sich die Läuferinnen der 7a und die Läufer der 7d an die Spitze. Die 8b (Mädchen) und die 8a (Jungen) dominierten im achten und die Mädchen und Jungen der
9c waren Sieger im 9. Jahrgang.
Sabine Poganski von der Sportfachschaft lobte die am Gelingen Beteiligten: „Alle Schüler haben
engagiert mitgemacht; die Tutoren der Klassen haben und bei der Durchführung prima unterstützt.“
Jahresabschluss der besonderen Art - Triathlon an der Aggertalsperre
Auf eine besondere Art beging die Sportklasse 6d der Gesamtschule Reichshof ihren Abschluss vor den
nahenden Sommerferien zusammen mit ihren Tutoren Damaris Gänzler und Jens Schunke-Galley. Auf dem Programm stand ein Kinder-Triathlon a der Aggertalsperre.
Jan Gummersbach aus der Sportklasse schildert den Ablauf: „ Nach unserer Teambesprechung am Morgen starteten wir mit dem Schwimmen über 150 Meter. Als wir aus dem Wasser kamen, mussten wir
auf der Talsperrenbrücke in der Wechselzone I unser Rad holen und 5500 Meter Rad fahren. Danach hatten wir noch eine Laufstrecke von 1000 Meter zu bewältigen und liefen erschöpft, aber überglücklich ins Ziel.“
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Müde, entspannt und in fröhlicher Stimmung feierte die Klasse anschließend eine „Finisher-Party“ gemeinsam mit ihren Tutoren und den Eltern am Campingplatz an der Aggertalsperre.
Landessportfest und Talentsichtung der Schulen
Gleich in mehrfacher Hinsicht zahlte sich die Teilnahme der Gesamtschule Reichshof am Landessportfest der Schulen am 16. Juni in Wipperfürth aus. So belegte die Mannschaft der Jungen in der Wettkampfklasse II den ersten Platz unter den teilnehmenden Schulen. Die Reichshofer Gesamtschüler konnten drei von sieben Wettbewerben (Speerwurf, Kugelstoßen und Hochsprung) für sich entscheiden. Im Weitsprung mussten sie sich nur knapp geschlagen geben. Zu nennen sind insbesondere die Leistungen von Jan Pablo Oehl im Hochsprung und von Jonas Heinrich im Speerwurf und im Kugelstoßen. Jan Pablo Oehl errang zudem den Pokal für die höchste Gesamtpunktzahl in seiner Wettkampfgruppe.
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Auch bei der Talentsichtung im Rahmen der Kreismeisterschaften der Leichtathletik gab es tolle Resultate. Hier ergaben sich für die Gesamtschule Reichshof in der Sichtung der Jahrgänge 98/99 die besten Ergebnisse im Dreikampf (20 Meter Sprint, Weitsprung und Medizinballwurf). Vollen Einsatz zeigten hier aus der Sportklasse 5b Tessa Hennecke und Robin Baum (beide Sprint); Tilo Hennecke (Medizinballwurf) sowie Marion Schnabel (Weitsprung). Aus der Klasse 5a stach Corinna Amann im Weitsprung hervor. – Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen und Schüler!
Denklinger Burghof für einen guten Zweck zum Klingen gebracht
Ihr Schuljahr ließen die Musikklassen der fünften, sechsten und siebten Jahrgangsstufe der Gesamtschule Reichshof ausklingen, indem sie im alten Denklinger Burghof ein Benefiz-Konzert zugunsten des Bergneustädter Vereins für „Patienten im Wachkoma“ (PIW) veranstalteten. Unter Leitung von Ingo Thape brachten die jungen Musiker ein reichhaltiges Angebot zu Gehör.
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In der Wärme des ersten Juli-Sonntags und noch beflügelt von den Leistungen der Fußball
-Nationalmannschaft zeigten die Musiker ihr bereits beeindruckendes Können. Dies würdigte Hans-Otto Gries als stellvertretender Bürgermeister ebenso wie das soziale Engagement, das sich in der Widmung
des Konzerts manifestierte. Denn der Verein für die Wachkoma-Patienten kümmert sich seit nunmehr 15 Jahren um die Belange seiner Patienten und ihrer Angehörigen.
So trafen zwei verdienstvolle Projekte zusammen – der im Landeswettbewerb „Klasse musiziert“ mehrfach prämierte Musikklassen-Baustein des Reichshofer Gesamtschulprogramms und das Anliegen
des PIW –, was das zahlreich erschienene Publikum sichtlich erfreute. Richtig: „Musik ist Klasse“, wie es auf den T-Shirts der jungen Musikerinnen und Musiker zu lesen stand!
Freunde bei Freunden - Besuch der polnischen Partner aus Łańcut in der Gesamtschule Reichshof
War im Mai gerade eine Delegation der Gesamtschule Reichshof, angeführt von Schulleiter Dieter Ströhmann, in Polen gewesen, um die 10-jährige Schulpartnerschaft zwischen dem I. Allgemeinbildenden Lyzeum Łańcut und der Gesamtschule Reichshof zu feiern, stand im Juni auch schon der 11. Besuch der polnischen Freunde auf dem Programm.
Mit den Lehrerinnen Ulla Mach und Barbara Magdón kamen 11 Schülerinnen und Schüler aus Polen nach Reichshof. Untergebracht bei Gastfamilien Reichshofer Gesamtschülerinnen und -schüler erlebten sie ein reichhaltiges Programm innerhalb und außerhalb der Reichshofer Gesamtschule. So gab es erneut zahlreiche Gelegenheiten der Begegnung deutscher und polnischer Schülerinnen und Schüler im Geiste der Partnerschaft beider Schulen, der gegenseitigen Verständigung und des wechselseitigen Kennenlernens. Höhepunkte des Programms waren mit Sicherheit die Kölner Stadtführung um „Hexen, Dirnen, Pest und Klüngel“, eine Rheinschifffahrt; die Essener Zeche „Zollverein“ und ein tolles Kochevent
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Kerstin Krug, auf Reichshofer Seite Organisatorin des Besuchsprogramms, zog am Ende des einwöchigen Aufenthaltes eine enthusiastische Bilanz: „Freunde waren bei Freunden. Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich toll um unsere Gäste gekümmert. Mein Dank gebührt auch unseren Gastfamilien. Neue Freundschaften sind geknüpft worden und wir freuen uns bereits auf unseren nächsten Besuch in Polen.“ Symbolisches Zeugnis der gegenseitigen Freundschaft ist das Vorhängeschloss mit dem Namen beider Partnerschulen, das nunmehr an der Kölner Hohenzollernbrücke hängt. Das Gegenstück befindet sich seit dem Jubiläumsbesuch an einer Brücke vor der Breslauer Kathedrale.
Taizé – ein einzigartiges Erlebnis
Am Ende des Schuljahres reiste eine Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule
Reichshof nach Taizé in Frankreich. Begleitet wurde die Gruppe von Angela Albrecht, die die Fahrt zum wiederholten Mal organisiert hatte.
Warum nach Taizé? Und was hat es mit diesem Ort überhaupt auf sich? Taizé ist der Ort, an dem sich 1940 Frère Roger, ein evangelischer Pfarrer, niederließ. Er versteckte Flüchtlinge vor den
Nationalsozialisten. Andere schlossen sich an. 1949 gründete er eine ökomenische Ordensgemeinschaft, der heute ca. 90 Brüder angehören. Die Gemeinschaft verdient sich ihren Lebensunterhalt selbst und
nimmt keine Spenden an. Ihr Ziel ist es, die Versöhnung der Christen zu leben. Im Laufe der Jahre hat sich Taizé zum Anziehungspunkt für viele Menschen entwickelt, die von diesem Ziel fasziniert sind, die
Ruhe und innere Einkehr suchen. Das trifft auch auf viele Jugendgruppen zu.
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Das Leben in Taizé ist äußerst einfach. Man schläft in Zelten oder Baracken. Man hilft bei kleineren
Arbeiten, etwa beim Kirchendienst, in der Küche und bei Hausmeisterarbeiten. Dabei kommt man fast von selbst in Gespräche und lernt sich kennen. „Es ist unglaublich, wie viele Menschen aus
unterschiedlichen Ländern miteinander auskommen, einander helfen und Spaß haben“, sagt der Reichshofer Gesamtschüler Kai. Celina und Janine fanden besonders beeindruckend, „mit über 3000
Menschen in einem Raum zu sein und zu schweigen.“ Für Kathrin, die bereits zum zweiten Mal mit war,
„ist es einzigartig, im Gottesdienst zu sitzen und die Gesänge zu genießen. Einen solchen Ort der Stille
sollte es auch bei uns geben“, wünscht sie sich. Auf eine Formel bringt das Taizé-Erlebnis Maxi: „Taizé
ist ein Ort des Friedens und der Gemeinschaft. Es ist der Ausdruck von Glück in der Einfachheit.“
Die Fahrt Reichshofer Gesamtschüler nach Taizé findet nun schon seit mehreren Jahren statt. Die Plätze werden bei den Schülerinnen und Schülern immer begehrter. Denn es spricht sich nach jeder Rückkehr
erneut herum, was Elke so formuliert: „In Taizé habe ich Ruhe und Frieden gefunden. Wir hatten viel Freizeit, doch nie war es langweilig, nie habe ich TV oder Internet vermisst. Das Gefühl von
Freundschaft und Geborgenheit hat mich ergriffen und ich will versuchen, dieses Gefühl auch zu Hause zu behalten.“
Von Labyrinthen und Masken - Theaterklasse 5c der Gesamtschule Reichshof ließ Ikarus fliegen
Ihre erste Lang-Produktion präsentierte die Theaterklasse 5 c der Gesamtschule Reichshof am 8. Juni
voller Stolz und Elan vor den Mitschülerinnen und Mitschülern ihrer Jahrgangsstufe. Atemlose Stille wechselte mit Lachen und Riesenapplaus seitens des versammelten fünften Jahrgangs angesichts des
Geschehens auf der Bühne im Eckenhagener Schulzentrum.
Die Handlung lehnte sich an den bekannten griechischen Mythos von Daedalos und Ikaros und ihren
Flugkünsten an, nahm die Vorlage aber nicht allzu streng, sondern spielte vielmehr mit ihr und ihren
Figuren, die dann auch Ikar und Daeda hießen. Ariadne im Labyrinth des Minotaurus auf der Insel „Kriti“
behielt ihren Namen. Eine spannende und verwickelte Handlung verlangte den jungen Darstellerinnen viel Konzentration ab, zumal mehrere Rollen mit mehreren Schülern besetzt waren und in mehreren Szenen
umbesetzt wurden. Aber all dies meisterten die Schauspieler mit viel Spielfreude ebenso wie die anspruchsvollen Textpassagen.
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Besonders gelungen war die Idee, „Bühnenbild“-Elemente mit den Darstellern zu verknüpfen. So wurden
z.B. Mauern oder Spiegel von Darstellern gespielt und wichtige Rollen waren an ganz speziellen Masken
erkennbar, die man gemeinsam entworfen und hergestellt hatte. Nicht zuletzt solche dramaturgischen Lösungen gewährleisteten, dass die gesamte Klasse an der Darbietung aktiv beteiligt war.
Chantal Nierstenhöfer, die die Erzählerin im Stück verkörperte, schätzte den Erfolg positiv ein: „Ich
glaube wir haben den Zuschauern gefallen, die waren total aufmerksam.“ Auch Heike Burghaus, als
Lehrerin im Publikum, teilte die Einschätzung: „An den Reaktionen der Kinder konnte man ihre Spannung
ablesen. Das war eine klasse Leistung der 5c!“ Erarbeitet hatte die Reichshofer Theater-Klasse das
Projekt mit ihren Tutorinnen Sabine Löber und Simone Mourmouris. Die Schüler jedenfalls fühlten sich nach den Standing Ovations und plötzlichen Autogramm-Wünschen ermutigt: „Das war unser erster
großer Auftritt als Theaterklasse. Das nächste Mal wird noch besser“, prophezeite Kathleen Born, die im Stück eine Krake, die Mutter und eine Mauer gespielt hatte.
Wetten dass…? - Abiturienten der Gesamtschule Reichshof verabschiedeten sich von ihren Mitschülern
Mit einer heiter-launigen Bühnenshow verabschiedeten sich die Abiturientinnen und Abiturienten 2010 der Gesamtschule Reichshof von ihren Mitschülern. Die Parodie einer „Wetten dass“-Show kam insbesondere bei den unteren Jahrgängen der Gesamtschule super toll an. Die „Kleinen“ waren teilweise vor Spaß außer Rand und Band.
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Daria Hillnhütter als Thomas Gottschalk führte mit Michelle Hunziker (alias Noel Brosien) durch die Show.
An originellen Wetten mangelte es nicht. So mussten Lehrer beispielsweise auf rohen Eiern laufen, Rock
-Songs zum Besten geben, mit einem Tischtennisball im Mund grammatische Begriffe erklären und Witze
erzählen. Unterbrochen wurde der Ablauf wie im Original mit Showeinlagen, etwa der Nachahmung der Spice-Girls durch täuschend echt verkleidete Mitglieder der scheidenden 13. Jahrgangsstufe. Deren
Beratungslehrer, Axel Müller, war für die „Außen“-Wette zuständig. Ihm musste es gelingen während der
Veranstaltung 30 Tanzpaare aus Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal der Gesamtschule zusammenzubringen, sie den Disco-Fox zu lehren und dann gemeinsam mit diesen Vertreten der
Schulgemeinschaft aufzutreten. Das gelang ihm in hervorragender Weise. Das Publikum auf dem neu gestalteten unteren Schulhofgelände tanzte und sang eifrig mit.
Dieser Abschied der 13er von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern wird an der Gesamtschule Reichshof sicher so schnell nicht vergessen werden.
Reichshofer Gesamtschüler beim Ausbildungswettbewerb der Firma BPW
Ende Juni war es wieder so weit: Die Firma Bergische Achsen (BPW) veranstaltete ihren jährlichen Ausbildungswettbewerb. Dessen Ziel besteht u.a. darin, den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt von Ausbildungsprofilen nahe zu bringen. Zehn Schülergruppen der neunten Jahrgänge aus zehn oberbergischen Schulen traten in Wiehl gegeneinander an. Als ersten Preis gab es dabei einen Ausbildungsplatz bei BPW zu gewinnen.
