Anmeldetermine für die neue 5. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Reichshof (19.01.2012)
Montag, 13.02.12 bis Donnerstag, 16.02.12 (Verkürztes Anmeldeverfahren!)
Anmeldezeiten: Montag, 13. Februar 2012
8.00 - 16.00 Uhr
Dienstag, 14. Februar 2012 8.00 - 14.00 Uhr
Mittwoch, 15. Februar 2012 8.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag, 16. Februar 2012 8.00 - 12.00 Uhr
Eine persönliche Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten ist erforderlich.
Für die Anmeldung der Schülerin / des
Schülers müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
Familienstammbuch
Personalausweis bzw. Reisepass d. Erziehungsberechtigten
das jüngste Zeugnis mit Empfehlung der Grundschule (Datum: 10.02.2012)
zwei Passfotos
neueren Datums
bei getrennt lebenden Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht das Einverständnis des zweiten Elternteils
Anträge zur Aufnahme können nur bearbeitet werden, wenn alle Unterlagen zur Einsichtnahme
vorliegen. Verspätete
Anmeldungen können bei Anmeldeüberhang nicht mehr berücksichtigt werden.
Freiraum Biggesee – Gestaltungsideen von Reichshofer Gesamtschülern (30.01.2012)
Wie kann der Sonderner Kopf touristenfreundlich gestaltet werden? Unter dieser Fragestellung veranstaltete der
Sauerland-Tourismus e. V. einen Ideenwettbewerb. Daran nahmen auch die Klassen 6b und 9a der Gesamtschule Reichshof teil und ernteten für ihre Resultate große Anerkennung. Die Anregung zur Teilnahme ging von einem Vater zweier
Schüler der Gesamtschule aus, der im Tourismusbereich leitend tätig ist.
Das besondere Highlight der 6b stellte das wetterunabhängige Aktivhaus dar, in dem verschiedenen Sport- und Wellness-Angebote wahrzunehmen sind, mit einem
Cafe und kleinen Geschäften. Am See selber sehen die Schülerinnen und Schüler einen Kanu- und Tretbootverleih, eine Sprunganlage, Rutsche und Badeinseln vor. Ein sicheres Kinderschwimmbecken wurde ebenso angedacht wie Kicker,
vielfältige Sportmöglichkeiten und ein Abenteuerspielplatz mit "Tarzanschaukel". Aber auch der ökologische Aspekt kam nicht zu kurz, sollte doch nach Ansicht der jungen Gestalter auch ein Waldlehrpfad mit
Schautafeln ebenso wenig fehlen wie die Bepflanzung des Geländes mit Obstbäumen.
Die Klasse 9a hatte das Thema innerhalb von Projektstunden bearbeitet. Die Schüler gingen dabei zielgruppenorientiert vor. Die Palette
reichte hier von einer Saunalandschaft über ein Biggesee-Museum (Entstehungsgeschichte, Wasserwirtschaft, Fauna u. Flora etc.) über eine naturnahe Bepflanzung des Geländes und einen Streichelzoo und zahlreichen Sportangeboten wie
Hochseilgarten, Ponyreiten auf der Strandwiese, Soccer- und Volleyballfeld bis hin zum Kino auf einer schwimmenden Insel (Seebühne). Ebenso dachte man an eine Sternwarte und einen Ökoenergie-Infopark (Informationen zu Wasser,
Wind- und Solarenergie - eventuell angelehnt an Biggesee-Museum).
Nicht ohne Stolz konnten die Schüler der 6b 50 Euro ihrer Klassenkasse gutschreiben, während die Klasse 9a für ihre Bemühungen gar 200 Euro verbuchen durfte.
Schülerquiz der Wirtschaftsjunioren
Oberberg - Reichshofer Gesamtschüler
auf dem zweiten Platz (30.01.2012)
„Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ lautete das Motto, unter dem die oberbergischen Wirtschaftsjunioren in
Verbindung mit der Industrie- und Handelskammer im Januar ihr Wissensquiz für Schüler der neunten Jahrgangsstufen durchführten. Mit dabei war auch Christian Borschbach aus der Klasse 9a der Gesamtschule Reichshof.
Aus sieben
Schulen waren 26 Schülerinnen und Schüler angetreten, um das Kreisfinale des Wettbewerbs zu bestreiten. Zuvor hatten sie sich als Klassenbeste ihrer Schule qualifiziert. Zu beantworten waren 35 Fragen rund um die Bereiche Politik,
Wirtschaft, Allgemeinbildung und Internationales. Projektleiter Moritz Kramer skizzierte das Ziel des Wettbewerbs, wonach es den Wirtschaftsjunioren darum gehe, die Jugendlichen für Allgemein- und Wirtschaftswissen zu
sensibilisieren, da dies auch bei Bewerbungen sehr wichtig sei.
Nach Julia Schmitz vom St. Angela Gymnasium in Wipperfürth errang Christian Borschbach Platz zwei vor Michelle Weiß vom Gymnasium Lindlar. Die drei Sieger
nahmen aus der Hand des VfL-Handballers Jörg Lützelberger ihre Preise in Gestalt von Gutscheinen für den Waldbröler Hochseilgarten entgegen.
Ex-Bundesligaprofis trainieren Eckenhagener Gesamtschüler (30.01.2012)
Autogrammkarten waren heiß begehrt, als das Training zu Ende war. Die beiden Ex- Bundesligaprofis Michael Klinkert und
Marcel Witeczek hatten mit den Sportklassen 5b, 6b und 7b der Gesamtschule Reichshof ein abwechslungsreichse Training durchgeführt, die den jungen Fußballern sichtlich Spaß machten. Die Veranstaltung am 18. Januar fand statt im
Rahmen der Initiative „Fit durch die Schule“. Dies ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW und der AOK Rheinland/Hamburg. Ziel ist es Schulen bei ihren Bemühungen um gesunde
Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Der Kontakt zu den Trainern kam auch durch die Kooperation der Gesamtschule Reichshof mit der AOK zustande.
Die Ex-Bundesligaprofis und heutigen AOK-Mitarbeiter Michael Klinkert (u.a. FC
Schalke 04, Borussia Mönchengladbach) und Marcel Witeczek (FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach) können zusammen auf ca. 700 Bundesligaeinsätze zurückblicken. In Einheiten von jeweils 50 Minuten erlebten die Schülerinnen und
Schüler lebendige Fußball-Kompetenz. Techniken des Warmmachens wurden ebenso eingeübt wie verschiedene Koordinationsübungen. Das Skipping und Sprinten versuchten die Lehrlinge in anschließenden Fußballspielen gleich anwenden.
![]() |
Marcel Witeczek stellte durchaus einen Unterschied fest: „Gegenüber den Kindern in der Stadt sind die
Kinder auf dem Land sportlicher.“ Sabine Blum, Sportlehrerin an der Gesamtschule Reichshof und selbst aktive Fußballerin stieß mit der Palette der vielen Projekte, mit der die Gesamtschule Reichshof ihre
Schüler fit und gesund erhalten will, bei den beiden Ex-Profis auf ein positives Echo. Insbesondere lobten sie die Kooperation der Schule mit dem Fußball-Verband Mittelrhein. Für ihre kreativen Fitness
-Ansätze war die Gesamtschule Reichshof im Oktober des vergangenen Jahres von der AOK mit einem Preisgeld von 3.500 Euro gewürdigt worden.
Die Schülerinnen und Schüler (hier der Sportklasse 5b) hatten jedenfalls eine Menge Spaß bei der Veranstaltung. So gefiel Jonathan Lütticke besonders die geforderte Konzentration: „Am Anfang hat uns
Herr Klinkert gesagt, dass wir 6 bis 8 Minuten nicht sprechen durften. Wir haben Aufträge bekommen,
z.B. Skipping durchzuführen, eine besondere Form des Laufens, auch Dehnübungen mussten wir nach
Anweisungen durchführen.“ Leon Schwarz fand es „schade, dass wir nur für ein Fußballspiel Zeit hatten, bevor die nächste Gruppe trainiert wurde“. Andrea Hombach beeindruckte, dass die gleichen
Trainingsmethoden wie in der Bundesliga angewendet wurden, was sie schon einmal im Fernsehen gesehen hatte.
Erkundungen zur Berufsorientierung - Reichshofer Gesamtschüler im
Berufsorientierungscamp (19.01.2012)
Das Berufsorientierungscamp (BOC) ist einer von zehn Bausteinen des Projekts „Zukunft fördern.
Vertiefte Berufsorientierung gestalten“. Mit 9.000 Euro wird es unterstützt vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, der Stiftung Partner für Schule NRW und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.
Im vergangenen Dezember nahmen alle fünf Klassen der Jahrgangsstufe neun der Gesamtschule Reichshof am BOC im Hilchenbacher Stift Keppel teil. An drei Tagen hatten die insgesamt 150 Schüler in
fünf Gruppen Gelegenheit, ihre Kompetenzen rund um das Thema Berufsorientierung und Selbstpräsentation zu überprüfen und zu erweitern. Organisiert hatte die Teilnahme am BOC Annette
Schößler, Koordinatorin für Berufsorientierung an der Gesamtschule Reichshof.