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Mit dabei war auch diesmal eine 11-köpfige Schülergruppe der Gesamtschule Reichshof. Zwar langte es in diesem Jahr nicht für das „Siegertreppchen“, aber die Teilnahme an sich war wie immer lohnend. Aufgeteilt in Kreativ- und Praxisteams galt es, Theoriekenntnisse und praktische Fertigkeiten in kooperativer Weise in einem Wettkampf zu zeigen. „Dies war für alle Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung und eine neue Erfahrung“, stellte der die Reichshofer Gruppe begleitende Lehrer, Stefan Tetzner, fest.
„Fliegender Fisch“ gastiert in der Gesamtschule Reichshof
Das bekannte „Flying Fish Theatre“, ein Theater-Ensemble mit englischsprachigen Bühnenstücken, gastierte am 24. Juni in der Gesamtschule Reichshof. „Warum englisches Theater?“ Karin Dörbaum, die
Vorsitzende der Englisch-Fachschaft, die den Auftritt organisiert hatte, antwortet: „Schauspiele in der
Original-Sprache zu erleben, bietet für unsere Schülerinnen und Schüler die Chance, im Nachvollzug des
Geschehens ihr eigenes Wissen zu erkennen. Darum finden solche Veranstaltungen an unserer Schule regelmäßig statt.“
Das Flying Fish Theatre präsentierte zwei Stücke mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Themen für die Jahrgangsstufen 6 und 7 sowie 8 und 9.
Die jüngeren Schülerinnen und Schüler erlebten das Musical „The Secret Box“. Hier wird das Thema
Wahrheit, Lügen und die Folgen unterhaltsam behandelt. Als Identifikationsfigur für das junge Publikum
steht die 12-jährige Sammy im Mittelpunkt der Handlung. Das realistische Stück „One for the Road“
konfrontiert mit dem Thema Alkoholmissbrauch bei Teenagern. Ein anfangs harmloser Partyabend artet aus und hat tragische Konsequenzen.
Beide Stücke trafen auf ein hoch aufmerksames Publikum, das dem Geschehen im Forum des Eckenhagener
Schulzentrums gebannt folgte und die professionellen Leistungen der sympathischen Schauspieler mit nachdrücklichem Applaus bedachte.
„Der heutige Tag und die Zukunft gehören Ihnen!“ - Feierstunde zum bestandenen Abitur an der Gesamtschule Reichshof
In einer Feierstunde mit Lehrern, Eltern und Verwandten wurden am 25. Juni die Abiturientinnen und
Abiturienten der Gesamtschule Reichshof im Forum des Schulzentrums Eckenhagen verabschiedet.
Als eine Herausforderung betrachteten viele der Festredner das Motto, das sich die diesjährige
Abiturientia der Reichshofer Gesamtschule gewählt hatte: „IndividualABI 20/10 statt 08/15“. Aber
ebenso launig wie ernst arbeiteten sie sich an der Aufgabe ab. Schulleiter Dieter Ströhmann gab dem
Wahlspruch eine eigene Wendung: „Es kann nur der abheben, der die Bodenhaftung behält.“ Er
gratulierte den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern. Auch hob er neben den Lernerfolgen die
sozialen Werte und Kompetenzen hervor, die der scheidenden Stufe 13 im Laufe ihrer Schullaufbahn an der Gesamtschule Reichshof vermittelt wurden.
Bürgermeister Rüdiger Gennies gratulierte im Namen des Schulträgers und würdigte „unsere weit über die Gemeindegrenzen bekannte Gesamtschule mit ihren Auszeichnungen und ihrem enormen
ehrenamtlichen Engagement.“ Den Schülerinnen und Schülern rief er zu: „Der heutige Tag und die
Zukunft gehören Ihnen!“ Eine Mahnung fügte Schulpflegschaftsvorsitzender Klaus Ostermeier an: „Leben Sie Ihren Traum, aber träumen Sie nicht Ihr Leben!“
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Den mittlerweile traditionellen „Elektrisola-Preis“ verliehen die Vertreter Firma Elektrisola, Dr. Josef
Kummer und Thorsten Flitsch, mit der die Gesamtschule Reichshof die erste ihrer zahlreichen
Kooperationen verbindet, an die drei Schülerinnen und Schüler mit dem besten Notendurchschnitt. Über jeweils 200 Euro freuen konnen sich Sascha Birk, Christoph Dräger und Stefanie Michel.
Heiterkeit kam auf, als Lydia Schlichting und Jonas Schmerberg für die Stufe 13 ihren kleinen Rückblick
auf gemeinsam Erlebtes präsentierten. Wie gut sich die Stufe mit ihrem Beratungslehrer verstand,
zeigten die Reaktionen bei der Rede von Beratungslehrer Axel Müller. Er erinnerte insbesondere an die
Studienfahrt nach Berlin, das Theater-Projekt „Smog“ sowie die Teilnahme am hochkarätigen Kunst
-Wettbewerb am Duisburger Museum Küppersmühle. An letzteren erinnerte das damals entstandene
Werk im Bühnenhintergrund. Axel Müller machte seiner Stufe ein Kompliment: „Ihr habt stets solide gearbeitet und könnt stolz auf euch sein.“
Rührung kam auf, als die Lehrer im „Chor der Gelehrten“ für ihre Ex-Schüler sangen und zusammen mit
einer Musikgruppierung aus Lehrern und Schülern für heitere, aber auch melancholische Stimmung sorgte. Die war dann aber verschwunden, als alle stolz ihr Zeugnis in der Hand hielten.
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Namen der Abiturienten:
Baldauf, Niklas (Wiehl); Baldus, Svenja (Reichshof); Bastek, Angelika (Bergneustadt); Baumann, Ann
-Katrin (Wiehl); Bialkowski, Karina (Reichshof); Birk, Sascha (Olpe); Bischoff, Timo (Wiehl); Bisterfeld,
Alexandra (Bergneustadt), Brosien, Finn Noel (Reichshof); Caspari, Lena (Reichshof); Dräger, Christoph
(Reichshof); Faulenbach, Robin (Bergneustadt); Geßner, Lisa (Wiehl); Gösselkeheld, Christian (Reichshof
); Haselbach, Christoph (Bergneustadt); Heide, Laura (Reichshof); Heuser, Julie (Wiehl); Hillnhütter,
Daria (Bergneustadt); Hombach, Sabrina (Reichshof); Huland, Magnus (Gummersbach); Jippa, Johanna
(Bergneustadt); Klein, Carolin (Reichshof); Köster, Ayline (Reichshof); Lück, Adrian (Reichshof); Macit,
Betül (Bergneustadt); Martin, Christian (Wiehl); Michel, Stefanie (Reichshof); Neumann, Danny (Reichshof); Overrath, Ulrike (Gummersbach); Reimer, Katharina (Bergneustadt); Rinke, André
(Reichshof); Sander, Michael (Bergneustadt), Schacht, Volker (Reichshof); Schacht, Volker (Reichshof
); Schaldach, Fabian (Drolshagen); Schlichting, Lydia (Reichshof); Schmerberg, Jonas (Wiehl); Schmidt,
Christina (Bergneustadt); Schober, Marc (Reichshof); Simon, Martin (Reichshof); Thiele, Marc (Wiehl), Ummack, Arjuna (Reichshof).
Licht und Hoffnung – Argentinische Delegation in der Gesamtschule Reichshof
Im Rahmen des Austauschs zwischen der Gesamtschule Reichshof und der St. Georges School, einer Schule in der Nähe der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, fand am 10. Juni die Vorstellung eines Hilfsprojekts statt. Spanisch-Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, aber auch Schülerinnen und Schüler des 10. und 9. Jahrgangs erlebten die Präsentation eines Hilfsprojekts. Hier hatten auch schon Reichshofer Gesamtschüler im letzten Jahr mitgearbeitet, als sie die Partnerschule besuchten. Begrüßt wurden der Gründer des Hilfsprojekts, Humberto del Magro und seine Mitarbeiter von Bürgermeister Rüdiger Gennies und Schulleiter Dieter Ströhmann.
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Das Projekt „Luz – Esperanza – Pureza“ (dt. „Licht – Hoffnung – Reinheit“), kurz LEP, arbeitet in der
kleinen Stadt Garin im Süden von Buenos Aires. Es richtet sich vor allem an Kinder, aber auch an
erwachsene Bedürftige. In einem Arbeiterviertel mit hoher Abeitslosen- und Analphabetenrate ist das
ehemalige Elternhaus von Delmagro nun zu einem Zentrum für Rechtsberatung, Nachhilfeunterricht,
Alphabetisierungs- und Sprachkurse geworden. Die medizinische Arbeit erläuterte eindrucksvoll Diana
Herbsztein, die vom samstäglichen Zahnarztbesuch ebenso berichtete wie von Krebsvorsorge.
Die Schülerinnen und Schüler der St. Georges School helfen wie alle Freiwilligen, auf die sich das Projekt
neben Sponsoren alleine stützt, regelmäßig. Den fünf Schülerinnen und Schülern, die derzeit aus
Argentinien zu Besuch an der Reichshofer Gesamtschule weilen, waren die Bilder der Präsentation also
bestens bekannt. Sie konnten bestätigen, was Spanisch-Lehrer Christoph Mäueler, Organisator des
Austauschs und Übersetzer des Vortrags vom letzten Besuch erinnerte: „Die Kinder sind bitter
enttäuscht, wenn einmal eine Veranstaltung nicht stattfindet. Oft ist das LEP mit seinen Schul-, Sprach
-, Kunst- und Computer-Kursen die einzige Zuflucht von häuslichem Elend.“ Erstaunlich ist auch das gewachsene Interesse der Jugendlichen gerade an Deutsch-Kursen.
Beeindruckend war für die Schülerinnen und Schüler insbesondere die Normalität, mit der Humanmedizin,
Tierversorgung und Gartenbauunterricht eine Einheit bildeten, die den Menschen in Garin eine gesunde
Lebensgrundlage schaffen soll. Verabschiedet wurde die argentinische Delegation von LEP mit einem begeisterten Applaus.
Kreativer Klimaschutz – Zertifikat für die Gesamtschule Reichshof
Für ihre erfolgreiche Teilnahme am „Programm Aktion Klima“ erhielt die Gesamtschule Reichshof im Mai ein Zertifikat. Das Programm wird gefördert vom Bundesinnenministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung.
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„Mit der Umsetzung von vielfältigen Klimaschutzprojekten wurde ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung eines verstärkten Klimaschutzbewusstseins geleistet“, steht auf der Urkunde zu lesen. Honoriert wurde unter anderem die Arbeit der Energie-Scouts an der Gesamtschule Reichshof. Ca. 57 Energie-Scouts sensibilisieren ihre Mitschüler für das Klimaproblem und wollen sie dazu bringen, „nicht mehr soviel Treibhausgas in die Atmosphäre zu pusten“, so begründet Franziska von Weschpfennig (Klasse 8e) ihren Einsatz für die Umwelt als „Energie-Scout“ der Gesamtschule Reichshof.
Tour Eiffel – einmal Paris und zurück
Einmal Paris und zurück! Unter diesem Motto stand die Fahrt in die französische Hauptstadt, die 56 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8-10 der Gesamtschule Reichshof Anfang Juni absolvierten. Alle Teilnehmer haben Französisch als Wahlpflichtfach belegt. Ihre Französisch-Kenntnisse konnten sie bei zahlreichen Gelegenheiten anwenden. Dies war die Rückmeldung, die Organisatorin Witta Klein, Kerstin Krug und Jutta Schneider von der Französisch-Fachschaft erhielten.
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Höhepunkt der Tour im wahrsten Sinne des Wortes war der 300 Meter hohe Eifelturm. Auch die Seine -Quais, Notre Dame, der Louvre, die Metro und Montmartre wahren weitere Highlights der eintägigen Tour, die zweifelsohne strapaziös, aber voller neuer und interessanter Eindrücke war. So war es kein Wunder, dass die Schülerinnen und Schüler bereits am Start der nächtlichen Heimfahrt im Bus alsbald in Schlaf fielen. Trotz der Kürze der Fahrt seien die Plätze bei den Schülerinnen und Schülern jedes Jahr heiß begehrt, stellt Witta Klein fest. Und Kerstin Krug begründet die fast schon traditionelle Exkursion seitens der Reichshofer Gesamtschule: „Für die Französisch-Fachschaft ist jeder Kontakt der Schülerinnen und Schüler mit der lebendigen Sprache unverzichtbar.“
Der Sommer kommt, die Temperaturen steigen. Aber nicht nur deshalb heißt es: Viel trinken, und zwar
zu jeder Mahlzeit und vor allem auch zwischendurch! Denn nur wer genügend Flüssigkeit tankt, ist fit
für Schule und Sport. Diese Einsicht hat der Mensaverein der Gesamtschule Reichshof nunmehr in ihr
Grundkonzept integriert, das die gesunde Ernährung mit frischen Lebensmitteln in den Mittelpunkt stellt.
Bekanntlich arbeiten viele Eltern und Schüler täglich in der Mensa der Gesamtschule Reichshof, um das
Konzept der gesunden Schule auch vom ernährungsphysiologischen Gesichtspunkt aus zu realisieren.
Frauke Steuer, die Küchenleiterin an der Reichshofer Gesamtschule, erläutert den neuen Baustein des
Mensaprogramms: „Trinken ist wichtig, bevor der Durst kommt. Wir wollen unsere Kinder nachhaltig zu
einem Trinkverhalten erziehen, das zu viel süße Getränke vermeidet und die Gesundheit fördert.“ Für ca.
3000 Euro hat der Mensaverein in einen Tafelwasser-Automaten der Firma „Durstspiegel“ investiert, um
den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Reichshof jederzeit Zugang zu frischem Wasser zu
ermöglichen. Zusammen mit der AOK, die sich als Kooperationspartner der Schule mit 300 Euro beteiligte
, und mit einem ansehnlichen Betrag aus dem Preisgeld, das die Gesamtschule für ihr Projekt „Gute Gesunde Schule“ erhalten hatte, ließ sich das Vorhaben verwirklichen.
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Mit Flaschen, die sie erwerben oder als Pfandflaschen benutzen können, haben die Schülerinnen und
Schüler die Möglichkeit, ihren Durst zu löschen. „Das Flaschensystem hilft auch Müll und
Energieaufwand durch anderweitige Getränkeverpackungen zu vermeiden; außerdem brauchen die
Kinder nicht mehr Getränke von Zuhause mitzuschleppen“, bemerkt Barbara Andörfer von der Gesamtschule Reichshof.
Barbara Andörfer wie auch Frauke Steuer verbuchen die Neuheit in der Eckenhagener Mensa bereits
nach wenigen Tagen als Erfolg. Frauke Steuer: „Die Kinder nehmen das Angebot dankbar an. Sie
konnten anfangs gar nicht glauben, dass das Wasser jederzeit kostenlos zur Verfügung steht.“
An einer Stellwand neben dem neuen Wasserautomaten hat Barbara Andörfer die wichtigsten
Informationen über die Bedeutung ausreichender Flüssigkeitsversorgung zusammengestellt. Nicht nur
Schüler, sondern auch viele Erwachsene der Schulgemeinschaft lesen interessiert, was doch eigentlich
selbstverständlich sein sollte, etwa dass zu wenig Flüssigkeit zu Kopfschmerzen und vielen anderen
Beschwerden führen kann, die leicht zu vermeiden sind. Barbara Andörfer stellt fest: „Zur Bewältigung
des Ganztages an unserer Schule ist ausreichendes Trinken unerlässlich, gerade auch am Nachmittag.“
Wie bewerbe ich mich um einen Studienplatz?
Mancher angehende Abiturient ist sich vielleicht schon sicher: Nach meinem Abi möchte ich studieren! Aber wie bewerbe ich mich möglichst effektiv um einen Studienplatz? Diese und andere Fragen rund um den Einstieg ins Studium standen im Mittelpunkt der Infoveranstaltung, die die Koordinatorin für die Berufsorientierung an der Oberstufe der Gesamtschule Reichshof, Sabine Löber organisiert hatte.
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Ute Krebs von der Zentralen Studienberatung (Student Service Center) der Universität Siegen führte zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Melanie Pilch die Veranstaltung durch. Die angehenden Abiturienten der Jahrgangsstufe 13 setzten sich in Ende April in verschiedenen Workshops arbeitsteilig mit den Fragen zur Bewerbung bzw. der Einschreibung auseinander. Ausgangspunkt waren zunächst die gesammelten Fragen. Im Plenum wurden anschließend die erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt. Ergänzt wurden sie von Frau Krebs und Frau Pilch. Sabine Löber zeigte sich von den Ergebnissen und von der Strukturierung der Veranstaltung sehr angetan: „Die Fragen der Schüler wurden in einer sehr angenehmen Atmosphäre und methodisch geschickt behandelt, so dass unsere Schüler am Ende einen hohen Erkenntnisgewinn mit nach Hause nehmen konnten.“
Ideales Laufwetter beim Minimarathon der Gesamtschule Reichshof
Kühl aber trocken zeigte sich der Mai beim traditionellen Minimarathon der Gesamtschule Reichshof, die sich dabei einmal mehr als „Bewegte Schule“ zeigte. Gut vorbereitet von Anne Halfar und Marco Brüß von der Sportfachschaft und unterstützt vom Mensaverein der Gesamtschule, der mit Tee, Wasser und Snacks bereitstand, machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 auf ihren Laufkurs. Ca . 5 km waren vom Sportplatz durch den Wald über die Spicherstraße und zurück zu bewältigen.
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Unter dem Motto „Schule öffnen“ konnten auch Eltern mitmachen. Tatsächlich gab es einen mutigen Vater, der sich mit den Schülerinnen und Schülern erprobte. Den größten Ehrgeiz zeigten die jüngeren Jahrgänge. Bei den Mädchen siegte Julia Wölfering (5a), die schon vorher als ‚Geheimfavoritin‘ galt. Die weiteren Plätze belegten Julia Schwez (8b) und Charlotte Voll (9a). Als erster der Jungen war Marian Spudat (9c) im Ziel. Ihm folgten Moritz Schiffbauer (8b) und Marvin Garnier (10e). Sieger in der Mannschaftswertung war die Sportklasse 5b. Insbesondere dem 5. Jahrgang machte Olaf Steffen von der Sportfachschaft ein Kompliment: „Es war toll zu sehen, wie die ‚Kleinen‘ mit Herz und Seele dabei waren.“ Die jeweils besten sieben Mädchen und Jungen sind wie schon in den Vorjahren für den Kölner Schulmarathon nominiert. Dort werden sie im Oktober bei den Schulstaffeln mitlaufen.
Chemiewettbewerb der Universität zu Köln – Reichshofer Gesamtschüler erfolgreich
Mit viel Spaß an der Sache beteiligten sich auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof am Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“. Unter dem Motto „Manche mögen’s heiß“ waren selbstständig Aufgaben zum Thema Energiegewinnung zu lösen. An diesem Wettbewerb des Instituts für Anorganische Chemie der Universität zu Köln hatten sich rund 5600 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen beteiligt. Aus Reichshof dabei war vor allem die Klasse 7a, die ihren Schwerpunkt in den Naturwissenschaften hat. Mit Urkunden für ihre Ergebnisse gewürdigt wurden: Bianca Hahn, Leon Hoberg, Sarah Kerkenberg, Leonie Kerperin, Nadine Klein, Lea Lütticke, Jannik Müller, Nina Poschau, Marie Schröder, Timo Spelten und Jasmin Wöltering (alle 7a) sowie Katharina Neumann (9e), Maren Ising (8e) und Annkatrin Herrmann (9c).
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Eine besonders gute Lösung der Wettbewerbsaufgaben erarbeitete Christian Borschbach (7a). Er führte Versuche zu exothermen oder endothermen Reaktionen durch. Er protokollierte und dokumentierte seine Resultate. Der dabei erzielte „ausgezeichnete Erfolg“, so die Jury, wird Mitte Juni in einer Feierstunde an der Universität zu Köln in Anwesenheit von Ministerin Barbara Sommer mit einem Preis honoriert. Die Gesamtschule Reichshof gratuliert Christian Borschbach schon jetzt!
Feier zur 10 jährigen Schulpartnerschaft zwischen der Gesamtschule Reichshof und dem I. Allgemeinbildenden Lyzeum Łańcut in Polen
Das Jubiläum der nunmehr seit 10 Jahren bestehende Schulpartnerschaft zwischen dem I.
Allgemeinbildenden Lyzeum Łańcut (Polen) und der Gesamtschule Reichshof wurde vom 6. bis zum 8. Mai
feierlich begangen. Nach Polen gereist war eine große Abordnung der Gesamtschule Reichshof um
Schulleiter Dieter Ströhmann. Der deutsch-polnische Austausch wurde von den ehemaligen Schulleitern
der beiden Schulen, Klaus Müller und Stanislaw Czech vor 10 Jahren initiiert und ist äußerst lebendig. So
steht etwa der Besuch der polnischen Partner im kommenden Juni an, der Gegenbesuch erfolgt im
September. Auf deutscher Seite organisiert wird der Austausch nach Norbert Grümme nunmehr von
Kerstin Krug. Sie wird unterstützt von Anne Halfar und Sabine Löber.
Klaus Müller betonte beim Jubiläums-Treffen in Polen die friedensstiftende und Völker verbindende
Funktion der Partnerschaft. Hoch erfreut zeigten sich beide Partner über die anhaltende positive
Resonanz der alljährlich an den Besuchsprogrammen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.
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Dieter Ströhmann dankte den Kolleginnen und Kollegen aus Łańcut für die große Gastfreundschaft
während der vergangenen Jahre: „Unsere Schülerinnen und Schüler konnten Ihr Land kennen lernen, es
wurde ihnen ein nachhaltiger positiver Eindruck über ihr Land vermittelt. Zahlreiche Freundschaften
wurden geschlossen.“ Aber auch auf den historischen und zugleich zukunftsweisenden Wert der
Partnerschaft ging Dieter Ströhmann anhand einiger geschichtlicher Daten ein, die er den anwesenden
Schülerinnen und Schülern in Erinnerung rief: den Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen vor 70 und das
Ende des zweiten Weltkriegs vor 65 Jahren. Vor diesem Hintergrund zitierte er aus dem
Partnerschaftsvertrag: Beide Schulen wollen „gute Partner und Nachbarn in Europa … werden …
einander respektvoll begegnen, Hilfe und Unterstützung anbieten und gewähren [und] mithelfen, die
ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler zu friedliebenden Freunden und Partnern im gemeinsamen Haus Europa zu erziehen.“
Die Festredner freuten sich in ihren Rückblicken einhellig über die große Herzlichkeit und Freundlichkeit,
die seit dem Beginn der Partnerschaft das gegenseitige Verhältnis auszeichnet. So ließ es sich der
polnische Schulleiter nicht nehmen, für die Gäste eine Stadtführung durch die Altstadt von Wroclaw
(Breslau) zu übernehmen. Die gegenseitige Verbundenheit fand ihren Ausdruck in einer symbolischen
Handlung der polnischen Partner: An der Oderbrücke wurde ein Vorhängeschloss, in das die Namen
beider Schulen eingraviert waren, befestigt. Der zugehörige Schlüssel wurde in die Oder geworfen.Dazu
passte dann auch das Gedicht, das die Reichshofer nach Polen mitgebracht hatten und vor Ort um die
letzte Zeile ergänzten: „Wir sind und begegnet / Wir haben uns angenähert / Wir haben eine Richtung
eingeschlagen / Wir gestalten Zukunft gemeinsam / Wir sind Freunde geworden / Wir gehören zusammen.“
Reichshofer Gesamtschülerinnen mit Bürgermeister zum Gedenktag in Roden
Auch zwei Schülerinnen der Gesamtschule Reichshof waren Mitglieder der Delegation um Bürgermeister
Rüdiger Gennies in Noordenveld-Roden, der niederländischen Partnergemeinde, mit der die Gemeinde
Reichshof seit 1963 ein Freundschaftsband verbindet. Zusammen mit ihrer Lehrerin Andrea Rohof
nahmen Jana Frick und Dominique Spanier, Schülerinnen der Stufe 12 der Eckenhagener Gesamtschule,
teil an den Feierlichkeiten zum 4. Mai. An diesem Tag gedenken die Niederländer der Opfer des zweiten Weltkrieges.
„Dieser Tag ist für die Niederländer etwas ganz Besonderes“, sagt Jana Frick, die wie ihre Mitschülerin
den Geschichts-Leistungskurs der Gesamtschule Reichshof belegt hat: „Die Veranstaltungen waren sehr
ergreifend.“ Dominique Spanier empfand es als sehr bewegend, als „wir in Anwesenheit von 400 Rodener
Bürgerinnen und Bürgern ein Blumengesteck als Zeichen der Versöhnung an der Gedenktafel
niedergelegt haben.“ Zusammen mit den Niederländern schrieben die Schülerinnen nach einem Besuch
der Ausstellung „Geschichte eines Verbrechens“ auf eine Mauer im Museumsgarten den Satz „Lebe jeden Tag, als wenn es dein letzter wäre.“
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In zahlreichen Gesprächen während des umfangreichen Besuchsprogramms kam immer wieder die historische Schuld der Deutschen zur Sprache. Dominique Spanier und Jana Frick sind sich der Gräuel sehr bewusst, die die Deutschen während der Naziherrschaft begangen haben. Aber sie betonen auch: „Wir jungen Leute sind keine Täter und wollen auch nicht so gesehen werden, auch wenn wir verstehen können, dass es Niederländer gibt, die die Deutschen mit Aversionen betrachten.“ Bestätigt in ihrem freieren Blick auf die Vergangenheit sehen sich die Schülerinnen durch den Umstand, dass „die Niederländer das Gespräch mit uns suchten und echt an unseren Ansichten interessiert waren.“ Ihren Standpunkt teilen sie mit Bürgermeister Gennies, der im Anschluss an die Gedenkfeier erklärte: „Wir alle hatten das Gefühl, einen Schritt in Richtung Vereintes Europa getan zu haben.“ Gut vorstellen können sich Jana Frick und Dominique Spanier, „so eine Veranstaltung wie in Holland auch einmal in Reichshof zu machen, zusammen mit den Holländern und Vertretern anderer europäischer Länder.“
Das Grauen fühlbar gemacht - Literaturkurs der Gesamtschule Reichshof bringt „Ghetto“ auf die Bühne
Es war die dritte Aufführung des Stücks „Ghetto“ von Joshua Sobol, die der Literaturkurs der Stufe 12 der Gesamtschule Reichshof am 10. Mai unter der Regie von Jens Schunke-Galley präsentierte. Bühnenbild und Eingangsszene vermitteln eine beklemmende, ja beängstigende Atmosphäre. Sie steigert sich im Verlauf der über zweistündigen Vorführung zu Momenten, in denen das Grauen der Lebens- und Todesbedingungen fühlbar wird, die im Ghetto der litauischen Stadt Wilna 1943/44 herrschten.
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Zwischen Stacheldraht und anderen Verhauen im Zuschauerraum des Eckenhagener Schulzentrums findet sich das Publikum eingepfercht und auf das Bühnengeschehen fixiert. So wird es räumlich selber Teil des dargestellten Ghettos. Der zentrale Konflikt wird ausgetragen zwischen dem (jüdischen) Ghettoleiter Gens (Christian Hannes) und dem Kunst liebenden SS-Offizier Kittel Marcel Faulenbach, Jana Frick). Gens versucht mit allen Mitteln, möglichst viele Juden aus dem Ghetto vor der Selektion und der Willkür der Nazi-Schergen zu retten. Auch der Aufbau eines jüdischen Theaters gehört dazu. Den organisieren Chaja (Louisa Baeck, Giulia Flaming) und Srulik (Tim Suchanek), während Weißkopf (Dennis Mattyssek) eine Großschneiderei im Ghetto aufzieht. Gens und Weißkopf entgehen jedoch ebenso wenig den Schikanen der Nazis wie alle anderen. Erschütternd etwa die Szene, in der Gens in einem Weinkrampf seinen Stolz und seine Arroganz fallen lässt, hat er doch soeben – Kittel zu Gefallen – ein Kind zum Tode selektieren müssen.
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Um den Hauptkonflikt herum beleuchten Hinrichtungs- und Erschießungsszenen, einzelne Dialoge und Partysequenzen als Tanz auf dem Vulkan schlaglichtartig die Facetten des Grauens im Ghetto. Dies alles integriert dramaturgisch eine Vielzahl von Schauspielerinnen und Schauspielern und vollzieht sich in den Kulissen eines bedrohenden und gerade dadurch gelungenen Bühnenbildes. – Bitterschön anzuschauen und anzuhören war der Kinderchor des Ghettos, der vom Chor der Klassen 5e und 6e der Gesamtschule gespielt wurde. Ebenso beeindruckte das kleine Lehrer-Schüler-Orchester, das mit seiner Klezmer- (= jiddisch: Spielmann) Musik zur Authentizität der Atmosphäre beitrug. Eine hervorragende Leistung ist den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern zu attestieren: Die enormen Textmassen wurden in klarer Aussprache und Intonation gemeistert; Mimik, Gestik, Körperbewegung stimmten in allen Rollen mit deren Inhalt zusammen. Die Kostüm- und Requisiten-Abteilung (Sandra Haas, Malwine Glaas, Melanie Peitsch) war offensichtlich hervorragend aufgestellt.