![]() |
Die Palette der Veranstaltungen reichte von der Frage „Was werde ich in fünf Jahren erreicht haben?“, über das Erspüren von Risiko und Grenzsituationen zur Stärkung des Selbstwertgefühls sowie Übungen aus dem Bereich der Gruppendynamik zur Bedeutung von Teamgeist und Vertrauen bis hin zu Fragestellungen wie „Warum ist soziale Kompetenz am Arbeitsplatz wichtig?“ und „Was bedeuten Soft Skills?“ Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Themen Bewerbung, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch. Diese Programmeinheit gestaltete Herr Langenbach von der OK Ausbildung.
![]() |
Viele Schüler machten für sie überraschende Erfahrungen. Mark Mettmann (9c) etwa notierte: „Die
Reise nach Stift Keppel hat mir viel Klarheit verschafft. Vor dem Besuch in Hilchenbach war ich mir nicht im Klaren, dass es langsam ernst wird mit dem Bewerben.“ Schüler und Schülerinnen der Klasse 9d
hielten fest, dass die Übungen im Hochseilgarten „Mut und sehr viel Vertrauen in die Mitschüler“ erforderten; „während der Nachbesprechung wurde uns bewusst, dass in der Arbeitswelt ähnliche
Kompetenzen gefordert werden.“ Das traf auch auf das Spiel „Eier können fliegen“ zu. Hier kam es auf Absprache, Organisation und Zusammenarbeit und gemeinsame Präsentation an: „Wir haben erfahren,
dass es gar nicht so leicht ist, in einer vorgegebenen Zeit mit zugelosten Partnern die Aufgabe zu erfüllen. Es war sehr stressig, weil wir uns über die Konstruktion nicht einigen konnten oder das Material
nicht ausreichte. Diese Aufgabe ist aus dem Auswahlverfahren ‚Assessment-Center‘ entnommen und kann uns sehr bald bei den Einstellungstests wieder begegnen“ (9d).
Eindrucksvoll für viele Schüler waren auch die Berichte von Studenten über ihre bisherigen Erfahrungen in Sachen Berufswahl, wobei insbesondere die Möglichkeit eines dualen Studiums auf Interesse stieß.
Einig waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin, dass sie wichtige Erfahrungen gesammelt und Motivation für den Berufswahlprozess gewonnen hatten.
Zauberhafter Dezember - Gastauftritte Reichshofer Gesamtschul-Zauberer (19.01.2012)
Im Rahmen vorweihnachtlicher Veranstaltungen absolvierten die jungen Zauberer der Gesamtschule
Reichshof mehrere Gastauftritte. Am 2. Dezember zeigten Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 5d Ausschnitte aus ihrem Repertoir vor Grundschulkindern in der Gemeinschaftsgrundschule Denklingen.
Bereits zwei Tage später gastierten die Schüler in der Aula des Gymnasiums Rösrath. Hier waren „Monini und seine Gaukler“, so der Name der Truppe um den Lehrer Andreas Monien, bereits ‚alte Bekannte‘.
Denn die Veranstaltung des Lions-Club Bensberg hatte man bereits im Vorjahr mitgestaltet. Und auch in diesem Jahr kamen die routinierten Vorführungen wieder bombig an. Am letzten Dezembertag schließlich
gehörten die Gesamtschul-Zauberer mit zum Rezept des Silvester-Cocktails der Gummersbacher „Räuber“. Insbesondere zwei Großillusionen á la David Copperfield und eine Kubus-Illusion verzauberten
das Saalpublikum und rissen es zu heftigem Applaus hin.
Erwin Bauer dankte als Mitorganisator der Veranstaltung der „Räuber“ dafür, „dass die Gesamtschule
Eckenhagen ein solches und noch viele Projekte in ihrem Angebot hat und der Auftritt die Schule sehr positiv in Szene“ setzte.
Schritte zur Besinnung - Besuch im Buddhistischen Zentrum Waldbröl (10.01.2012)
Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Weltreligionen“ unternahmen wir von der Klasse 10d Mitte November
mit unserer Lehrerin Angela Albrecht eine Exkursion ins Buddhistische Zentrum Waldbröl.
Wir waren sehr gespannt und aufgeregt, da wir nicht genau wussten, was uns erwarten würde. Kennen
gelernt haben wir dann eine für uns völlig fremde Lebensart. So begegneten wir verschiedenen Meditationsarten. Schwester Lee sowie einige Mönche und Nonnen führten uns in einen
Meditationsraum, in dem wir nicht auf Stühlen, sondern auf Kissen saßen. Bevor wir uns gegenseitig vorstellten, hörten wir ein Begrüßungslied. Da uns die Gestik und Mimik der Buddhisten sehr fremd
erschien, weckten sie unser Interesse immer mehr. Uns wurden verschiedene Meditationstechniken gezeigt, die wir dann übten. In einer Ruhemeditation soll man z.B. die vielen Gedanken, die einem
ständig durch den Kopf gehen, loslassen, um sich selbst mehr zu spüren und zu sich zu kommen. Ein Gong verkündete Anfang und Ende der Meditation. Anschließend folgte eine Gehmeditation im Freien.
![]() |
Schwester Lee erklärte uns die Rituale beim Mittagessen. Wichtig ist dabei das langsame und bewusste Essen, um sich den Wert der Nahrung bewusst zu machen. Einige von uns versuchten mit unterschiedlichem Erfolg mit Stäbchen zu essen. Das Schweigen während der Mahlzeit ist und besonders schwer gefallen. Am Nachmittag folgte dann die Tiefenentspannung. Einige waren nach kurzer Zeit bereits so entspannt, dass sie einschliefen. Schwester Lee zeigte einigen aus der Klasse weitere verschiedene Übungen. Zum Abschluss unseres Besuchs reflektierten wir den ungewohnten Tag. Wir waren uns einig, dass der Tag uns eine ganz andere Kultur näher gebracht hatte und wir Wege zur inneren Ruhe und Einkehr gezeigt bekommen hatten. (Von Leonie Blum und Veneta Dimitrova)
Regenbogenmann Hilli macht Wissenschaft begreifbar (10.01.2012)
Auf jedes „Hä?! Wie geht das denn?“ folgt irgendwann ein: „Ach so!“ Davon ist Dietmar Hillnhütter
überzeugt. Bei Hilli – so lässt er sich gerne nennen - lernen Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen Naturwissenschaften kennen und Zusammenhänge zu verstehen. Der Regenbogen ist Hillis
Markenzeichen: er trägt eine bunte Mütze, eine farbenfrohe Krawatte und geringelte Socken. Und fröhlich und bunt gehts denn auch in seinen kreativen Mittagspausen zu.
„Schüler müssen Vorgänge, im wahrsten Sinne des Wortes, begreifen!“ sagt der pensionierte Kunst- und Physiklehrer. Dutzende Modelle hat der kreative Pädagoge in seiner Freizeit entworfen, gebaut oder
erworben, um Schüler für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Und die strömen zahlreich jeden Mittwochmittag in den Chemiesaal der Gesamtschule Reichshof-Eckenhagen. Sie bauen mit
Magnet und Kupferdraht kleine Motoren, lassen Murmeln überwaghalsige Bahnen flitzen oder kurbeln solange, bis elektrische Spannung kribbelt. Und wenn Hilli eine Sanduhr auf den Tisch stellt, bei der die
Körner nach oben rieseln, überlegen alle gemeinsam, wie das wohl funktioniert.
Das Bildungsbüro, als Geschäftsstelle des zdi-Zentrums investMINT Oberberg, hat sich von den
unkonventionellen Methoden des Pädagogen vor Ort überzeugt. Kompetenz in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu vermitteln, ist das zentrale
Anliegen der Gemeinschaftsoffensive zdi (Zukunft durch Innovation) zur Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses. Die Gesamtschule Reichshof-Eckenhagen ist Gründungspartner
des zdi-Zentrums und beschreitet neue Wege zur aktiven Förderung der MINTFächer.
„Wir sehen, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler das „offene Angebot“ in der
Mittagspause nutzen. Spielerisch und kreativ begreifen sie komplizierte Sachverhalte, weil sie sich gemeinsam, mit Hilfe eines motivierten Pädagogen an die Lösungen heran arbeiten“, sagt Kerstin v.
Scheidt, Projektkoordinatorin im zdi-Zentrum. Der Schulleiter der Gesamtschule Reichshof-Eckenhagen, Dieter Ströhmann, ist davon überzeugt „auf diese Weise einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern
den Zugang zu Naturwissenschaften zu erleichtern. Dabei unterstützen die Älteren die Jüngeren und erklären Vorgänge, die sie im spielerischen Umgang mit Hillis farbenfrohen Modellen begriffen haben.“
Den Regenbogenmann mit seinem Zauberkasten finden die Kinder „einfach cool!“ Hilli verzichtet bewusst auf Tafel und Kreide. Mit seinen Modellen bereist der Pädagoge aus Bergneustadt inzwischen auch
Kindergärten und Grundschulen um „so früh wie möglich zu fördern“. „Die Modelle sind lustig und spannend und man erkennt, dass das gar keine Zauberei ist, sondern sich alles erklären lässt,“ sagt der
12-jährige Marcel Görke. Er kommt regelmäßig zur „offenen Arbeit“ bei Hilli und kennt die Funktionsweise der Modelle inzwischen so gut, dass er sein Wissen gerne an die Jüngeren weitergibt. In einer großen
Metallspirale sausen bunte Kugeln nach unten, sprudelnde Fontänen schießen aus einer Wasserflasche und eine farbenfrohe Schlange nimmt plötzlich die Form eines Würfels an.