Wenn aber Gens, der Kunstliebhaber, zum Schluss zum Künstler mutiert, seine Uniform auszieht und mit seinem Saxophon-Koffer die Bühne verlässt, nachdem er gerade einen Massenmord befohlen und selber gemordet hat, dann bleibt die beklemmende Frage im Publikum fühlbar: Was ist der Mensch, der solches zu tun fähig ist?
Erkundungen in der Berufswelt - Girls’ und Boys’ Day 2010 an der Gesamtschule Reichshof
Ende April war es wieder so weit: Der bundesweite Girls’ und Boys’ Day war angesagt. Wie in jedem Jahr fanden dazu auch dieses Mal wieder vielfältige Aktionen und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gesamtschule Reichshof statt. Die zentrale Absicht des Tages besteht darin, Mädchen an Tätigkeiten und Berufe der Jungen und umgekehrt heranzuführen.
So veranstaltete die siebte Jahrgangsstufe Exkursionen, die Annette Schößler zusammen mit Anne Halfar und Sabine Löber organisiert hatten. Eine Gruppe besuchte mit Matthias Carell die Firma NORWE (Bergneustadt). Sie wurde von den beiden Geschäftsführerinnen persönlich mit dem Unternehmen vertraut gemacht. Am Ende galt es einen Test zu bestehen. Hier schnitt Fabienne Zander (7c) am besten ab. Sie gewann damit einen Praktikumsplatz. Während Jan Weber mit seiner Gruppe die Firma Jokey Plastik in Rebbelroth erkundete, hatte der Aggerverband ins Klärwerk nach Waldbröl-Brenzingen eingeladen. Hier stellten junge Mitarbeiter vier Berufsbilder vor, wobei auch reichlich Gelegenheit zum Baggerfahren bestand. Die Tiefbautechnikerin Elisabeth Raupach lobte: „Die Jugendlichen hörten interessierter zu als mancher Erwachsene.“
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Für die Gruppe um Witta Klein ging es im Ausbildungszentrum des Handwerks Kreuztal um die Berufsbilder Betonbauer, Fliesenleger, Maurer, Stuckateur, Straßenbauer und Zimmerer. In der Firma Elektrisola, die mit der Gesamtschule Reichshof eine Lernpartnerschaft pflegt, leiteten zwei Auszubildende (Energieelektroniker) die Schülerinnen beim Bau eines Wechselblinkers an. Die Schülerinnen bedankten sich dafür, viel gelernt zu haben.
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Andrea Rohof zielte in einem Selbstsicherheitstraining in der Sporthalle darauf ab, das Selbstbewusstsein von Mädchen zu stärken. Der Schwerpunkt lag darin, die Teilnehmerinnen für die Wirkung der eigenen Gestik, Mimik und Redeweise zu sensibilisieren. Davon nämlich gehen Signale der Unsicherheit aus, die manche Menschen eher zu Opfern von Gewalt machen können als andere, denen es besser gelingt, Grenzen zu setzen. Als Pendent zu diesem Mädchentraining bot der Sozialpädagoge Olaf Kemper „Neue Wege für Jungs“ an. Im Online-Spiel „Girls’ Planet“ entdeckten Mädchen (mit Anne Halfar) Berufe im Bereich der Naturwissenschaften und Technik. Hier konnten die Schülerinnen beispielsweise in der Rolle einer KfZ-Mechatronikerin virtuell Teile in einen Motorraum einsetzen. Claudia Schmitz hingegen brachte „Männer in die Küche“. Die Teilnehmer hielten anschließend stolz ihr „Haushaltsüberlebens-Zertifikat“ in Händen.
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Eine Gruppe aus dem achten Jahrgang besuchte mit Agnes Platz und Annette Schößler den „Mädchen
-Zukunftstag“ im Landtag Nordrhein-Westfalen. Hier sollte mit alten Rollenbildern aufgeräumt werden.
So stellte z.B. die SPD-Politikerin Helene Hammelrath (MdL), die die Reichshofer Schülerinnen eingeladen
hatte, fest: „Ausschlaggebend für die Berufswahl ist bei den meisten jungen Erwachsenen noch immer
das Geschlecht.“ An zahlreichen Ständen des "Marktes der Möglichkeiten" kamen die Schülerinnen mit
fachkundigen Berufsvertreterinnen wie von der Bayer Crop Science sowie dem Institut für Aus- und
Fortbildung der Polizei NRW ins Gespräch. Über Studiengänge informierte die Universität Ostwestfalen
-Lippe. Allgemeine Informationen zur Berufswahl erhielten die Schülerinnen an dem Stand der
Bundesagentur für Arbeit. Darüber hinaus besichtigten die Teilnehmerinnen die technischen Anlagen des
Landtags, bevor eine Rallye den Girls' Day 2010 beendete.
Eine weitere Gruppe des achten Jahrgangs machte sich mit klassischen Männerberufen der Firma BPW
vertraut. An der Fachhochschule Köln / Campus Gummersbach besuchten Mädchen der Jahrgangsstufe
11 verschiedene Workshops rund um die Fachbereiche Informatik und Maschinenbau in Begleitung von
Sabine Löber. Insgesamt zogen die beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Organisatorinnen aus dem
Kollegium der Gesamtschule Reichshof eine positive Bilanz. Diese manifestiert sich auch an den Stellwänden in der Gesamtschule,
auf denen die mannigfaltigen Eindrücke und Erfahrungen des Tages dokumentiert sind.
Traditioneller Tag der Ehrungen an der Gesamtschule Reichshof
In bereits mehrjähriger Tradition beging die Gesamtschule Reichshof am letzten Tag vor den Osterferien
ihren „Tag der Ehrungen“. Einen feierlichen Rahmen verliehen der Veranstaltung die Musikklassen 6e und
7e unter Leitung von Ingo Thape. Neben den gekonnt vorgetragenen Orchesterstücken begeisterte
auch der Chor der fünften Jahrgangsstufe.
Der Schulleiter, Dieter Ströhmann, betonte im voll besetzten Forum des Schulzentrums Eckenhagen, wie
wichtig der außergewöhnliche Einsatz vieler Mitglieder der Schulgemeinschaft für das Schulleben sei. Die
Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich engagieren, ob als Klassensprecher, in der Streitschlichtung
, als Busbegleiter, in der Mensa oder auf zahlreichen anderen Feldern, sei an der Gesamtschule
Reichshof enorm: „Damit und mit dem Engagement unserer Eltern bilden wir eine Ausnahme in der Region.“
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Preise erhielten zu viele Schülerinnen und Schüler, als dass man sie hier alle aufführen könnte. Sabine
Poganski überreichte Pokale an die schnellsten Fahrerinnen und Fahrer der Schulskifahrt. Gestaffelte
Preise waren der Lohn für die Gewinner und Gewinnerinnen der Mathematik-Olympiade. Urkunden und
kleine Anerkennungen gab es von Barbara Andörfer für die Schülerinnen und Schüler, die in der Mensa
mithelfen. Mit Zertifikaten wurde auch die wichtige Aufgabe der Streitschlichterinnen und -schlichter
gewürdigt, die in halb- bis ganzjähriger Ausbildung von Olaf Kemper (Sozialpädagoge an der
Gesamtschule) für ihre Aufgaben vorbereitet wurden. Hervorgehoben wurden schließlich auch die
Leistungen der Theaterklasse 7d, der Sportklasse 6d, der Musikklassen 5e und 6e, der Teilnehmer am
Kölnmarathon und an den Kreis- und Gemeindemeisterschaften im Schwimmen sowie der Schulsanitäter
und die Erfolge der Teilnehmer am Wettbewerb „Chemie entdecken“.
Uli Haas, der den Tag für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 und 5 bis 7 in zwei Veranstaltungen organisiert
hatte, dankte den Kolleginnen und Kollegen der Gesamtschule für deren Einsatz für die vielen
Wettbewerbe im Sport, den Naturwissenschaften und in vielen anderen Bereichen. Elke Schöttler,
Vorsitzende des Fördervereins stellte den versammelten Schülerinnen und Schülern die Arbeit des
Fördervereins vor („Wir helfen immer, wenn Not am Mann ist!“) und erntete satten Beifall für die gestifteten Preise.
Dieter Ströhmann hob die Bedeutung des schulischen und außerschulischen Engagements und der
entsprechenden Zertifikate für Bewerbungen hervor: „Ob in der oder beispielsweise freiwillige
Feuerwehr: Personalchefs achten auf diese Dinge!“
Schülerinnen der Gesamtschule Reichshof besuchen Landtag
Auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Helene Hammelrath durften zehn Mädchen der
Jahrgangsstufe 8 in Begleitung ihrer Lehrerin Annette Schößler (Koordinatorin Berufsvorbereitung) und
der Abteilungsleiterin Agnes Platz am 19.04. an der Veranstaltung anlässlich des Girls´Day im
Landesparlament in Düsseldorf teilnehmen.
Im Plenarsaal, wo sonst Themen der Landespolitik debattiert, Gesetzesentwürfe beraten und Gesetze
beschlossen werden, nahmen die Mädchen auf den Sitzen der Abgeordneten und der Regierungsbank
Platz, Samira saß auf dem Platz von Schulministerin Sommer. Oliver Keymis, Vizepräsident des
Landtages, die Leiterin des Besucherdienstes und Vertreterinnen der im Landtag vertretenen Parteien
informierten zu Themen rund um den Mädchenzukunftstag, Frauenpolitik und Frauen in der Politik.
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Anschließend konnten sich die Mädchen in der Wandel- und Bürgerhalle des Landtages an zahlreichen
Ständen ein Bild von Berufen aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften machen, ihre
Kompetenzen in diesen Bereichen in einem Fähigkeitsparcours testen und sich über technische Studiengänge informieren.
„Die Statistik belegt, dass sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildung und Studienwahl noch immer
überproportional häufig für `typisch weibliche´ Berufsfelder oder Studienfächer entscheiden. Und das,
obwohl sie die besseren Schulabschlüsse haben und es rund 350 verschiedene Ausbildungsberufe gibt.
Der Girls´ Day ist daher eine tolle Möglichkeit, den Mädchen Einblicke in die häufig stark männlich
geprägten Berufsfelder Technik, Handwerk und Naturwissenschaften zu geben. Junge Frauen lernen
einmal ganz neue Fertigkeiten und Perspektiven kennen.“
Helene Hammelrath forderte die Schülerinnen auf, sich für politische Themen zu interessieren und sich
aktiv für die Gemeinschaft zu engagieren. Lena und Helena könnten doch schon alleine vom Namen her
gut in Helenes Fußstapfen treten.
Theresa Sondermann neue Abteilungsleiterin an der Gesamtschule Reichshof
Seit den Osterferien leitet Theresa Sondermann die Abteilung II an der Gesamtschule Reichshof. Damit ist sie zuständig für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 der Schule. Frau Sondermann kommt von der Gesamtschule Marienheide und kennt als erfahrene Pädagogin das „Geschäft“. Sie stammt ursprünglich aus Menden im Sauerland, hat lange in der Stadt gelebt, zieht dem aber das Leben im oberbergischen Engelskirchen vor.
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Unterrichtsfakultas hat Frau Sondermann für die Fächer Musik, Sozialwissenschaften und Gesellschaftslehre für die Sekundarstufe I und II. Sie ist Nachfolgerin von Barbara Heuser, die zum Halbjahr in Ruhestand getreten war. Auf die Frage, warum sie an die Gesamtschule Reichshof gekommen sei, hebt Frau Sondermann hervor: „Ich wollte etwas Neues anfangen. Die Gesamtschule Reichshof erschien mir vor diesem Hintergrund besonders in pädagogischer Hinsicht sehr interessant.“ Zwar stürme momentan viel auf sie ein, vermerkt sie, aber es seien spannende Aufgaben. „Besonders gefreut hat mich der warmherzige Empfang an der Gesamtschule Reichshof; ich hatte überhaupt nicht das Gefühl, Hindernisse überwinden zu müssen.“ Sicherlich trägt dazu auch der Umstand bei, dass Vorgängerin Barbara Heuser den Einstieg Theresa Sondermanns ein Stückchen begleitete.
Tabak? – Schüler der Gesamtschule Reichshof klärten sich auf
Ist Tabak nur Tabak? Was ist eigentlich in diesem Rauchkraut drin? Warum ist Rauchen so gefährlich? – Diese und andere Fragen wollten sich die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe der Gesamtschule Reichshof selbst beantworten. Der „Tabak-Parcours“ machte es möglich. Anna Tomas von der Caritas Oberberg stellte den Parcours zur Verfügung. „Eine teure und begehrte Ausrüstung“, stellt Olaf Kemper, Sozialpädagoge an der Reichshofer Gesamtschule, fest. So sei etwa eines der Elemente eine sehr teure Software aus Canada, die sich Schulen als Unterrichtsmittel an ihren eigenen Computern gar nicht leisten könnten.
Im Selbstlernverfahren erarbeiteten die Schüler unter Anleitung von Anna Tomas an mehreren Stationen Informationen rund um den Tabak. Erschrecken stellte sich ein, als die Schülerinnen und Schüler ihr aktuelles, jugendfrisches Aussehen per Porträt-Foto am PC einem zehnjährigen Entwicklungsprozess aussetzten, wie er unter dem Einfluss von Tabakkonsum zu erwarten wäre. In einem Zuordnungsquiz erfuhren sie, welche Inhaltsstoffe dem Tabak zugesetzt, aber auch von Natur aus in ihm enthalten sind. Da zeigten sich beispielsweise: Kuhdung, (krebserregender) Kakao, Zucker (zwecks ‚Bekömmlichkeit‘), Kohlenmonoxid, Ameisensäure, Reifengummi, Arsen (wie es in Rattengift verwendet wird), Blausäure und vieles mehr aus einer Liste gruseliger Überraschungen. Auch die Einflüsse regelmäßigen Tabakkonsums auf die Lungenfunktion erfuhren die Schülerinnen und Schüler in einem Blaswettbewerb am eigenen Leib.