Auffallend behutsam gehen die Schülerinnen und Schüler mit Hillis Modellen um, deshalb dürfen sie sogar die großen Dampfmaschinen in Betrieb nehmen. In kleinen Gruppen arbeiten die Kinder zusammen und so
endet jede Stunde bei Hilli mit „Aha-Erlebnissen“. Dass alle Nachwuchsforscher fleißig aufräumen, ist selbstverständlich. Sicher auch, weils bei Hilli immer bunte Lollis zur Belohnung gibt.
Hilfe im achten Jahr (10.01.2012)
Vor Weihnachten brachte die Gesamtschule Reichshof wieder eine Hilfssendung nach Moldawien auf den
Weg. Bereits im achten Jahr hatten Schülerinnen und Schüler Päckchen zusammen gestellt, um bedürftigen Waisenkindern ihr Weihnachtsfest zu verschönern. Die Sendungen enthielten Schul- und
Hygienebedarf für den Alltag ebenso wie Spielsachen.
Initiator Jens Schunke-Galley freute sich über die rege Teilnahme insbesondere der Oberstufenschüler
und führte deren Engagement darauf zurück, dass ihnen die Beteiligung an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ von der Mittelstufe her bereits zur Gewohnheit geworden sei. Er wertet die Aktion als
„wichtige Gelegenheit, die Schülerinnen und Schüler für Notlagen von Kindern zu sensibilisieren, die nicht das Glück haben, in einem reichen Land geboren zu sein.“
„Rotputtel, Aschenkäppchen und die 7 Wölfe“ - Premiere der Theaterklasse 7c der Gesamtschule Reichshof (18.12.2011)
Die Stimmung im Publikum stieg schnell, als am 8. Dezember die Theaterklasse 7 c der Gesamtschule
Reichshof im Forum des Eckenhagener Schulzentrums die Premiere ihres Stücks „Rotputtel, Aschenkäppchen und die 7 Wölfe“ darbot.
Bei dem launig-lustigen Stück handelte es sich um eine „Christmas-Pantomime“ im Sinne eines buntes Märchenstücks. Die Idee zu dieser im englischen Sprachraum populären Theaterform wurde geboren, als
die Theaterklasse noch als fünfte Jahrgangsstufe die erste Christmas-Pantomime Nordrhein-Westfalens in Bonn besuchte.
![]() |
Das Grundgerüst des Stücks schrieben die beiden Tutorinnen der Theaterklasse, Simone Mourmouris und
Sabine Löber. In Improvisationen zum Thema Märchen und im Laufe der Proben hatten die Schülerinnen und Schüler viele Ideen eingebracht, die dann zusammen umgesetzt wurden.
Im Laufe der Handlung treffen Figuren unterschiedlicher Märchen und Geschichten aufeinander, wobei gewisse parodistische Elemente das Publikum zu humorvollen Reaktionen animierten, etwa wenn
Rotkäppchen auf den Wolf trifft, der sich ‚zufällig‘ als Versicherungsvertreter entpuppt und prompt so etwas Unentbehrliches wie eine ‚Ausrutschversicherung‘ verkauft. Zwei Erzähler führten durch das
Kaleidoskop der Begegnungen innerhalb des bunten Figurenensembles, indem beispielsweise Elvis als King of Rock n’ Roll ebenso erschien wie Sherlock Holmes und Dr. Watson, die im Mordfall
Schneewittchen ermittelten. Anders als im Original klaut der Prinz Aschenputtels Schuh, den es bei ‚Orlando.de‘ bestellt hatte. Im großen Finale am Ende begegneten sich alle Gestalten am Haus der
Großmutter.
![]() |
Mit großer Spielfreude begeisterten die Darsteller ihr Publikum. Auch die zwei fetzigen Tänze zu deftiger
Rockmusik trugen zur tollen Atmosphäre im Forum des Eckenhagener Schulzentrums bei.
An der Produktion hatte die ganze Klasse gearbeitet. Alle Schülerinnen und Schüler hatten eine Rolle.
Die gezielten Proben begannen im Sommer. Das Bühnenbild hatte die Klasse nach eigenen Entwürfen gestaltet. Besonderen Dank sprachen Sabine Löber und Simone Mourmouris dem Schauspielstudio
Oberberg in Wiehl aus, das die Produktion mit den Kostümen sehr unterstützt hatte.
Stimmen aus dem Publikum bekundeten: „Wir fühlten uns keinen Augenblick gelangweilt und durchweg
gut unterhalten. Langeweile war auch gar nicht möglich, denn wir mussten viel machen, z.B. das Baumrauschen mit unseren Programmzetteln imitieren.“
Agnes Platz (Abteilungsleiterin I) und Schulleiter Dieter Ströhmann überreichten den jungen Schauspielern nach der Vorstellung Rosen. Er würdigte die „sehr kurzweilige Darbietung“: „Damals in
Bonn sind offenkundig neue Stars geboren worden, aber auch die Lehrerinnen Simone Mourmouris und Sabine Löber sind zu Künstlerinnen im Regiefach geworden.“
Riesiger Spaß beim „Nikolaus-Turnier“ der Gesamtschule Reichshof (18.12.2011)
„Wir machen das von der Sportfachschaft mittlerweile aus Tradition, und die Schülerinnen und Schüler
haben jedes Mal riesigen Spaß“, erklärte Silke Reintjes, die mit ihren Kolleginnen Claudia Schmitz und Sabine Blum das alljährliche „Nikolaus-Turnier“ der Gesamtschule Reichshof organisiert hatte.
Im Rahmen dieser „Gut-Drauf“ - Aktion in Zusammenarbeit der Gesamtschule Reichshof mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über die Bedeutung von Bewegung, Stress-Bewältigung
und Ernährung traten je fünf Jungen- und Mädchenmannschaften des fünften Jahrgangs aus Siegen, Waldbröl, Marienheide und Reichshof (je zwei Jungen- und Mädchenmannschaften) gegeneinander an.
Die Schiedsrichter und Turnierleitung stellte die 12. Jahrgangsstufe der Reichshofer Gesamtschule: Seyfettin Macit, Semih Alay und Maurice Karweina erwerben übrigens gerade im Rahmen der
Kooperation der Gesamtschule Reichshof mit dem Fußballverband Mittelrhein ihre C-Lizenz als Trainer.
![]() |
Sieger in der Jungen-Abteilung wurde nach einem spannenden Siebenmeter-Schießen die Mannschaft
Reichshof 2, gefolgt von Siegen, Reichshof 1, Waldbröl und Marienheide. Bei den Mädchen ergab sich folgendes Ranking: Marienheide, Reichshof 1, Reichshof 2, Waldbröl und Siegen.
Abteilungsleiterin Agnes Platz und Schulleiter Dieter Ströhmann waren beim Endspiel anwesend und würdigten den sportlichen Einsatz der Akteure. Sie dankten den Förderern und Kooperationspartnern der
Veranstaltung, dem Mensaverein der Gesamtschule Reichshof, der für die Beköstigung gesorgt hatte, und dem Förderverein der Gesamtschule Reichshof. Dieser stiftete jeweils vier Fußbälle als Preise für die
erstplatzierte Jungen- und Mädchenmannschaft.
Beste Klassenraumgestaltung: Klasse 8e der Gesamtschule Reichshof
geht in die Luft (18.12.2011)
Vorm ersten Advent war es soweit: Im Rahmen des Aktionstags der Gesamtschule Reichshof gab die Vorsitzende Elke Schöttler vom Förderverein die Preisträger im Wettbewerb um die beste Klassenraumgestaltung bekannt. Nach einem ausgeklügelten Kriterienraster und Punktsystem hatte die Jury, bestehend aus Schulleitung, Lehrkraft, Förderverein und Schülern, die Klassen der Gesamtschule Ende November bewertet. Die differenzierten Bewertungskriterien bezogen sich sowohl auf die Klassenraumgestaltung als auch auf die Präsentation ihrer Klasse durch die Schülerinnen und Schüler.