Die anschließende Diskussion in den fünf Klassen der siebten Jahrgangsstufe kreiste um die zentrale Frage: „Wie kann man sich so etwas antun?“ Zwar wurden die bekannten Gründe wie Gruppendruck, schwaches Selbstbewusstsein oder ‚Cool-Sein‘ genannt, aber das mutete doch sehr nachdenklich und zögerlich an, nachdem die Schülerinnen und Schüler sich den Überraschungen und Schrecknissen im Parcours ausgesetzt hatten. Wichtig sei gerade der Weg des Selbsterfahrens im Tabak-Parcours, der es ermögliche, das Thema ohne erhobenen Zeigefinger und ohne den Verbotston der Erwachsenen anzusprechen, betonten Anna Tomas und Olaf Kemper.
Anna Tomas, die mit der Eckenhagener Gesamtschule schon mehrfach zusammen arbeitete – etwa zum Thema Sucht im achten Jahrgang –, lobte die engagierte Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler, aber auch die Schule, der das Thema Gesundheit am Herzen liege. „Wir versuchen in der nächsten Zeit den Tabak-Parcours noch stärker mit dem Unterricht in den Naturwissenschaften zu verbinden“, blickte Olaf Kemper in die Zukunft.
Ein Hauch von Olympia – Exkursion auf Skiern 2010
„Schifoan is des Leiwandste“ hieß es auch in diesem Jahr wieder für 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 10 und ihre Sportlehrkräfte Sabine Poganski, Sabine Blum und Jens Schunke-Galley . Bereits zum dreizehnten Mal organisierte Sabine Poganski die Ski-Exkursion der Gesamtschule Reichshof nach Matrei in Osttirol. Die hervorragende Unterkunft und Verpflegung im Sporthotel sowie strahlender Sonnenschein und beste Schneebedingungen, sorgten nicht nur für eine sehr gute Atmosphäre im Team, sondern ermöglichten den Schülerinnen und Schülern einen schnellen Lernerfolg.
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Im Mittelpunkt der Schulskifahrt stand obligatorisch die Aneignung und Erweiterung der Skifähigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie die theoretische Vermittlung von Umwelt- und Sicherheitsaspekten rund um den Schneesport. Diese Unterrichtseinheiten fanden zumeist an den Spätnachmittagen statt.
Insgesamt absolvierten zwei Anfänger- und zwei Fortgeschrittenengruppen morgens und nachmittags einen praktischen Ausbildungsblock auf der gut präparierten Piste, der durch weitere Theorieeinheiten am Abend ergänzt wurde. Aufgelockert wurde das Abendprogramm durch einen Ausflug zum „Nachtrodeln“. Nachdem die 2,1 km lange Rodelbahn zunächst schneewandernd erklommen werden musste, wurden die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerkräfte anschließend mit einem rasanten Rodelspaß im Flutlicht belohnt. Abgerundet wurde die erfolgreiche Woche mit einem alpinen Abschlussrennen, in dem alle Skibegeisterten sich, im Jahr der Olympischen Winterspiele, unter Wettkampfbedingungen messen konnten.
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Spitzenreiter in der Gesamtwertung wurden Celine Faulenbach und Sven Wurm. In der Gruppe der Anfänger setzten sich Kai Golz und Jan Henseling als Sieger durch. Christian Rieder und Sven Wurm durften sich über den ersten Platz in den Fortgeschrittenengruppen freuen. Besonders zu erwähnen sind auch die Erfolgserlebnisse der Ski-AnfängerInnen, denn die erste Talabfahrt ist und und bleibt wohl immer auch die schönste. Einig waren sich alle Beteiligten: Auch die dreizehnte Expedition in den Schnee, ging viel zu schnell vorbei.
Schülerzeitung spendete für die Waldbröler Tafel
In 6 Jahren hatte die vormalige Schülerzeitungsredaktion der Gesamtschule Reichshof unter der Leitung von Sabine Löber einen Betrag von 230 Euro erwirtschaftet, den die Schülerinnen und Schüler gerne Gleichaltrigen in der Umgebung zu Gute kommen lassen wollten. So fiel ihre Wahl auf die Waldbröler Tafel Oberberg-Süd, die bedürftige Familien einmal pro Woche gegen einen geringen Unkostenbeitrag mit Lebensmitteln versorgt. Im Raum Waldbröl waren 2009 unter den 783 Bedürftigen 111 Jugendliche und 164 Kinder, die dieses Angebot wahrnahmen. Die Spende der vormaligen Schülerzeitungsredaktion wird für die Abdeckung laufender Kosten, wie z.B. Raum- und Fahrzeugkosten, verwendet.
Zwei neue Fahrzeuge für die Mofa AG
In diesem Schuljahr war es endlich so weit: Der Förderverein konnte nach langem Sparen zwei neue Mofas sowie Helme und Handschuhe an die Mofa-AG übergeben. Diese wird mit viel Engagement von Frau Andörfer und Herrn Georg Koxholt geleitet. Die Mofa-AG wurde vor zehn Jahren gegründet. Zu dieser Zeit konnten die Mofas noch von Laien repariert werden. Infolge der neuen Technik entschloss man sich neue Mofas zu kaufen. Dieses Jahr werden aller Voraussicht nach ca. 40 Schüler und Schülerinnen ihren Mofaführerschein in der Mofa AG erwerben.
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Wechsel im Vorstand des Fördervereines
Anlässlich der Mitgliederversammlung am 28. Februar 2010 schied Ursula Koxholt nach mehr als 11 Jähriger, ehrenamtlicher Tätigkeit aus beruflichen Gründen als Kassenwart aus dem Vorstand des Fördervereins aus.
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Als Dank für unzählige, uneigennützige Stunden Engagement zum Wohle der Kinder der Gesamtschule überreichte die 1. Vorsitzende Elke Schöttler eine Aufmerksamkeit. Für das verbleibende Jahr wurde Frau Beate Hainke als neuer Kassenwart benannt.
„Schulsportstars 2009“ - Sportklasse 6d der Gesamtschule Reichshof gewinnt landesweiten Videowettbewerb
Der Beitrag der Sportklasse 6 d der Gesamtschule Reichshof wurde als Siegervideo mit dem 1. Preis im Videowettbewerb „Schulsportstars 2009“ der Klassenstufen 5-7 ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand am 12. März in den Räumen des Landesverbandes der Betriebskrankenkassenkassen (BKK) Nordrhein-Westfalen in Essen statt. Den Wettbewerb hatte das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) in Zusammenarbeit mit der Unfallkasse NRW, der BKK und dem Landessportbund NRW veranstaltet. Zu erstellen waren Videos rund um die Themen „Sternstunden im Schulsport“, „Olympia in der Turnhalle“ oder „Zukunft des Schulsports“.
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Ein wenig aufgeregt, aber auch sichtlich stolz nahmen für die Sportklasse 6d Ayse Bitmetz, Ramona Maciejewski und Jan Gummersbach den 1. Preis für das Siegervideo in ihrer Altersklasse entgegen. Verliehen wurde eine digitale Videokamera im Wert von 700 Euro aus der Hand von Boris Fardel von der Unfallkasse NRW. Von einer Jury war das Video der Reichshofer mit dem Titel „Motorisch vielfältiger Sportunterricht“ unter 50 weiteren, aus ganz NRW eingereichten Clips ausgewählt worden. Diese hatte zuvor Dr. Beate Scheffler vom MSW in Vertretung von Ministerin Barbara Sommer insgesamt als qualitativ hochkarätig gewürdigt. Umso bedeutsamer seien in diesem Feld die Siegerplätze in den Jahrgangsstufen 5-7 (Reichshof), 8-10 und 11-13, hob sie hervor.
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Damaris Gänzler und Jens Schunke-Galley, Tutoren der Sportklasse 6d, zeigten sich ebenso wie Michaela Gummersbach, die als Elternvertreterin mit nach Essen gereist war, „sehr stolz“. Sie sahen im erhaltenen Preis „einen weiteren Beweis dafür, dass das Konzept der Schwerpunktklassen in der Gesamtschule Reichshof sinnvoll und lohnenswert ist.“
Gelächter und Applaus - „Männersache“ in der Gesamtschule Reichshof
Zwei Männer, Kurt und Walter (Paul Köster und Max Celentin) werden von ihren Frauen Margot und Renate (Lea Hütte und Evelyn Pedde) unterdrückt: Sie haben harte Hausarbeiten zu verrichten, während sich die Damen den Vergnügungen des Lebens widmen. „Der Fremde“ (Max Ludwig) verspricht Abhilfe im Namen seines geheimen Vereins, der den Männern das wieder geben möchte, was ihnen unter dem Ehejoch verloren gegangen ist. Er wirft das „Emanzomobil“ an, eine Zeitmaschine, mit der die Unterdrückten zu ihren Helden durch die Geschichte reisen. Aber, oh weh, sogar Tarzan und Robin Hood sind auch nicht besser dran; die Frauen haben überall das Sagen. Wieder zu Hause hat sich für die Reisenden nichts geändert, ja es ist sogar schlimmer geworden: „Frau Schröder, wir dürfen jetzt nicht wanken“, beschwört eine der Ehefrauen ihre Diktatur.
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Mit ihrer öffentlichen Aufführung des Theaterstücks „Männersache“ von Dr. Hans-Peter Tiemann konnte die Theaterklasse 7c der Gesamtschule Reichshof am Montagabend im Forum des Eckenhagener Schulzentrums einen Riesenerfolg vor großem Publikum verbuchen. Die eineinhalbstündige Spielzeit wurde wiederholt von Szenenapplaus und Lachsalven unterbrochen. Offenbar erkannte sich der verheiratete Teil des erwachsenen Publikums streckenweise sehr wohl wieder. In der Pause unterhielt ein kleiner Chor der Klasse mit einer von Musiklehrer Hans Peter Schmitz arrangierten und auf der Gitarre begleiteten Version des bekannten Songs „Männer“ von Herbert Grönemeyer. Für das leibliche Wohl sorgte der Mensaverein.
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Ein anhaltender Schlussapplaus beendete einen kurzweiligen Theaterabend in der Gesamtschule.
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Schulleiter Dieter Ströhmann und Abteilungsleiterin I, Agnes Platz, dankten mit Rosen und Blumensträußen allen Beteiligten, den betreuenden Lehrerinnen Angela Albrecht und Katja Petri, insbesondere aber auch den helfenden Eltern, allen voran Manfred Wagner. Der Förderverein der Gesamtschule Reichshof unterstützte das Projekt, an dem alle Schülerinnen und Schüler der Theaterklasse 7c bei Spiel, Maske, Technik und Bühnenbild beteiligt waren.
Schunkelnde Schüler - Vierte Karnevalssitzung der Gesamtschule Reichshof
Grandiose Stimmung erfüllte das Forum des Eckenhagener Schulzentrums, als an Weiberfasnacht zum vierten Mal die Karnevalssitzung der Gesamtschule Reichshof stattfand. Auch in diesem Jahr wurde sie federführend organisiert von der Schülervertretung und Kulturkoordinator Axel Müller. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs waren von Anfang an begeistert von dem reichhaltigen , knapp zweistündigen Programm. Unter der Leitung von Ingo Thape lieferten die Musikklassen Karnevalsmusik live, und die Klasse 5a schmetterte ihr Karnevalslied „Pänz“, um dann auch noch durch Einradvorführungen zu begeistern. Mitreißend für das junge Publikum war auch der Auftritt des Jungenballetts „männliche Tanzgarde“ der Klasse 6a. Lachsalven erntete die Büttenrede „der Stundenplan“, die die Klasse 6d verfasst hatte. Sketche, Tänze, Spielszenen und gemeinsame Lieder, die beispielsweise „die Hände zum Himmel“ der Närrinnen und Narren reichen ließen, brachten das karnevalistische Blut in Wallung. Nicht mehr auf den Plätzen hielt es die Karnevalisten beim furiosen Gardetanz der Teenygarde der „Tollen Elf KG Wildberg“.
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Als Stimmungs-Heizung erwies sich auch der Elferrat aus Schülerinnen und Schülern der Oberstufe. Er führte launig und gekonnt durchs Programm (Robin Faulenbach, Karina Bialkowski, Stufe 13; Christian Hannes, Thorben Lorenz, Jana Frick, Vanessa Lindner, Jan Henkel, Stufe 12; Edda Glase, Denise Hüller sowie Lukas und Jan Witowski, Stufe 11. Der Elferrrat prämierte auch die drei schönsten Karnevalskostüme. Für diese gab es die begehrten Orden, die nur an der Eckenhagener Gesamtschule verliehen werden. Sie wurden im Kunstunterricht bei Axel Müller entworfen. Nun ist zwar Fastenzeit und der Karneval ist vorbei, aber die Schülervertretung hat versichert, dass der Termin für die nächste Karnevalssitzung bereits fest im Kalender verankert ist.
Zu Gast beim Bürgermeister und anderen Chefs - Berufsorientierung der Jahrgangsstufe 8 der Gesamtschule Reichshof
In der letzten Januarwoche war es wieder soweit: 150 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof machten sich auf den Weg, um die Arbeitswelt zu entdecken. Eeiner der zentralen Bausteine im Schulprogramm der Gesamtschule Reichshof besteht in der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler. Sie ist Bestandteil einer schulischen individuellen Förderung. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich möglichst selbstständig ein Berufsspektrum aufbauen, indem sie sich über die Vielfalt von Berufen und Wirtschaftsbereichen, Anforderungsprofile, Inhalte, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten ebenso klar werden wie über Angebote vor Ort und berufliche Möglichkeiten , insbesondere für Mädchen. Nach vielfältiger Vorarbeit fand im Januar wieder die „Berufsorientierungswoche“ (BOW) der 8. Jahrgangsstufe statt. Am Montag erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsplätze der Eltern und konnten erfahren, wie anstrengend der Arbeitsalltag ist. Für den Dienstag standen Betriebserkundungen auf dem Stundenplan, die die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Betriebserkundungen im Bereich Industrie/Handwerk/Dienstleistung durchführten.
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Ein herzliches Dankeschön spricht Annette Schößler, Koordinatorin der Berufsvorbereitung an der
Gesamtschule Reichshof, den beteiligten Firmen und Institutionen aus, die den Jugendlichen zu diesem
Zweck ihre Tore und ihnen einen Einblick hinter die Kulissen verschafften: Aggerverband, AS Creation,
Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (Kreuztal), Elektrisola, Karstadt, Klinikum Oberberg (Gummersbach)
, NORWE, REHA-Zentrum Reichshof sowie die Volksbank Oberberg. Im Rathaus in Denklingen empfing
Bürgermeister Rüdiger Gennies persönlich die Schülerinnen und Schüler. Die verbleibenden Tage der
BOW nahm das so genannte „Schnupperpraktikum“ im gewählten Betrieb ein. Die Schülerinnen und
Schüler machten erste Bekanntschaften mit einem fremden Berufsalltag und lernten neue Tätigkeiten
und Lebensbereiche kennen. Auch hier ein großes Dankeschön an alle Betriebe, die das zweitägige
Schnupperpraktikum ermöglichten. Die Nachbereitung erfolgt übrigens im Fach Beruforientierung und am
Elternsprechtag findet eine Präsentation der Arbeitsergebnisse statt.
Müde, aber hoch motiviert berichteten die Schülerinnen und Schüler an Freitag von ihren Erlebnissen:
„Das lange Stehen war echt anstrengend“ (Daniel); „Ich konnte mein mathematisches Wissen gut
anwenden“ (Max); „Meine Rechtschreibung muss echt besser werden“ (Christina) und Werner fand das
„praktische Arbeiten toll“.
Annette Schößler von der Gesamtschule Reichshof sieht die Ziele der BOW insbesondere darin, dass die
Schüler „unterschiedliche Arbeitsplätze in der Wirtschaft tatsächlich kennen lernen und die Wichtigkeit
schulischer Kenntnisse einschätzen können. Auch soll gegebenenfalls die Einstellung zu gewerblich
-technischen und handwerklichen Berufen wirklichkeitsnäher werden.“
Zur Hilfe bereit - Schulsanitäter der Gesamtschule Reichshof absolvieren Fortbildung
Ihr Engagement für ihre Aufgaben zeigten auch in diesem Jahr einmal mehr neun Schulsanitäter und Sanitäterinnen der Gesamtschule Reichshof. In ihrer Freizeit nämlich nahmen sie vom 5.-7. Februar zusammen mit ‚Sani-Lehrer’ Thorsten in Bad Münstereifel an einer Fortbildung durch das Jugend -Rotkreuz im Landesverband Nordrhein teil. Über 50 Schulsanis aus unterschiedlichen Schulen trafen sich zu Erfahrungsaustausch, Lehrgängen und natürlich auch, um Spaß zu haben.
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„Was heißt es eigentlich wirklich einen Verletzten zu betreuen und mit ihm auf den Rettungsdienst zu warten? Bist du beim Helfen vielleicht auch schon einmal an deine persönlichen Grenzen gestoßen? Wie hast du reagiert?“ – Diese und andere Fragen des Fortbildungsprogramms standen im Mittelpunkt des Erfahrungsaustauschs. Aber auch den Neuen wurden Kenntnisse der Ersten Hilfe vermittelt, so dass sie am Ende geübt und im wahrsten Sinne des Wortes hilfs-bereit für den Ernstfall waren. Wie in jedem Jahr wurden auch diesmal neue Freundschaften unter Gleichgesinnten geschlossen. Unsere Reichshofer Sanis danken dem Jugend-Rotkreuz für Organisation und gelungene Durchführung. Zusätzlich bestärkt durch die Münstereifeler Erfahrungen wurden die Eckenhagener Gesamtschülerinnen und Schüler auch in ihrer Hoffnung auf einen neuen Sani-Raum, den sie selbst ausbauen möchten.
Hohe Anmeldezahlen an der Gesamtschule Reichshof trotz zurückgehender Grundschülerzahlen
Am Donnerstag, dem 04.02.2010, wurde das Anmeldeverfahren für die neue Jahrgangsstufe 5 der
Gesamtschule Reichshof beendet.
Obwohl die Grundschülerzahlen weiter zurückgehen und trotz Schneechaos, wurden von Montag bis
Donnerstag dieser Woche 243 Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschule Reichshof angemeldet. Davon haben drei Viertel
eine Empfehlung für das Gymnasium oder die Realschule. Da maximal 150 Kinder aufgenommen werden können, erhalten leider nur
61 Prozent aller angemeldeten Schülerinnen und Schüler eine Aufnahmezusage.
In den Anmeldegesprächen nannten die Eltern als Grund für ihre Schulwahl den ausgezeichneten Ruf der
Schule, der durch die Empfehlung von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie durch die zahlreichen der
Schule verliehenen überregionalen Schulpreise, verstärkt wurde, die überzeugenden Konzepte der
Schule (Vielfalt der Lernangebote, Angebote zur individuellen Förderung und Forderung, das Lernen in
Profil- und Schwerpunktklassen), das längere und damit stressfreiere Lernen bis zum Abitur, die gute
Lernatmosphäre sowie die Präsentation der Schule durch das Kollegium an Tagen der offenen Tür.
Die Schülerinnen und Schüler wurden für folgende Schwerpunkte angemeldet:
Musik (Ausbildung an Blasinstrumenten) (17%)
Darstellen und Theater (Kunst, Deutsch) (17%)
Kleine Forscher (Naturwissenschaften) (20%)
Kreativwerkstatt (Kunst, Technik) (22%)
Fitnessklasse (Sport und Gesundheit) (24%)
In den Schwerpunktklassen finden die Arbeitsgemeinschaften in den Jahrgangsstufen fünf bis sieben im
Klassenverband statt, in der Regel unter Leitung der beiden Klassenlehrer. Die Inhalte werden mit den
Jahrgangsthemen der entsprechenden Unterrichtsfächer verknüpft.
Für die neue Jahrgangsstufe 11 erfolgten bisher 92 Anmeldungen, davon 43 von externen Schulen. Für die
gymnasiale Oberstufe werden weiterhin Anmeldungen entgegengenommen.
Reichshofer Gesamtschüler und der Jugend-Kunst-Preis - Ausstellungseröffnung und Preisverleihung
Montagabend in Duisburg: die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Grundkurses der Jahrgangsstufe 13 der Gesamtschule Reichshof waren erleichtert darüber, dass die Spannung endlich von ihnen weggenommen war. Ein gewisses Lampenfieber hatte sich in den Tagen vor der Preisverleihung im Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst“ der Deutschen Bank Stiftung zunehmend gesteigert. Denn es ist alles andere als normal, dass eine Schülergruppe ‚vom Land’ in einem der renommiertesten Museen für moderne Kunst, dem Museum Küppersmühle in Duisburg, ihr Werk mit 19 anderen ausgewählten Schulen (von 500 Bewerbungen) aus dem gesamten Bundesgebiet präsentieren kann. (Ausstellung vom 26. Januar bis 7. Februar 2010). Damit verbunden war die Bewerbung um den Jugendkunstpreis, den die Deutsche Bank Stiftung zum neunten Mal auslobte. Die Gesamtschule Reichshof nahm erstmals an diesem Wettbewerb um diesen am höchsten dotierten nationalen Jugend-Kunst-Preis teil. (Preise in Höhe von 5000.-; 2000.-; 1000.- Euro).
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14 Schülerinnen und Schüler arbeiteten in der Jahrgangsstufe 12 insgesamt ein Jahr lang an ihrem Projekt für die Ausstellung und den Wettbewerb. Sie fuhren in das Museum Küppersmühle für moderne Kunst nach Duisburg, nahmen dort an einem kunstpädagogischen Programm teil, erarbeiteten Ideen und ein gemeinschaftliches Konzept für eine eigene künstlerische Arbeit, die im Bezug zur modernen Kunst des Museums stehen musste. In vielen Kunststunden wurde ein ca. 12m² großes Wandobjekt realisiert und schließlich zusammen mit dem zugrunde liegenden künstlerischen Konzept im Dezember vergangenen Jahres in Duisburg bei der Jury eingereicht.
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Jeder Schüler gestaltete mit Schaumstoff, einem Baumwolltuch, einem oder mehreren Gebrauchsgegenständen und unterschiedlichem Verschnürungsmaterial ein 40x60 cm großes „Kissen“. Material, Farbe und Gegenstände symbolisieren eine beeindruckende oder bedrückende Lebenssituation. Im spannungsvollen Wechsel stehen drückende Kraft des Schaumstoffs und der Druck der Verschnürung von außen. Jedes individuelle Werkstück drückt ein augenblicklich typisches Lebensgefühl des Oberstufenschülers aus. Jeder ist individuell beeindruckt von Alltäglichem oder bedrückt von ihm, eingebunden in die Spannung von Formen und Geformt-Werden. Die einzelnen Werkstücke werden auf einem hölzernen, ca. 12m² großen Gitter als Wandobjekt präsentiert. „Ganz bewusst gaben wir dem Werk keinen beschreibenden Titel“, vermerkte Axel Müller, der Lehrer des Kunstkurses, „weil im Rahmen der konzeptionellen Arbeit die Schülererkenntnis wuchs, dass Kunst einen gewissen Grad an Mehrdeutigkeit und Rätselhaftigkeit haben soll, so dass Leerstellen vom Betrachter auszufüllen sind“. Axel Müller betonte bereits im Vorfeld der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung die Bedeutung der künstlerischen Reflexion, die sich seit dem Entschluss zur Teilnahme und dann bei der gemeinsamen Erstellung des Konzepts bei den Schülerinnen und Schülern zunehmend vertiefte: „Das waren zum Teil schwierige Stunden, in denen wir unserer Ideen entwickeln, verwerfen oder modifizieren mussten, durchaus auch mit emotionalen Hürden – der Sensibilität insbesondere für die Konzeption moderner Kunst hat die Projektarbeit enorm voran geholfen.“
Die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses der Jahrgangsstufe 12 (inzwischen 13) waren mit Axel Müller stolz, ihr Kunstwerk im Museum Küppersmühle in Duisburg stattlich präsentiert zu sehen. In der gut besuchten Ausstellungseröffnung standen sie zusammen mit weiteren 19 Schülergruppen im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Die Schüler aus Eckenhagen wurden in der Ansprache des Museumsdirektors namentlich genannt und ihre Teilnahme mit einer Ehrenurkunde gewürdigt. Einen Preis vergab die Jury leider nicht nach Reichshof – dennoch gehörte die 12 m² große Arbeit der Gesamtschüler aus Eckenhagen zu den konzeptionell und ästhetisch stärksten Kunstwerken dieser Museumsausstellung und war ein viel beachteter Beitrag zum Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst – Deutsche Bank Stiftung Jugend–Kunst-Preis“.
Schule machen wir im Team! - Gesamtschule Reichshof auf Fachtagung in Münster
Auf einer Fachtagung der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen zum Thema „Schule machen wir im Team!“ stellten Barbara Heuser, Olaf Kemper und Barbara Andörfer von der Gesamtschule Reichshof deren Konzept der Zusammenarbeit mit den Eltern vor. Dazu führten die Vertreter der Eckenhagener Gesamtschule am Münsteraner Tagungsort einen eigenen Workshop durch. Die lebhafte Nachfrage der Tagungsteilnehmer am Thema „Ressourcen nutzen – mit Eltern zusammenarbeiten. Praxisbeispiel Gesamtschule Reichshof“ lag nicht zuletzt am Leitbild des vorgestellten Konzepts: „Schule gelingt nur mit den Eltern – Eltern sind Partner“. Als Teamschule in allen ihren Gliederungen braucht die Gesamtschule Reichshof die Eltern nicht nur im Blick auf das Gelingen des von ihr im Schulprogramm formulierten Erziehungsauftrags, der neben der Eigen- und Mitverantwortung, der Konfliktfähigkeit auch die Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler umfasst. Die Eltern sind im Schulalltag ganz ‚normal’ präsent, und zwar in vielerlei Hinsicht. Gemäß dem Motto „Partnerschaft von Anfang an“ sucht die Schule die Elternkontakte intensiv bereits beim Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe. Bereits bei den Anmeldungsgesprächen werden die Eltern befragt, welche Kenntnisse sie möglicherweise ins Schulleben einbringen könnten. Die Eltern nehmen teil am Unterricht (Konzept der ‚offenen Klassentür’), engagieren sich in den Patenklassen für ‚die Neuen’, am Aktionstag, in zahlreichen Infoveranstaltungen, bei Elternstammtischen, den Klassengeschäften und beim Sozialtraining. Sie achten als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit auf ein gesundes Angebot in der Mensa, engagieren sich im Mensaverein und sind als Vertreter des Fördervereins mehrfach wöchentlich zu fixen Zeiten in der Schule präsent. Damit prägen die Eltern der Reichshofer Schülerinnen und Schüler Vertrauen: Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern und den Eltern findet an der Gesamtschule Reichshof Tag für Tag an vielen Orten ganz selbstverständlich statt.
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Die Eltern sind an der Gesamtschule Reichshof gefragt als Experten im Zuge des Berufsorientierungs -Programms, das einen zentralen Stellenwert im Schulprogramm einnimmt. So stellen Eltern den Schülerinnen und Schülern beispielsweise ihre Berufe vor und tragen so zur beruflichen Orientierung bei. Die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler haben selbstverständlich teil an bedeutungsvollen Entscheidungen. Das betrifft beispielsweise schulscharfe Bewerbungen von Lehrkräften und die Schulentwicklung insgesamt. Aufs Ganze gesehen zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sichtlich beeindruckt von den Möglichkeiten eines ausdifferenzierten Kooperationskonzepts zwischen allen am Schulleben beteiligten Gruppen. Als einer der Schlüssel zum Erfolg erwies sich die Bereitschaft, Verantwortung und Macht zu teilen und damit auch abzugeben. Am Beispiel der Gesamtschule Reichshof stellte Barbara Heuser von der Gesamtschule Reichshof fest: „Eine offene und selber lernbereite Schule sucht aktiv nach Erziehungspartnerschaften – auch und gerade mit den Eltern“
Vorweihnachtskletterei in Köln
Am Samstag vor Weihnachten unternahm die Klasse 11 b der Gesamtschule Reichshof einen Kletterausflug in die „Kletterfabrik“ Köln-Ehrenfeld. Damit hatten wir einen gelungenen Jahresabschluss, der für Klassen und andere Gruppen sehr empfehlenswert ist. Früh aufstehen mussten wir allerdings schon. Wer sich zur Zugfahrt entschlossen hatte, musste um 7 Uhr am Bahnhof in Dieringhausen stehen . Leicht durchgefroren bestiegen wir den Zug. Nach kurzem Suchen in Köln fanden wir dann die „Kletterfabrik“. Zwischenzeitlich waren auch diejenigen dort eingetroffen, die mit dem Auto nach Köln gefahren waren.