![]() |
Unter riesigem Applaus des Publikums nahmen die stolzen Preisträger ihre Auszeichnungen von Elke Schöttler entgegen. Die besten Klassen der Jahrgänge 6, 7, 9 und 10 dürfen ihrer Klassenkasse jeweils 50 Euro gutschreiben (6c, 7a, 9a, 10d). 100 Euro für die Klassenkasse erhielt die Klasse 8c, die den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte. Der zweite Platz war mit 150 Euro dotiert und ging an die 5b. Etwas ganz Besonderes hatte sich der Förderverein für den ersten Platz ausgedacht: Die Klasse 8 e (Klassenlehrer: Ruth Beckmann, Ingo Thape) wird zum „Fliegenden Klassenzimmer“ werden. Nach einer Wanderung wird die Klasse mit Pferdekutschen zum Flugplatz Auf dem Dümpel gefahren. Dort geht es dann in die Luft. Nach der Landung in Attendorn wird der Tag bei einem gemeinsamen Grillfest ausklingen. Elke Schöttler betonte: „Die verliehenen Preise sollen nicht nur die Anstrengungen der Klassen würdigen, sondern zugleich zur Nachahmung motivieren.“
„Aktionstag“ – Gesamtschule Reichshof präsentierte sich (05.12.2011)
Am letzten Samstag vor der Adventszeit präsentierte sich die Gesamtschule Reichshof an ihrem
traditionellen Aktionstag. Rund um die gebotenen Möglichkeiten zur Unterrichts-mitschau in den Jahrgängen 5-13 für Eltern, Neugierige und Interessierte sowie Führungen durch die Schulleitung bot die
Schule Informationsmöglichkeiten zum Übergang von der Grundschule zur Gesamtschule, zu den Schwerpunktklassen (Musik-, Theater-, Naturwissenschafts-, Sport- und Kreativklassen) sowie zur
gymnasialen Oberstufe. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionsstände stellten die Arbeitsweise der Schule und die in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften erbrachten Leistungen vor.
Die Palette reichte im Bereich Technik, Kunst und Naturwissenschaften von den Bücherwürmern und ihrem modernen Antiquariat (6c) über Versuche zur Optik (6a), Sicherheit und Gefahren im Internet (8d)
, Jurtenbau und Apfelsaftproduktion (9a), hauswirtschaftliche Fähigkeiten (9b) bis hin zum Test körperlicher Belastbarkeit (9d) und technischem Denken und Handeln.
Als „Schule in Bewegung“ kam auch der Sport nicht zu kurz. Während in der unteren Turnhalle das Hochsprungmeeting mit Olympiasiegerin Heike Henkel stattfand, konnten sich die Besucher in der oberen
Sporthalle des Schulzentrums mit Lehrern und Schülern beim Hallenbiathlon zum Mitmachen (Sportklasse 6b) verausgaben. Der von den Schülerinnen und Schülern in der Arbeitsgemeinschaft erarbeitete
Parcours erwies sich als „echtes Zugpferd“, wie die Didaktische Leiterin Anne Halfar feststellen konnte.
Dem bevorstehenden Advent angemessen, hatten zahlreiche Klassen ihre Aktivitäten auf
Bastelerzeugnisse ausgerichtet und stimmten auf die Vorweihnachtszeit ein. Publikumsmagnete waren auch die Veranstaltungen im Forum. Besonderen Beifall erntete hier die Musik der Lehrergruppe
„Eichenhain“ ebenso wie die Zauberei der Klasse 5d, die Elterntauschbörse (6c) und die „Müllmodenschau“ (5a). Eine tolle Leistung bot auch die Musik der ehemaligen Musicalklasse 10d unter
Leitung von Hans-Peter Schmitz, wobei besonders Solist Sascha Fuchs mit seinem Bass beeindruckte.
Natürlich war auch der hoch aktive Förderverein der Gesamtschule Reichshof vertreten. Wie bereits im
letzten Jahr hatte dieser eine enorme Tombola auf die Beine gestellt. Und wieder hatte die Vorsitzende Elke Schöttler mit ihren Mitarbeitern alle Hände voll zu tun.
Gelegenheiten zu Gesprächen, auch und gerade zwischen zahlreich erschienenen Ehemaligen, bot die vorweihnachtlich-gemütliche Atmosphäre des Oberstufencafés, während sich der Mensaverein kaum des
Andrangs auf die vielfältigen leckeren Speisen erwehren konnte.
Zum dritten Mal in Folge: Gesamtschule Reichshof feiert Schulpreis
„Gute gesunde Schule“ (05.12.2011)
Während derzeit Banken, ja ganze Länder um ihre Zertifizierung mit dem „Triple A“ durch einschlägige
Rating-Agenturen bangen, braucht sich die Gesamtschule Reichshof keine Sorgen zu machen: Vor Beginn des traditionellen Aktionstages beging die Schulgemeinde der Gesamtschule Reichshof im Forum
des Eckenhagener Schulzentrums die dritte Verleihung des mit jeweils 12.000 Euro höchst dotierten deutschen Schulpreises in Folge, was den Reichshofern nunmehr insgesamt 36.000 Euro eingebracht hat.
Schulleiter Dieter Ströhmann sprach seinen Dank für das vielfältige Engagement der zahlreichen, an diesem erneuten Erfolg beteiligten Mitglieder der Schulgemeinde aus. Im Rahmen des Landesprogramms
„Bildung und Gesundheit“, in dem die Unfallkasse und das Schulministerium NRW zusammen wirken, geht
es bei diesem Preis darum, „dass sich Gesundheitsförderung und Schulqualität gegenseitig bedingen und dass eine optimale Schulentwicklung nur dann geschehen kann, wenn Aspekte beider Bereiche integriert
werden und Gesundheitsförderung als selbstverständlicher Teil des schulischen Lebens und der schulischen Qualitätsentwicklung gesehen wird“, wie die Leitende Regierungsschuldirektorin Marion Grau
von der Bezirksregierung Köln im vergangenen Jahr anlässlich der zweiten Preisverleihung in Erinnerung gerufen hatte.
![]() |
Bürgermeister Rüdiger Gennies gratulierte herzlich auch im Namen von Rat und Verwaltung zum
neuerlichen Erfolg, der „die Qualität der Gesamtschule bestens zum Ausdruck bringt.“ Zugleich würdigte er den Qualitätsaspekt im Blick auf „weitere wichtige preisgekrönte Aktivitäten in unserer
Gesamtschule“: So die mit 3.500 Euro dotierte Verleihung des AOK-Preises „Fit durch Schule“ im
Oktober dieses Jahres und die jüngst mit 500 Euro erfolgte Prämierung der Gesamtschule Reichshof mit
dem „Sozialgenial-Förderpreis“ durch die Volks- und Raiffeisenbanken und die WGZ-Bank. Ebenfalls wies
er auf das naturnahe Projekt eines ökologischen Schulgartens hin. Oberhalb der Gesamtschule soll in
einem über mehrere Jahre angelegten Verfahren ein „Grünes Klassenzimmer“ geschaffen werden. Mit Dank für das bemerkenswerte ehrenamtliche Engagement in vielfältigen Bereichen der Gesamtschule,
wie etwa im Mensa- und Förderverein, fasste er zusammen: „In dieser Schule pulsiert das Leben, hier
werden wichtige zukunftsorientierte Unterrichtsinhalte von einem engagierten Kollegium umgesetzt und die Schülerinnen und Schüler auf das Leben vorbereitet.“
Schulleiter Dieter Ströhmann verwies auf das gute Ergebnis der Qualitätsanalyse im Frühjahr und auf
das Leitziel seiner Schule, wonach alle Schülerinnen und Schüler sich wohl fühlen und gestärkt werden
sollen. Dies repräsentiere auch das neue Schullogo, für dessen Erstellung dankte er dem Lehrer Axel Müller (Koordinator für Kultur und Gestaltung) und der Mutter Andrea Perthel (Diplom Designerin).
Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Feier teil, u. a. Heinz Gerd Neu, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, André Sprenger von der AOK, Gernot Wölfer und Frank Jörn Schell von der
Volksbank Oberberg sowie die Vertretungen aus Rat und Politik Andreas Horath, Susanne Maas, Marlies Schirp und René Semmler. Sie wurde musikalisch gestaltet von der Musikklasse 6e unter Leitung von
Ingo Thape sowie der Schülerband der Klasse 10d unter Leitung von Hans-Peter Schmitz.
Aktiv bei der Wirtschaftsmacht von nebenan - Handwerkertage an der
Gesamtschule Reichshof (05.12.2011)
Bereits zum dritten Mal führte die Gesamtschule Reichshof im Rahmen ihrer Programmatik zur
Berufsorientierung und ihres Kooperationsvertrages mit der „Kreishandwerkerschaft Bergisches Land“ im
Oktober ihre „Handwerkertage“ durch. Beteiligt an der Bewältigung der Aufgaben durch die „Wirtschaftsmacht von nebenan“, so das Motto der Handwerkskammer zu Köln, war die gesamte achte
Jahrgangsstufe. Er wurde begleitet von den Tutorinnen und Tutoren.
Die Schülerinnen und Schüler sollen während der Handwerkertage mit der Vielfalt der beruflichen
Möglichkeiten bekannt gemacht werden, und zwar durch praktische Arbeiten in Kleingruppen an verschiedenen Lernorten und mit „Profi-Ansprechpartnern“. In der Eckenhagener Gesamtschule
engagierte sich für das Berufsbild Elektroniker Herr Maul von der Firma Bremicker aus Bergneustadt; den Beruf des Metallbauers präsentierte Herr Zwinge von der Firma Zwinge aus Bergneustadt, und Herr
Hensel von der Gummersbacher Firma Bondke führte in den Beruf Maler und Lackierer ein.
![]() |
Außerhalb der Gesamtschule erfolgten ebenfalls praktische Erkundungen. Zu Gast in verschiedenen
Workshops waren die Reichshofer Schülerinnen und Schüler im Aus- und Weiterbildungszentrum der
Kreishandwerkerschaft Bergisches Land in Burscheid (Frau Biegisch für das Friseurhandwerk und Herr Halbach für das Berufsbild KfZ-Mechatroniker); im Aus- und Weiterbildungszentrum der
Kreishandwerkerschaft Westfalen Süd in Kreuztal (Herr Grübener und Team für die Palette der Bauberufe, Herr Gerbens für den Beruf des Anlagenmechanikers); in der Firma Sondermann Brot
Drolshagen (Herr Reinicke, Bäckerhandwerk) und in der Firma Vierbaum Orthopädie, wo Herr Vierbaum die Tätigkeiten des Orthopädiemechanikers vorstellte.
Für Annette Schößler, Koordinatorin für Berufsorientierung an der Gesamtschule Reichshof, war die Auswertung der Handwerkertage durch die Schülerinnen und Schüler wichtig, die im nachbereitenden
Unterricht für jedes Berufsbild einzeln erfolgte. Hier zeigte sich einmal mehr, dass die Schülerinnen und
Schülern durch Basteln, Bauen und Ausprobieren gefordert werden wollen. Genau diesem Bedürfnis kamen die Handwerkertage erfolgreich nach. Annette Schößler bedankte sich für den Einsatz der
Handwerkerschaft und der beteiligten Firmen und Personen, durch die der Erfolg erst möglich wurde.
Hoch hinaus vor dem ersten Advent (05.12.2011)
Um 12 Uhr mittags, also High Noon“, war es soweit: Bereits zum zweiten Mal startete in der unteren
Sporthalle des Eckenhagener Schulzentrums im Rahmen des Aktionstages der Gesamtschule Reichshof das „Hochsprungmeeting“.
Als Ehrengast nahm an dieser Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Wiehltaler Leichtathletik Club 1981 e.V. (WLC) zum zweiten Mal die Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin im
Hochsprung Heike Henkel als Expertin teil. Sie ließ es sich nicht nehmen dort den Aktiven einige Tipps zu
geben. Heiß begehrt waren im Anschluss an die Siegerehrung ihre Autogramme auf den Urkunden.
Die erreichten Leistungen konnten sich sehen lassen:
In Rekordlaune zeigte sich hier Pablo Oehl, der erstmals die 1,90 m Höhe übersprang, über 1,93 m noch ein Haus baute ehe er mit sehr guten Versuchen bei der Höhe von 1,96 m den Wettkampf beenden
musste.
Die Fachkonferenzvorsitzende Sport, Sabine Blum, hatte 25 Schüler der Mittelstufe ausgewählt, die in ihren Altersklassen die Sieger ermittelten.
![]() |
Schulleiter Dieter Ströhmann äußerte sich sehr erfreut über dieses Meeting, welches zum zweiten mal seine Fortsetzung fand und im Rahmen der Auszeichnung „Fit durch Schule” durch die AOK eine willkommene Ergänzung erfuhr. So konnte WLC Vorsitzender Klaus Heinen den Wettkampf, der auch auf der Zuschauer-Tribüne sehr viel Interesse fand, die Wettkämpfe moderieren. Neben Pablo Oehl hatte er auch die junge Hochspringerin Leonie Seinsche mitgebracht, die sich für den Einsatz mit einem Sprung über 1,60 m bedankte. Die größte Höhe in den Schulwettbewerben erzielte Maik Derksen. Der B -Jugendliche siegte mit 1,63 m, womit die Vorjahrsbestleistung um 2 cm überboten wurde. Er hatte allerdings starke Wettbewerber, denn bis einschließlich 1,60 m konnten auch Sascha Wöltering (16 Jahre) und Eric Liesen (15 Jahre) im Wettbewerb mithalten. Besonders zu erwähnen sind darüber hinaus die 1,50 m des 13jährigen Yves Maubach. Bei den Mädchen erzielte die 13jährige Julia Wöltering mit 1,30 m die größte Höhe vor dem 12jährigen Multitalent Solveig Scharfschwert.
Kreativ in Bewegung - Gesamtschule Reichshof Preisträger im AOK-Projekt
„Fit durch Schule“ (24.11.2011)
Am 21.10.2011 war es soweit: Die Gesamtschule Reichshof gehörte zu den fünf weiterführenden
Schulen in Oberberg, die sich über ein Preisgeld bis zu 5000 Euro freuen konnten. In einer Feierstunde
im Gummersbacher AOK-Haus unterzeichnete der Schulleiter Dieter Ströhmann den Kooperationsvertrag
mit der AOK. Denn diese fördert seit 2009 zusammen mit dem nordrheinwestfälischen Schulministerium
in ihrer Initiative „Fit durch die Schule“ kreative Ansätze, durch die Schüler zu regelmäßiger Bewegung motiviert werden.
Die Gesamtschule Reichhof wurde gewürdigt für ihre Gesundheitsförderung durch qualifiziert durchgeführte Bewegungsangebote in Ganztag und Unterricht sowie die Integration von
Bewegungspausen in den Fachunterricht.
![]() |
Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sozialem Umfeld zu
lebenslangem Sporttreiben motiviert, sportlich gefordert und gefördert werden.
Sowohl das Sporthelferkonzept als auch bestehende sowie geplante Kooperationen mit Sportvereinen
überzeugten.
Ralf Schmallenbach, Regionaldirektor der AOK, freute sich über die Motivation der Schulen, Schüler in
Bewegung zu bringen: „Jeder Cent, den wir für die gesundheitliche Prävention bei Schülern ausgeben,
ist gut investiert.“ Und das Motto der AOK-Initiative „Lernen braucht Bewegung“ sah die Jury in Reichshof erfolgreich umgesetzt.
Allerdings wird den Schulen zunächst nur die Hälfte des Preisgeldes ausgezahlt – der Gesamtschule
Reichshof 1750 Euro. Erst nach dem Nachweis des sinnvollen, die Fitness der Schülerinnen und Schüler fördernden Einsatzes dieser Summe erhält die Schule die zweite Hälfte.
Bio? – Ist doch logisch! (24.11.2011)
Der Wettbewerb „bio-logisch“ unter der Schirmherrschaft der Landesregierung richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I in Nordrhein-Westfalen. Für den jüngsten Durchgang hatte sich auch die Klasse 6 d der Gesamtschule Reichshof beworben. Er stand unter dem Motto „Kraut und Rüben“. Es galt in selbstständiger Arbeit verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Zu untersuchen war etwa der „Lotuseffekt“ am Beispiel von Kohlrabi und wilden Möhren. Experimente zu Pflanzengattungen und -arten sowie Aufgaben zur Verwendung der Kohlsorten und andere mehr waren zu bearbeiten.
![]() |
Julia Hähner, Lehrerin der Klasse im Fach Naturwissenschaften, kennzeichnete die Aufgaben als „anspruchsvoll und nicht einfach. Die Experimente waren gut beschrieben und haben den Schülerinnen und Schülern viel Freude gemacht, so dass sie mit Interesse dabei waren.“
Ende Oktober übersandte das Auswertungsgremium die Urkunden für erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb an folgende Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof: Katharina Reinhardt, Laura Dietrich, Robert Trzaska, Julia Euteneuer, Chiara Alessandra Wasilewski und Nicolas Rhode.
Die derart gewürdigten Schülerinnen und Schüler werden am traditionellen „Tag der Ehrungen“ der Gesamtschule zusätzliche Preise erhalten.
„Sozialgenial“ - Visionäre an der Gesamtschule Reichshof gefunden (24.11.2011)
„Visionäre gesucht!“ lautete das Motto der Initiative „sozialgenial – Schüler engagieren sich“ durch die Volks- und Raiffeisenbanken und der WGZ Bank. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft von Schulministerin Sylvia Löhrmann. Ausgelobt für originelle Projekte, die bürgerschaftliches Engagement mit Unterricht im Themenfeld Sozialität und Umwelt verbinden, waren jeweils 500 Euro aus dem Förderfonds der Initiative für das Jahr 2011. Die Gesamtschule Reichshof ist mit 32 weiteren Schulen im Land Nordrhein-Westfalen seit Oktober Träger des „sozialgenial-Förderpreises“.
![]() |
Auf den Weg gebracht hatte die Bewerbung Annette Schößler, Koordinatorin für Berufsorientierung für
die Gesamtschule Reichshof. Prämiert wurde schließlich Stephan Demuth mit dem Projekt „Fliegende
Bauten“, das er an der Eckenhagener Gesamtschule maßgeblich konzipiert hat. Das Projekt ist so
benannt, weil unter Mithilfe von Klaus Breidenbach vom Verein „Arbeit und Zukunft e.V.“ zur Zeit ein
bewegliches Klassenzimmer entsteht, mit dem man zu verschiedenen Lernorten „fahren“ kann. Dort
können die Schülerinnen und Schüler über Imkerei, Schäferei und den Anbau von Nutzpflanzen ebenso
Lernerfahrungen machen wie über die Verwertung von Rohstoffen wie Wolle, Filz, Honig und Gemüse.
Diesbezüglich ist unter Leitung von Thorsten Wiese und Stephan Demuth eigens eine Schülerfirma
gegründet worden. Sie soll die die anfallenden Produkte vermarkten und sowohl die Mensa der Gesamtschule wie sozial bedürftige Menschen unterstützen.