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Jetzt konnte es für unsere Gruppe, 17 Schülerinnen und Schüler und unseren Lehrer, Herrn Schunke -Galley, endlich losgehen. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe leitete Herr Schunke -Galley und die andere Gruppe wurde von einem Kletter-Lehrer aus Köln geführt. Zunächst ging es um die Grundlagen des Kletterns, wobei vor allem Wert auf die Sicherungstechniken gelegt wurde. Anschließend konnten wir uns auf eigene Faust an die Kletterwände begeben. In Dreiergruppen konnten wir das Gelernte anwenden, indem jeweils zwei Personen am Boden sicherten und die dritte an der bis zu 30 Meter hohen Kletterwand turnte. Am Ende stand eine Art Prüfung, die alle mit einem Kletterschein bestanden. Dieser berechtigt dazu, in allen deutschen Kletterhallen klettern zu dürfen. Für das leibliche Wohl war an diesem Tag natürlich auch gesorgt. Die Stunden in der Kletterhalle gingen viel zu schnell vorbei, wie wir alle fanden. Auch wenn die meisten von uns gerne noch länger geblieben wären, waren wir dann doch froh, abends wieder an der Heizung oder am Ofen sitzen zu können. Mein Fazit aus diesem Tag lautet: Man sollte immer mal wieder etwas Neues ausprobieren. Vielleicht ergibt sich ja aus unserer Aktion für manche von uns ein neues Hobby? (Constanze Maiworm)
JUGEND INTERPRETIERT KUNST – Gesamtschule Reichshof gehört zu den 20 ausgewählten Schule bundesweit
Deutsche Bank Stiftung Jugend Kunst Preis
Der Grundkurs Kunst der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule Reichshof beteiligt sich die in diesem Jahr
erstmals am Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst“. Damit gehört die Gesamtschule Reichshof zu den
ausgewählten 20 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet die sich um den neunten Jugend-Kunst-Preis
bewerben durften.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg haben die 14
Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihres Kunstlehrers Axel Müller insgesamt ein Jahr lang an
diesem kunstpädagogischen Projekt gearbeitet. Sie fuhren in das Museum nach Duisburg, nahmen an
einem kunstpädagogischen Programm teil, erarbeiteten Ideen und ein gemeinschaftliches Konzept für
eine eigenen künstlerische Arbeit die im Bezug zur modernen Kunst des Museums stehen musste. Ein ca.
12 m² großes Wandobjekt und das zugrunde liegende künstlerische Konzept wurde in zahlreichen
Kunststunden realisiert und schließlich im Dezember des vergangenen Jahres in Duisburg zur Jurierung
eingereicht.
Alle Beteiligten fahren nun voller Spannung am 25. Januar 2010 zur Vernissage aller Schülerarbeiten ins
Museum nach Duisburg und zur gleichzeitigen Bekanntgabe der Sieger dieses höchstdotierten nationalen
Jugend-Kunst-Preises durch den Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff.
Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof haben so im Kontakt mit außerschulischen
Lernpartnern ein besonderes Projekt an ihren Kunstunterricht angebunden, interessante und
außerordentliche Erfahrungen mit professionellen Partnern des Museums- und Kunstmarktes gemacht,
sich einer nationalen Wettbewerbssituation gestellt und sind darüber hinaus in diesem Jahr 2010 ein
kleiner Teil der vielen Aktivitäten der Kulturhauptstadt RUHR.2010 geworden.
Energiescouts sensibilisieren Mitschüler für das Klimaproblem
Während in Kopenhagen die Weltklimakonferenz in die Schlussphase ging, befanden sich am 17. Dezember in der Gesamtschule Reichshof 57 „Energie-Scouts“ im Einsatz. „Wir wollen alle dazu bringen, nicht mehr soviel Treibhausgas in die Atmosphäre zu pusten“, begründet etwa Franziska von Weschpfennig (Klasse 8e) ihren Einsatz für die Umwelt als „Energie-Scout“ an der Schule.
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Mit einer Diashow, Musik und dem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ des ehemaligen US Vizepräsidenten Al Gore, aber auch durch aktive Ansprache gegenüber den Mitschülern stand die Mittagspause in der Gesamtschule ganz im Zeichen des Klimawandels. Höchst originell war die Idee vom „CO2-Vernichtungskeks“: Einen der leckeren, von ‚fliegenden Boten’ im gesamten Schulgebäude angebotenen Weihnachtsplätzchen zu essen, bedeutete zugleich die Verpflichtung, mindestens an diesem Tag zu Hause ganz bewusst Energie einzusparen. Über Möglichkeiten dazu informierten einmal mehr die „Energie-Scouts“ der Gesamtschule Reichshof.
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Ingrid Baumann, eine der betreuenden Lehrerinnen, stellte fest: „Wir wollen mit dieser und anderen Aktionen sowie mit unserem ‚Energie-Scout’ - Konzept an unserer Schule dazu erziehen, Energie zu sparen und wollen dafür sensibilisieren, dass das Verhalten jedes einzelnen zur Verbesserung des Klimas beiträgt.”
Lesewettbewerb in der sechsten Jahrgangsstufe
Die Juroren aus der Stufe 13 der Gesamtschule Reichshof staunten nicht schlecht: Marina Haas (6a), Christina Marie Schöne (6b), Josephine Flick (6c), Jessica Siebenstern (6d) und Laurenz Lebershausen (6e) legten Engagement und Herzblut in den Lesewettbewerb ihrer Jahrgangsstufe. Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis wurden bepunktet, und zwar sowohl bei der Lesung eines Fremdtextes als auch eines vorbereiteten Wunschtextes.
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Schulsiegerin wurde Christina Marie Schöne. Sie gewann ein Exemplar des beliebten Romans „Bis(s) zum Morgengrauen“ und wird nun im Januar 2010 am regionalen Lesewettbewerb teilnehmen. Ruth Beckmann, Initiatorin des diesjährigen Lesewettbewerbs , freute sich über die schönen Darbietungen ebenso wie Jury und Publikum.
BOB ist da! - Einweihung des Berufsorientierungsbüros der Gesamtschule Reichshof
Am Samstag vor dem ersten Advent gab es in der Gesamtschule Reichshof bereits eine Bescherung. Unmittelbar vor dem Start des diesjährigen Aktions- und Präsentationstages weihten Schulleiter Dieter Ströhmann, die Ausbildungskoordinatorinnen Sabine Löber und Annette Schößler usowie Abteilungsleiterin Barbara Heuser mit zahlreichen Ehrengästen, Eltern und Schülern in einer Feierstunde das „BOB“, das Berufsorientierungsbüro der Gesamtschule Reichshof ein. Dieter Ströhmann konnte den Landtagsabgeordneten Bodo Löttgen, Alt-Bürgermeister Gregor Rolland, den ehemaligen Landtagsabgeordneten Herbert Heidtmann ebenso begrüßen wie Martin Hombach (Leiter des Schulverwaltungsamts), Gernot Wölfer (Volksbank Oberberg) Marianne Fürhölter (Agentur für Arbeit), Claudia Fuchs (OK Ausbildung) und Karl-Heinz Kock (ehemaliger Ford-Manager, der als Seniorexperte seine Erfahrungen der Reichshofer Gesamtschule zur Verfügung stellt).
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BOB bietet den Schülerinnen und Schülern handfeste Hilfe bei der Suche nach ihren Möglichkeiten in der künftigen Berufswirklichkeit. „Unsere langjährige intensive Arbeit auf dem Gebiet der Berufsorientierung kann nun bald durch die verbesserten Recherchemöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler am PC, bzw. im Internet zusätzlich optimiert werden“, äußerte sich Annette Schößler zuversichtlich.
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BOB ist Bestandteil des Projekts „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, des Ministeriums für Schule und der Stiftung Partner für Schule NRW. Die Einrichtung des BOB an der Reichshofer Gesamtschule wurde mit einem Betrag von 8.000 Euro unterstützt. Barbara Heuser hob die Eröffnung von BOB als „ganz besonderen Tag“ für sie Sabine Löber und Annette Schößler hervor, deren Engagement sie zugleich würdigte. Dank sprach sie auch aus an die Musikklasse 6e, die unter Leitung von Ingo Thape zusammen mit Schülerinnen der 8d und ihrem Lehrer Hans Peter Schmitz das Programm musikalisch gestalteten.
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag während des Offenen Angebots, Donnerstag in der 7. Stunde, und nach Vereinbarung
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Foto BOB1 v. l.: Dieter Ströhmann, Bodo Löttgen, v. r.: Herbert Heidmann, Gernot Wölfer
Foto BOB2 Im Gespräch v. r.: Barbara Heuser, Herbert Heidmann, Gernot Wölfer
Foto BOB3 Annette Schößler, Gernot Wölfer
Kunst begegnet Handwerk - Kunstausstellung der Gesamtschule Reichshof bei der Kreishandwerkerschaft
Flucht vor Krieg, aber auch Menschen in der Auseinandersetzung mit der Natur bilden Hauptthemen in einer Querschnittsaustellung von Werken, die im Kunstunterricht aller Jahrgänge der Gesamtschule Reichshof entstanden sind. Zu sehen ist die Ausstellung vom 6. November bis zum 4. Dezember im Verwaltungsgebäude der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land (Altenberger-Dom-Straße 200, Bergisch Gladbach). Mit der Kreishandwerkerschaft verbindet die Gesamtschule Reichshof eine Partnerschaft, die vor einem Jahr feierlich in Eckenhagen unterzeichnet wurde. Seitdem seien vielerlei Projekte angestoßen worden. Mehr als acht Gruppen der Gesamtschule Reichshof hätten zwischenzeitlich die Ausbildungszentren der Kreishandwerkerschaft genutzt und jedes Mal einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, betonte Kreishandwerksmeister Bert Emundts in seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung. Zugleich würdigte er das Engagement der Ausbildungskoordinatorin der Gesamtschule Reichshof, Annette Schößler.
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Axel Müller, Kulturkoordinator der Gesamtschule Reichshof, führte Besucherinnen und Besucher der Eröffnung kurz in die Werke der Ausstellung ein. Die Werke der Schülerinnen und Schüler setzen sich beispielsweise mit Vorbildern berühmter Künstler auseinander, etwa Paul Klee, Ernst Macke oder Pablo Picasso. Auf diese Weise sind mannigfaltige „Nach-Bilder“ entstanden, in denen die Betrachter unterschiedlichen Bildgattungen wie Landschaft und Stillleben begegnen, führte Axel Müller aus.
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Stimmungsvoll umrahmt wurde die Eröffnung mit musikalischen Beiträgen von vier Schülerinnen der Klasse 8b unter der Leitung ihres Musiklehrers, Hans-Peter Schmitz. Die anwesenden Schüler, Eltern, Lehrer und die Vertreter der Kreishandwerkerschaft zeigten sich sehr beeindruckt über die Vielzahl der ausgestellten Kunstwerke und freuten sich über diesen weiteren Mosaikstein einer gelebten Partnerschaft. Kreishandwerksmeister Emundts zitierte abschließend Goethe, indem er augenzwinkernd auf das Handwerk als Voraussetzung der Kunst hinwies.
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Fotos: Axel Müller im Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land Heinz Gerd Neu, Hans -Peter Schmitz mit den Schülerinnen der Klasse 8b
Eintritt in eine andere Welt - Zaubergala der Gesamtschule Reichshof
Es war bereits die 3. Gala, auf der Andreas Monien, Lehrer an der Gesamtschule Reichshof, als „Monini und seine Gaukler“ das Publikum im Forum des Eckenhagener Schulzentrums verzauberte. An zwei aufeinander folgenden Abenden erlebten zahlreiche Zuschauer eine Art Verwandlung an sich: Eben möglicherweise noch gestresst, vielleicht sogar missmutig oder in trübem November-Blues, wich diese Stimmung dem Bann einer anderen, strahlenden, einer verzaubernden Welt eben.
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So oder jedenfalls ähnlich beschrieben nicht wenige der jungen und älteren Besucher ihr Erlebnis mit den zauberhaften Darbietungen, die die 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d unter Anleitung von Andreas Monien inszeniert und als Zauberer oder als Bühnen- und Licht-Techniker zur Aufführungsreife gebracht hatten. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich bei ihren Großillusionen erfahren im Einsatz von Requisiten, die auch im professionellen Bereich zum Tragen kommen. Das Programm orientierte sich an professionellem Niveau. Der Reigen der dargebotenen Illusionen war auch mit Comedy-Elementen ausgestattet. Das schwebende Kind, erscheinen sowie verschwinden lassen, zerteilen – diese klassischen Elemente der Illusionskunst präsentierten die Darsteller ohne Worte, nur mit Mimik und Gestik zu Musik.
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Beeindruckend an beiden Abenden gestaltete sich einmal mehr das faszinierende Schwarzlichttheater. Dessen Prinzip besteht darin, dass die Akteure und der Raum gänzlich schwarz sind, während alles Weiße bzw. Neonfarbige leuchtet. So entsteht die Illusion des Schwebens von Dingen, die durch teilweise akrobatischen Tanz und verschiedene Farben noch intensiviert wird.
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Den stärker auf Kurzweil ausgerichteten Teil der beiden Abende gestaltete Andreas Monien mit Comedy und Sprachzauberei, die magisch, verblüffend und unterhaltsam auf das faszinierte Publikum wirkte. Unbestreitbar zeigte sich Moniens Talent, das Publikum, vor allem die Kinder ins Bühnengeschehen zu integrieren. Am Ende der Abende war das Publikum begeistert, Kinderaugen leuchteten und alle waren froh, dem November in eine andere, zauberhafte Welt für eine Weile entronnen zu sein.
Engagement für Kinder in Moldawien und Brasilien
Kinder mit schlechteren Lebensumständen als bei uns in Deutschland erfahren weiterhin Unterstützung durch die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof: Stefan Simons stammt aus dem Oberbergischen und arbeitet in einer Kulturwerkstatt mit Straßenkindern im brasilianischen Brasilia. Seiner Arbeit kommt die Spende von 630.- Euro zugute, die auf dem Schulfest der brasilianischen Hilfsorganisation „Clave del Sol“ von Religions-Lehrerin Petra Beilfuß und dem Schulleiter der Gesamtschule, Dieter Ströhmann, übergeben wurde.
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Auch Jens Schunke-Galley von freut sich: Bereits im sechsten Jahr gestaltet sich die von ihm angestoßene Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ an der Eckenhagener Gesamtschule als Erfolg. Hier geht es darum in Päckchen von Schuhkartongröße Kindern in Moldawien Geschenke zukommen zu lassen, die ihnen nicht nur ein schönes Weihnachtsfest bescheren, sondern auch für ihren (Schul-) Alltag nützlich und vor Ort zum Teil unerschwinglich sind. Die Gesamtschule Reichshof lieferte in diesem Jahr 144 Päckchen an der zentralen oberbergischen Sammelstelle ab. Besonders engagiert hatten sich die Klasse 6d, die 5. und 6. Jahrgangsstufe, aber auch die Oberstufe der Gesamtschule. Jens Schunke-Galley dankt allen Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern, aber auch den vielen Eltern, die bei der Aktion mitgemacht haben.