Die Grundidee des als „sozialgenial“ prämierten Projekts erläutert Stephan Demuth so: „Schülerinnen
und Schüler arbeiten bis zu einem buchstäblich handgreiflichen Ergebnis an einer Sache. Das heißt
beispielsweise, dranzubleiben vom Setzen bis zum Ernten der Kartoffeln.“ Und das ist in diesem Jahr
auch geschehen: „In diesem Jahr haben wir die selbst gezogenen Kartoffeln in der Mensa zu
Kartoffelecken verarbeitet und ein gemeinsames Essen veranstaltet“, sagt Stephan Demuth mit großer Zufriedenheit.
Übrigens kann am Aktionstag der Gesamtschule Reichshof, der am 26. November stattfindet, leckerer
Apfelsaft verkostet und gekauft werden, der von der Projektgruppe „Fliegende Bauten“ von der Ernte
bis zur Flaschenverkronung selbst produziert worden ist. Der Verkauf erfolgt durch die Vertreter der
Schülerfirma. – Ein weiterer Grund an diesem Tag in der Gesamtschule vorbeizuschauen!
(Weitere Informationen unter: www.aktive-buergerschaft.de/schulen)
Ankündigung: Premiere des Stücks „Rotputtel, Aschenkäppchen und die 7 Wölfe“ (23.11.2011)
Donnerstag, dem 08. 12. 2011, um 19.00 Uhr, im Forum des Schulzentrums Eckenhagen
Es spielt die Theaterklasse 7 c der Gesamtschule Reichshof. Der Eintritt ist frei.
Bei dem launig-lustigen Stück handelt es sich um eine „Christmas-Pantomime“ im Sinne eines bunten
Märchenstücks mit Musik und Tanz, das vorzüglich in die Vorweihnachtszeit passt und adventliche Stimmung für Jung und Alt verbreiten wird.
![]() |
Schule in Aktion und Feier zur Verleihung des Schulentwicklungspreises „Gute gesunde Schule“ an der Gesamtschule Reichshof - Zum dritten Mal in Folge erhielt die Schule 12.000 Euro für ihre pädagogischen Konzepte (09.11.2011)
Die Gesamtschule Reichshof lädt herzlich zu ihrem traditionellen Aktionstag am 26.11.2011 ein. An
diesem Tag stellt die Schule ihre Arbeitsweise vor und präsentiert die in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften erbrachten Leistungen.
Die Einladung richtet sich besonders auch an Schülerinnen und Schüler der 4. und 10. Jahrgangsstufen und deren Eltern.
Zu Beginn des Tages „Schule in Aktion“ findet im Forum der Schule eine kleine Feier zur dritten
Verleihung des Schulentwicklungspreises „Gute gesunde Schule“ in Folge statt, insgesamt verbunden
mit einem Preisgeld von 36.000 Euro. Die pädagogische Dezernentin bei der Bezirksregierung Köln, LRSD’
Marion Grau, und der Bürgermeister der Gemeinde Reichshof, Rüdiger Gennies, werden Grußworte sprechen.
Programm:
9.45 Uhr: Begrüßung im Forum / kleine Feier aus Anlass der Verleihung des Schulpreises „Gute gesunde Schule“
ab 10.45 Uhr: Gelegenheit zur Unterrichtsmitschau (drei Unterrichtssequenzen)
ab 12.15 Uhr: Öffnung der Aktionsstände
ab 12.15 Uhr: Aufführungen im Forum
Weitere Aktionen und Informationsmöglichkeiten:
Führungen durch die Schule (Treffen vor der Schulverwaltung)
Informationen zum Übergang von der Grundschule zur Gesamtschule
Informationen zu den Schwerpunktklassen: Musik-, Theater-, Naturwissenschafts-,
Sport- und Kreativklasse
Informationen zum Schulprogramm
Informationen zur gymnasialen Oberstufe
Vorweihnachtlicher Basar
Informationen und Glücksrad des Fördervereins
Aktionsstände
Oberstufencafé
Ab 12.00 Uhr findet in der unteren Sporthalle in Kooperation mit dem Wiehltaler Leichtathletik Club das
zweite Gesamtschul-Hochsprungmeeting mit der Olympiasiegerin Heike Henkel als Expertin statt.
Der Mensaverein der Gesamtschule Reichshof sorgt für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher.
Sonne in jeder Hinsicht - Gegenbesuch Eckenhagener Gesamtschüler in Polen (09.11.2011)
Den polnischen Spätsommer genießen konnte eine Schülergruppe der Gesamtschule Reichshof, die im Rahmen der Partnerschaft mit dem Lyzeum Łańcut den nunmehr 12. Gegenbesuch absolvierte. Hatte noch im Juni eine zehnköpfige Delegation des Lyzeums Łańcut gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe gemeinsam ein Mosaik in den Farben der beiden Nationalflaggen auf dem Eckenhagener Schulgelände erstellt, erfuhren die deutschen Gesamtschüler in diesem September erneut die überwältigende polnische Gastfreundschaft.
![]() |
Einmal mehr gefördert wurde das reichhaltige Programm des Austauschs durch den Förderverein der
Gesamtschule Reichshof und das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW). Glanzlichter des
Besuchsprogramms stellte der Besuch der alten Stadt Krakau dar. Eine Bootsfahrt auf der Weichsel bot
Gelegenheit den Wawel, den Schloßberg Krakaus, einmal aus ganz romantischer Perspektive zu erleben.
Die Herzlichkeit der polnischen Gastfamilien trug wieder einmal dazu bei, dass die bestehende Freundschaft vertieft werden konnte.
Als besonders beeindruckend erlebte die begleitende Lehrerin Kerstin Krug, die auch die Organisation auf
deutscher Seite übernommen hatte, die Begrüßung in der Partnerschule: „Der polnische Schulleiter hieß
uns auf traditionelle Weise mit Brot und Salz willkommen.“ Die Didaktische Leiterin der Gesamtschule,
Anne Halfar, kleidete den gemeinsamen Aufenthalt in die Formel: „Bei unseren Partnern erlebten wir die Sonne, und zwar in jeder Hinsicht!“
Herausforderungen erneut bewältigt (09.11.2011)
Zum Schuljahreswechsel konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 der
Gesamtschule Reichshof erneut ihre Erfolge feiern, die sie beim alljährlichen „Big Challenge“-Wettbewerb
im Fach Englisch errungen hatten. Angesichts großer Konkurrenz von fast 2000 anderen Schulen
würdigte Schulleiter Dieter Ströhmann insbesondere diejenigen Reichshofer Gesamtschülerinnen und
-schüler, die nicht nur schulintern, sondern in Nordrhein-Westfalen und in der gesamten Bundesrepublik in herausragender Weise abgeschnitten hatten.
Auf verschiedenen Leveln (Anforderungs-Ebenen) ging es für Schülerinnen und Schüler darum ihre Sprachkenntnisse in Englisch unter Beweis zu stellen.
![]() |
Zwar hatten bereits alle im Forum des Eckenhagener Schulzentrums versammelten
Wettbewerbsteilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrgänge 5 bis 8 der Gesamtschule eine
Teilnehmerurkunde bekommen, aber in der Feierstunde Schulzentrum galt es vielfältige Preise für besondere Leistungen zu vergeben und die Jahrgangsbesten zu ehren.
Karin Dörbaum und Katja Petri von der Englisch-Fachschaft führten durch ein Programm, in dem das
Publikum begeistert mitging. Verliehen wurden u.a. Wörterbücher in Buch- und elektronischer Form, Lernprogramme, Atlanten und Bücher englischsprachiger Autoren.
Als jeweils Beste aus dem 5. Jahrgang (Level 1) geehrt wurden Lennart Niklas Schirp (5e), Anna
Bönneken (5b) und Benjamin Chamorro (5c). Im 6. Jahrgang (Level 2) gewürdigt wurden Georina Whisell
, Philip Will (beide 6a) und Tilmann Perthel (6e). Herausgehoben im 7. Jahrgang (Level 3) Simon Gebauer
(7a), Anton Belousov (7c) und Nils Jurenda (7a). Max Doerr, Jonathan Schmandt (beide 8e) und Janis
Pavlidis (8b) waren die drei Besten im 8. Jahrgang (Level 4). – Herzlichen Glückwunsch an alle!
Laufen für den Rasenplatz - Gesamtschüler beteiligen sich am Sponsorenlauf
des TuS Reichshof (09.11.2011)
Das Kunstrasenplatzprojekt des TuS Reichshof unterstützten die Schülerinnen und Schüler der
Gesamtschule laufkräftig im September. Von den Klassen 5 bis 12 herrschte im September eifriger Andrang beim Sponsorenlauf für die gute Sache.
Beispielhaft sei Robin Jansen aus der Klasse 7b genannt, der mit 26 Sponsoren die meisten Unterstützer
in seiner Klasse zusammen gebracht hatte. Nach seiner Motivation gefragt, meinte er: „Ich habe viele
hilfsbereite Nachbarn, die ich alle gefragt habe. Ich möchte den Rasenplatz, weil ich in einer Wiehler
Mannschaft auch öfter Fußball gegen Reichshof spiele; auf einem neuen Platz ist das natürlich schöner.