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Fotos: Schuhkarton, Klasse 6d mit ihren Weihnachtspäckchen, Clave del Sol: Schulleiter Dieter Ströhmann und die Religionslehrerinnen Petra Beilfuß und Damaris Gänzler (v. r.) bei der Geldübergabe
Köln Marathon - Reichshofer Gesamtschüler liefen mit
Olaf Steffen und Jörg Steffes von der Sportfachschaft der Gesamtschule Reichshof zeigten sich zufrieden über das Abschneiden ihrer Schützlinge bei den Schüler-Läufen innerhalb des Köln Marathons. An ihm war die Gesamtschule in diesem Herbst nunmehr zum dritten Mal beteiligt. Gemeldet waren zwei Staffel-Mannschaften, die sich im Feld gegenüber 380 anderen Schulstaffel -Mannschaften zu behaupten hatten. Für die Staffeln ausgewählt waren solche Schülerinnen und Schüler, die beim traditionellen „Mini-Marathon“ der Gesamtschule Reichshof die Nase vorne hatten.
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Mit einer Gesamtzeit von 3 Stunden, 40 Minuten belegte die Mädchenstaffel den sehr beachtlichen 6. Platz in der Altersklasse. Stolz darauf waren: Ann-Kathrin Uelner (5 gelaufene Kilometer), Julia Schwez (10 km), Theresa Lütticke (5 km), Celina Belo (10 km), Marie Schröder zusammen mit Lorena Koch (5 km) und Vanessa Schnabel (7,195 km). Die Jungenstaffel stellten Moritz Schiffbauer (5 km), Marian Spudat (10 km), Gerit Irle (5 km), Christian Schäfer (10 km), Sascha Wöltering (5 km) und Malte Irle mit 7 gelaufenen Kilometern. In der Gesamtwertung belegte die Staffel den respektablen 22. Platz in der Altersklasse.
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Voller Erwartungen, die Atmosphäre des echten Marathons zu erleben, waren die Mannschaften am frühen Morgen unter Eltern- und Lehrerbegleitung mit dem Zug nach Köln gefahren. „Zieht man in Betracht, dass die Schülerinnen und Schüler vor und nach ihren Staffeleinsätzen auch noch zu ihren jeweiligen Wechselstationen bzw. von dort wieder zurück laufen mussten, dann war die Gesamtlaufleistung an diesem Tag enorm“, merkt Sportlehrer Olaf Steffen an.
Museumsbus ein großer Erfolg
Dank der Initiative von Christine Hausmann, Tutorin der Klasse 6b der Gesamtschule Reichshof, konnten diejenigen Klassen im 6 . Jahrgang, die die Schwerpunkte Theaterwerkstatt (6c) und Kreativwerkstatt (6b) bearbeiten, ein besonderes Angebot des Wallraf -Richartz-Museums in Köln wahrnehmen: eine „Bildungsreise“ mit dem Museumsbus für Schülerinnen und Schüler.
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Mit einem Bus der RVK wurden die Schüler kostenlos von der Gesamtschule in Eckenhagen nach Köln und wieder zur Schule zurück gebracht. Während der Fahrt wurden sie mittels des Films „Tatort Museum“ auf das „Abenteuer“ Museum vorbereitet. Am Museum selbst führte eine Museumspädagogin die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Frühstückspause in die Betrachtung einiger ausgewählter Kunstwerke ein. Dieser Bildbetrachtung folgte dann ein praktischer Teil für die Umsetzung der neu erlangten Erkenntnisse: In einem kleinen Atelier konnten die Teilnehmer an schon vorbereiteten Staffeleien selbst kreativ ihr Bild gestalten, wobei die Ergebnisse trotz der Kürze der Zeit sehr vielseitig und beeindruckend waren. Dieser Teil der Museumsexkursion interessierte die Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße. Leider empfanden sie genau diesen Teil als zu kurz.
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Die Auswertung eines Fragebogens seitens der Museumspädagogin zeigte indessen, dass diese „Bildungsreise insgesamt ein voller Erfolg war. Denn fast 90% der Schülerinnen und Schüler wollten in Eigeninitiative den Museumsbesuch wiederholen.
Handwerkertage in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft an der Gesamtschule Reichshof
Im Rahmen ihrer Programmatik zur Berufsorientierung und vor dem Hintergrund ihres Kooperationsvertrages mit der „Kreishandwerkerschaft Bergisches Land“ führte die Gesamtschule Reichshof im Oktober erstmals „Handwerkertage“ durch. An ihnen beteiligt war der gesamte achte Jahrgang.
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Das Hauptziel der Handwerkertage bestand darin, den Schülerinnen und Schülern durch praktisches Arbeiten sowohl alte als auch neue handwerkliche Berufsbilder nahe zu bringen, die die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu erkunden hatten. Entsprechend wählten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld je einen alten und einen neuen Handwerksberuf aus. Während einer Studienfahrt zum Westfälischen Freilichtmuseum in Hagen machten museumspädagogische Aktionen mit den gewählten alten Handwerken wie z.B. Papiermacher, Blaufärber, Müller oder Metallgießer bekannt. Für Annette Schößler, Koordinatorin für Berufsorientierung an der Gesamtschule Reichshof, ist auch die Beschäftigung mit alten Techniken keineswegs überflüssig, denn „die Schüler müssen auch ein Gespür für die Tradition des Handwerks entwickeln.“
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Sowohl in den Räumen der Gesamtschule Reichshof als auch im Bergisch Gladbacher und Burscheider Bildungszentrum der Kreishandwerkerschaft fanden die Workshops zu modernen Handwerksberufen statt. Hier wirkten einheimische Betriebe mit, wie etwa Metallbau Zwinge sowie die Bäckerei Feld. Herr Flitsch stellte den Beruf des Tischlers, Herr Kröger den des KfZ -Mechatronikers, Herr Firnschild den Beruf des Elektronikers und Herr Börnert den des Malers und Lackierers vor. Wichtig ist Annette Schößler die Auswertung der Handwerkertage durch die Schülerinnen und Schüler, die im nachbereitenden Unterricht für jedes Berufsbild einzeln erfolgte. Dabei überwogen die positiven Rückmeldungen eindeutig. Insbesondere war den Schülerinnen und Schülern wichtig, dass sie selbst durch Basteln, Bauen und Ausprobieren gefordert wurden. Demgegenüber war die Kritik an zuviel Theorie bzw. Redeanteilen eher gering.
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Annette Schößler bedankte sich für den Einsatz der Initiative „Partner für die Schule/Zukunft fördern“, die im Rahmen des Moduls „Berufsorientierungsbüro“ (BOB) den größten Teil der Kosten (Bus, Workshops) übernommen hatte. Insgesamt zieht sie eine positive Bilanz: „Das Engagement der Kreishandwerkerschaft und die Ergebnisse der Schülerbefragung ermutigen uns, mit den Handwerkertagen im nächsten Jahr fortzufahren.“
„Lumbricus“ an der Gesamtschule Reichshof
Der Regenwurm ist bekanntlich ökologisch sehr nützlich. Lateinisch lautet sein Name „Lumbricus“. Nach ihm ist auch der Umweltbus benannt, der im Auftrag der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) fast ganzjährig das Bundesland durchfährt, um z.B. an Schulen Umweltbildung zu unterstützen. Andrea Rohof, Lehrerin des Biologie-Leistungskurses der Stufe 12 , hatte den Bus ein weiteres Mal an die Gesamtschule Reichshof geholt. „Der Bus ist labortechnisch hervorragend ausgestattet und bietet im Rahmen unseres Themas Ökologie für den Kurs eine tolle Möglichkeit, die Methoden zur Gewässer-Untersuchung kennen zu lernen, anzuwenden und ein komplexes Bild der Fließgewässer-Qualität zu gewinnen“, begründete sie ihr Engagement. Am 29.10.2009 stand der Umweltbus von 9.00 – 13.00 Uhr in Eckenhagen.
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Ottmar Hartwig vom „Lumbricus“ führte mit den Schülerinnen und Schülern zunächst eine einstündige Theoriestunde durch. Hier ging es u.a. um die Vermittlung zentraler Begrifflichkeiten und Methoden. Anschließend erfolgten komplexe Untersuchungen im Spicher Bach, die dann ausgewertet und von einzelnen Schülergruppen vorgestellt wurden. Die Schülerinnen und Schüler beurteilten dieses vierstündige Geländepraktikum durchweg positiv, da sie einen praktisch orientierten Einblick in die Qualitätsbestimmung von Gewässern bekommen hatten. „Darauf wird im Unterricht zurück gegriffen, nicht zuletzt, weil der Unterrichtsinhalt abiturrelevant ist“, vermerkt Andrea Rohof.
Aktionstag und Einweihung des Berufsorientierungsbüros der Gesamtschule Reichshof
Die Gesamtschule Reichshof lädt herzlich ein zu ihrem Aktionstag am 28.11.2008, an dem über Unterrichtsmitschau und
Präsentation der in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften erbrachten Leistungen die Arbeitsweise der Schule vorgestellt wird.
Die Einladung richtet sich besonders an Schülerinnen und Schüler der 4. und 10. Jahrgangsstufen und deren Eltern. Im Rahmen
dieses Tages wird das neue Berufsorientierungsbüro eingeweiht.
Programm:
10.00 Uhr: Begrüßung im Forum
10.30 Uhr: Einweihung des Berufsorientierungsbüros (BOB)
ab 10.30 Uhr: Gelegenheit zur Unterrichtsmitschau (drei Unterrichtssequenzen)
ab 12.00 Uhr: Öffnung der Aktionsstände
ab 12.15 Uhr: Aufführungen im Forum
Weitere Aktionen und Informationsmöglichkeiten:
Führungen durch die Schule (Treffen vor der Schulverwaltung)
Informationen zum Schulprogramm
Informationen zur gymnasialen Oberstufe
Informationen zur Musikklasse und weiteren Schwerpunktklassen
Vorweihnachtlicher Basar/Tombola
Aktionsstände
Oberstufencafé / Ehemaligentreff
Der Mensaverein der Gesamtschule Reichshof wird für das leibliche Wohl der Besucherinnnen und Besucher sorgen.
Unter der Kuppel des Reichstags - Stufe 13 der Gesamtschule Reichshof in Berlin
Wenige Tage vor dem 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls besuchte die Stufe 13 der Gesamtschule Reichshof Berlin. Für das abwechslungsreiche Programm ihrer Studienfahrt hatte Beratungslehrer Axel Müller mit einem komfortablen Jugendhotel im Stadtteil Prenzlauer Berg nach Meinung der Schülerinnen und Schüler ein „ausgezeichnetes Basislager für alle städtischen Unternehmungen“ ausfindig gemacht. Eine Stadtrundreise verschaffte den Schülerinnen und Schülern zunächst einmal eine grobe Orientierung in der Metropole: ‚Alex’, Friedrichstraße, Unter den Linden, Humboldt Uni, ‚Checkpoint Charlie’ als Teil der ‚Topographie des Terrors’, Pariser und Potsdamer Platz, aber auch ein überraschend kostenfreier und nicht geplanter Besuch in der Gruft der Hohenzollern im Berliner Dom vermittelten eine Fülle erster Eindrücke. Thematischer Mittelpunkt der ausgefüllten Tage waren Kunst, Geschichte und Politik. In Sachen Kunst bietet der „Hamburger Bahnhof“, eine Ausstellungshalle für moderne Kunst des 20./21. Jahrhunderts, zurzeit das Modernste, was in Berlin zu besichtigen ist. In drei Gruppen mit jeweils einem Schwerpunkt wurden beispielhaft Gestaltungs-Prinzipien und Werkzugänge, z.B. zu Josef Beuys eröffnet.
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Ein echtes Highlight bezüglich der jüngsten deutschen Geschichte war der Besuch in Berlin-Hohenschönhausen. Die dortige Gedenkstätte in der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) erschlossen den Jugendlichen ehemalige Inhaftierte. Die entsprechend auch mit persönlichen Schicksalen verbundenen Informationen waren an Authentizität nicht zu überbieten. Alle waren tief berührt. Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach eröffnete den Reichshofer Gesamtschülern einen Blick hinter die Medien-Kulissen der Politik. Er legte dar, wie im Finanzausschuss gearbeitet wird und wie die alltäglichen Politikabläufe funktionieren. Krönender Abschluss des Besuchs im Reichstagsgebäude war natürlich der Aufstieg zur berühmten Kuppel, den Klaus-Peter Flosbach zusammen mit dem Besucherdienst ermöglicht hatte. Natürlich kamen auch die Erkundungen der Stadt bei Nacht mit der Jugend- und Studenten-Szene nicht zu kurz. Axel Müller zieht ein positives Fazit: „Berlin ist ein ideales Ziel für eine Studienfahrt. Als Deutschlands politisches Zentrum sollte die Stadt ein ,Muss’ besonders auch für Schülerinnen und Schüler sein, die in der Oberstufe einen ihrer Schwerpunkte auf das Fach Geschichte legen.“ (Foto: Stufe 13 der Gesamtschule Reichshof mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Flosbach, dem Oberstufenleiter Wolfgang Fiedler und dem Beratungslehrer Axel Müller)
Informationsangebote für Eltern und Kinder der 4. Grundschulklassen
Samstag, 28.11.2009: „Schule in Aktion“
Präsentation von Arbeitsergebnissen aller Jahrgangsstufen
- Informationen zur „Musikklasse“ und den anderen Profilklassen
- Informationen zur gymnasialen Oberstufe
- Präsentation von Arbeitsergebnissen aus Unterricht und Arbeitsgemeinschaften
- Bewirtung durch Schülerinnen und Schüler und Mensaverein
- Führungen durch die Schule
- Beratungsmöglichkeit durch Mitglieder der Schulleitung
Mittwoch, 09.12.2009, 19.30 Uhr: Informationsveranstaltung für Eltern, deren Kinder die 4. Jahrgangsstufe besuchen
Mittwoch, 13.01.2010, 11.00 - 15.20 Uhr, Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler des 4. Schuljahres und deren Eltern
(Möglichkeit zur Hospitation im Unterricht des 5. Jahrgangs, zum Kennenlernen des Ganztags und zum Probeessen in der Mensa)
Um telefonische Anmeldung bis 08.01.10 wird gebeten!
Mo., 01.02. bis Do., 04.02.2010: Anmeldetermine für den neuen 5. Jahrgang