Aber der neue Platz hilft ja auch der Gesamtschule, z.B. bei den Bundesjugendspielen.“
![]() |
Stolz war Sabine Blum als Vorsitzende der Sportfachschaft der Gesamtschule Reichshof nicht nur auf das Engagement der Schüler, sondern auch auf das fleißige Lehrerteam. Sie lobte die Kooperation mit dem TuS Reichshof und betonte die Bedeutung des TuS-Projekts für die Gesamtschule: „Viele Neuerungen, wie etwa die geplante Tartanbahn und die Kugelstoßanlage stellen insgesamt eine Optimierung der Sportmöglichkeiten der Gesamtschule dar, und zwar über den reinen Fußball hinaus.“
Energiesparen – aber richtig, AggerEnergie schult Energie-Scouts an der
Gesamtschule Reichshof (06.10.2011)
Seit mehreren Jahren betreibt die Gesamtschule Reichshof ein Programm zum Thema Energieersparnis.
Hier werden Schülerinnen und Schüler als „Energie-Scouts“ ausgebildet, um nicht nur in ihrem
schulischen Umfeld ihre Kenntnisse weiter zu geben und ihre Mitschüler zu entsprechendem Verhalten anzuleiten.
Vor diesem Hintergrund fand im September eine weitere „Energiescout-Schulung“ statt. Zum Thema
RUND UM ENERGIE wurden unter der fachlichen Leitung von Inge Schmidt-Clemens und Vera Zielberg
von der AggerEnergie (Bereich Schulkommunikation) 40 freiwillige Schülerinnen und Schüler der
Jahrgangsstufen 5./6. und 7./8. der Gesamtschule Reichshof trainiert. Inhalte des Workshops waren
unter anderem: „Was ist überhaupt Energie?“, „Was kann man mit 1 kWh Strom alles machen?“, „Warum soll ich Energie clever nutzen?“
![]() |
Als Ergebnis haben die Schüler ein Energiesparposter gestaltet. Dieses hängt nun in der Schule und fordert alle Schüler der Gesamtschule unter dem Motto „Helft mit! Energie clever nutzen“ auf, aktiv Energie zu sparen. Weiterhin haben die Energie-Scouts nun die Aufgabe im laufenden Schuljahr darauf zu achten, dass zum Beispiel immer die richtige Temperatur in den Klassenräumen herrscht und in den Pausen stoßgelüftet wird. Ruth Beckmann, Koordinatorin für den Bereich Naturwissenschaften an der Gesamtschule Reichshof, zeigte sich mit den Ergebnissen hoch zufrieden und dankte Frau Zielberg und der AggerEnergie für den erneuten Einsatz.
Mitten im Geschehen - Annemarie Halfar neue Didaktische Leiterin der Gesamtschule
Reichshof (06.10.2011)
Nachdem Ende vergangenen Schuljahrs Berthold Grütz in den verdienten Vorruhestand verabschiedet wurde, hat mit Beginn des neuen Schuljahrs Annemarie Halfar die Position der Didaktischen Leitung im Schulleitungsteam der Gesamtschule Reichshof übernommen. Sie steht als erfahrene und langjährige Kollegin an der Eckenhagener Gesamtschule für einen fließenden und reibungslosen Übergang. „Als Didaktische Leitung steht man mitten im Geschehen des schulischen Lebens“, beschreibt sie ihre Position.
![]() |
Annemarie Halfar ist seit 1995 an der Gesamtschule in Eckenhagen tätig. Ihre Fächer sind Englisch, Sport und Latein; ihre Ausbildung als staatlich geprüfte Lehrerin für Maschinenschreiben und ihre Erfahrungen in der freien Wirtschaft kommen den Schülerinnen und Schülern insbesondere im Bereich der Berufsorientierung zugute. Hatte Annemarie Halfar die Schul- und Unterrichtsentwicklung bisher von der Basis her mit gestaltet, sieht sie die Hauptzielsetzung nunmehr darin, „nach den erfolgreichen Ergebnissen der Qualitätsanalyse konstruktiv und kreativ weiter zu arbeiten und weitere Impulse zur Schul- und Unterrichtsentwicklung zu setzen“.
Herrlicher Herbst zum Kennenlernen (06.10.2011)
Bei geradezu sensationell herrlichem Herbstwetter konnten die 88 Schülerinnen und Schüler der neuen Jahrgangsstufe 11 der Gesamtschule Reichshof so richtig die Wälder um die Jugendherberge Freusburg/Sieg genießen. Auf der traditionellen „Kennenlernfahrt“ der „neuen Elfer“ ging es auch diesmal darum, dass sich die verschiedenen Gruppierungen auch einmal außerhalb des Schulalltags beschnuppern und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln konnten.
![]() |
Die Zielsetzung strebten Beratungslehrerin Andrea Rohof und Oberstufenleiter Wolfgang Fiedler zusammen mit Friederike Busche, Navina Koch und Brigitta Reimer mit Hilfe zahlreicher Aktivitäten an. Buchstäblich herausragend war dabei das Turmbauprojekt. Bunt zusammen gewürfelte Gruppen schwärmten aus, sammelten verschiedenste Materialien und mussten daraus einen Turm bauen und ausschmücken. Das Ziel der Zusammenarbeit, den Sieg beim Wettbewerb um den schönsten Turm konnte natürlich nur eine Gruppe erreichen, aber gewonnen hatten alle. Denn nicht nur beim Turmbau zur Freusburg, sondern bei allen Aktionen wandelten sich die einstmals Fremden zu Bekannten und Freunden. Stufenleiterin Rohof zeigte sich vor allem von der guten Stimmung ihrer neuen Stufe angetan: „Es gab keine Dissonanzen, Cliquenbildung habe ich nicht beobachten können – es hat echt gefluppt, könnte man salopp sagen. Die Reise zur Freusburg hat sich einmal mehr gelohnt.“
Gesamtschule Reichshof wird zum dritten Mal in Folge mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet (25.09.2011)
Die Gesamtschule Reichshof wurde am 22.09.2011 in einer Feier in Düsseldorf erneut mit dem höchstdotierten deutschen Schulpreis, dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet. Der Preis wird von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Schulministerium verliehen. Schulleiter Dieter Ströhmann konnte den Preis in diesem Jahr .aus der Hand der Schulministerin, Sylvia Löhrmann, entgegennehmen. Die Schule gehört damit zu den wenigen Schulen in Nordrhein-Westfalen, denen zum dritten Mal in Folge das Preisgeld von 12.000 Euro verliehen wurde.
![]() |
An der Feier in den Rheinterrassen nahmen neben Schulleiter Dieter Ströhmann und dem
Fachbereichsleiter der Gemeinde Reichshof, Gerhard Schöler, die Didaktische Leiterin, Anne Halfar, der
Lehrer Stephan Demuth und die Elternvertreterin Andrea Perthel teil.
Bereits 2009 wurde der Schule das Gütesiegel und das damit verbundene Preisgeld von 12.000 Euro für
ihre Konzepte verliehen, die die Stärkung und individuelle Förderung sowie die Gesundheitsförderung der
Schülerinnen und Schüler kompetent in den Schulalltag integrieren.
2010 konnte die Schule ihren Erfolg wiederholen: Neben der besonderen positiven Würdigung aller
überprüften Schwerpunkte, wurde im Abschlussbericht der Unfallkasse wiederum das „spürbar gute
Schulklima“ und das „herausragende Mensamodell“ hervorgehoben. „Die Schule greift gezielt Aspekte
von Gesundheitsförderung auf, um die Qualitätsentwicklung voranzutreiben.“
Die „starke Schülerbeteiligung bei schulischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen“ durch die
Bildung von Klassenräten wurde als mustergültig beschrieben.
![]() |
In diesem Jahr wird der Gesamtschule Reichshof bescheinigt, dass sie „eine hervorragende
Schulentwicklungsarbeit leistet, die nicht nur zentrale Aspekte einer gelungenen Qualitätssicherung
sondern auch die zielgerichtete Einbindung gesundheitsrelevanter Themen in die Gesamtentwicklung beinhaltet, so dass
wiederum die eine Auszeichnung mit dem Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule gerechtfertigt ist.
Es wird herausgestellt, dass sich die Schule durch eine starke Schülerzentrierung auszeichnet. Folgende Bewertungsaspekte werden besonders herausgestellt:
Die Schulgemeinschaft zeichnet sich durch das vernetzte, hohe Engagement aller Beteiligten
(Lehrkräfte, Schüler, Eltern, Projekt- und AG-Leiter) aus, das zu einer hohen Qualität von Bildungsergebnissen und zu einem spürbar guten und gesunden Schulklima beiträgt.
Die intensive Beteiligung von Schülerinnen und Schülern in Lernfeldern, die über den reinen Unterricht
hinaus gehen (z.B. in Küche, Landwirtschaft, Gartengestaltung), erbringt positive und
persönlichkeitsbildende Effekte bei den Schülern.
Das Konzept, Bewegung und Unterricht zu verknüpfen, und die Maßnahmen zur Bewegungsförderung für
Lehrkräfte unterstreichen den ganzheitlichen pädagogischen und gesundheitsförderlichen Ansatz der Schule.
Nach der ersten Preisverleihung 2009 wurde in den beiden Folgejahren von der Schule eine Weiterentwicklung auf hohem Niveau erwartetet. Da die Schule dreimal hintereinander mit dem Schulentwicklungspreis ausgezeichnet wurde, darf sie sich nun frühestens im Schuljahr 2012/13 wieder um diesen Preis bewerben.
Fähnchen flatterten nach herzlicher Begrüßung - Neue Fünftklässler in der Gesamtschule Reichshof eingeschult (25.09.2011)
Herzlich willkommen hieß am 7. September die Schulgemeinde der Gesamtschule Reichshof ihre neuen
Mitglieder, die Schülerinnen und Schüler des neuen fünften Jahrgangs. Schulleiter Dieter Ströhmann
wünschte allen „Neuen“ eine erfolgreiche Schullaufbahn und illustrierte eine der Grundvoraussetzungen
dafür mit einer amüsanten Geschichte um den berühmten englischen Physiker Isaac Newton: „Ihr sollt
nicht alle kleine Newtons werden, aber ich wünsche euch, dass ihr während eurer Schulzeit neugierig
seid und ‚Frager’ werdet.“ Auch die Eltern lud er in guter Tradition der Eckenhagener Gesamtschule ein,
neugierig und fragend die Schullaufbahn ihrer Kinder zu begleiten und sich am Schulleben zu beteiligen,
in den Mitwirkungsgremien ebenso wie im Förder- und im Mensaverein. Agnes Platz, die Leiterin der
Abteilung I der Gesamtschule, stellte den erwartungsvollen „Kleinen“ ihre Paten vor, die Schülerinnen
und Schüler des sechsten Jahrgangs, die sich mächtig für ihre neuen Schützlinge ins Zeug gelegt
hatten. Im Rahmen des Übergangskonzepts von der Primarstufe in die Sekundarstufe sei die Tätgkeit
der Patenklassen sehr wertvoll, hob Agnes Platz hervor.
Das abwechslungsreiche Programm der Paten mit Tanzchoreografien, Versuchen zum Mitmachen durch
die Schwerpunktklasse Naturwissenschaft und die musikalische Umrahmung durch die Musikklasse 6d
unter Leitung von Ingo Thape machte die Einschulung zu einer ebenso feierlichen wie lustigen
Angelegenheit. Lustig war insbesondere der Programmpunkt der „Elterntauschbörse“ der Theaterklasse
6c die eine rege und begeisterte Beteiligung erfuhr. Die Patenklasse 6d lieferte einen Einblick in das
Schattenportraitstudio der Kreativklasse, indem hier Scherenschnitte „life“ von den neuen Schülern angefertigt wurden.
Das Begrüßungslied, das die neuen Tutoren unter Leitung von Hans Peter Schmitz für ihre neuen
Schützlinge sangen, trug genauso wie die Übergabe von Fußbällen, Sportgerät und den vom
Förderverein gestifteten Fähnchen mit den Symbolen der Schwerpunkte der neuen 5-er Klassen dazu
bei, dass sich eine Stimmung der Gemeinschaft einstellte.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Gesamtschule Reichshof erzielt bei der Qualitätsanalyse einhervorragendes
Ergebnis (08.09.2011)
In der Woche vor den Osterferien führte die Bezirksregierung Köln an der Gesamtschule Reichshof eine
Qualitätsanalyse durch.
Für die Qualitätsanalyse gibt es landesweit einen einheitlichen Ablauf und einheitliche Kriterien.
Nachdem die Schule ein umfassendes Portfolio eingereicht hatte, wurde die Analyse nach folgendem Ablauf durchgeführt:
Schulrundgang mit Vertretern des Schulträgers und der Schulleitung,
Interviews mit der Schulleitung, sowie mit Vertretern des Schulträgers, des Lehrerkollegiums, der
Elternschaft, der Schülerinnen und Schüler, des Mensavereins, mit den Sekretärinnen und den Hausmeistern,
78 Unterrichtsbesuche der drei Qualitätsprüfer an drei Tagen in allen Jahrgangsstufen.
Am Ende der Überprüfung erhielt die Schule eine erste Rückmeldung der Kommission: Die Schule hat ein
ausgesprochen gutes Ergebnis erzielt. Ihre Leistung ist in der Schullandschaft Nordrhein-Westfalens
ganz weit vorne anzusiedeln. Die Arbeit der Schule genießt in der Region, bei Eltern und Schülern, einen
ausgezeichneten Ruf, so dass keine gravierenden Veränderungen der schulischen Arbeit und des Schulprogramms erforderlich sind.
Ende Juni erhielt die Schule das genaue Ergebnis der Qualitätsanalyse, den Qualitätsbericht: 25
Bereiche wurden bewertet, die Schule wurde in 14 dieser Bereiche mit „vorbildlich“, also mit der
Bestnote, beurteilt. U. a. Qualitätsaspekte zu folgenden Bereichen erhielten die Bewertung „vorbildlich“:
Ergebnisse der Schule: Die Schule fördert Selbstvertrauen, Selbstständigkeit,
Verantwortungsbereitschaft und die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Die Zufriedenheit aller an der Schule Beteiligten ist sehr hoch.
Unterricht: Einzel-, Partner- bzw. Gruppenarbeit und Plenum wird idealtypisch mit jeweils einem Drittel
durchgeführt. Die Schülerbetreuung- und beratung ist optimal.
Schulkultur: Die Schule als Lebensraum, das soziale Klima, die Ausstattung und Gestaltung des
Schulgebäudes und Schulgeländes, die aktive Beteiligung der Lehrkräfte, der Schülerschaft und der
Eltern am Schulentwicklungsprozess, an der Schulprogrammarbeit und am Schulleben sowie die
Kooperation mit außerschulischen Partnern wird besonders gewürdigt.
Führung und Schulmanagement: Die Führungsverantwortung der Schulleitung, die
Unterrichtsorganisation, die Qualitätsentwicklung sowie die Verwendung und Akquirierung finanzieller
Ressourcen wird mit hoher Kompetenz wahrgenommen bzw. durchgeführt.
Professionalität der Lehrkräfte: Die Kompetenzen und Interessen der Lehrkräfte werden bei der
schulischen Aufgabenübertragung berücksichtigt, die Lehrerinnen und Lehrer kooperieren und kommunizieren offen und konstruktiv, sie arbeiten im Team.
Der Qualitätsbericht wird in allen Mitwirkungsgremien der Schule diskutiert und in Absprache mit der Bezirksregierung wird festlegt, in welchen Bereichen die Schule sich weiterentwickeln möchte. Hier gilt es, das hohe Niveau auch in Zukunft zu halten. Qualitätsaspekte, die nicht die Bestnote erhielten, wird die Schule auf den Prüfstand stellen, Maßnahmen zur weiteren Optimierung ausloten und diese ins Zentrum von Schulentwicklungsarbeit und schulinterner Lehrerfortbildung rücken.
„Auf genussvolle Weise die Folgen unserer Arbeit sehen“ - Didaktischer Leiter Berthold Grütz in den Vorruhestand verabschiedet (08.09.2011)
Am Ende erklang die Schulhymne, gesungen vom stehenden Publikum, und dann dröhnte ein
Riesenapplaus für Berthold Grütz durch das Forum des Eckenhagener Schulzentrums. Die Schülerinnen
und Schüler hatten „ihren“ Didaktischen Leiter, Berthold Grütz, mit einem abwechslungsreichen
Programm in den Vorruhestand verabschiedet. Gekonnte Stücke der Musikklasse 7e unter Leitung von
Ingo Thape und selbst arrangierte Songs der 9d berührten sichtlich den Ehrengast, der selber durch
sein musikalisches Engagement in seiner Combo „Eichenhain Kleszmer“ an der Gesamtschule Reichshof
einschlägig bekannt ist. Mindestens in dieser Rolle wird Berthold Grütz sicherlich an der Gesamtschule
weiterhin präsent sein – wenn nicht, ja, wenn nicht eine neue Karriere ihn womöglich als Zauberer nach
Las Vegas lockt. Diese Gefahr zeichnete sich ab, als er von „Monini und seinen Zauberern“ auf die
Bühne geholt wurde und sein unbestreitbares Talent offenbarte.
Besonders angetan zeigte sich Berthold Grütz vom Selbstbewusstsein der jungen Darstellerinnen und
Darsteller, etwa vom Liedvortrag von Sascha Fuchs (9d): „Wir reden immer davon, die Menschen zu
stärken; heute konnten wir wieder auf eine genussvolle Weise die Folgen unserer Arbeit sehen“, fasste Berthold Grütz sein Empfinden zusammen.
![]() |
Das Kollegium der Gesamtschule Reichshof beging den Anlass in der Mensa in heiter-wehmütiger
Stimmung. Die zahlreichen Verdienste Berthold Grütz’ würdigte Schulleiter Dieter Ströhmann. Berthold
Grütz kann auf 40 Jahre Dienstzeit zurückblicken. In pädagogischer und schulprogrammatischer Hinsicht
hat er vielfältige Entwicklungen initiiert und ist in fast allen laufbahnrelevanten Ämtern prägend
gewesen. Am 15.11.1972 legte Berthold Grütz das erste Staatsexamen ab; 1972-1974 unterrichtete er
am Wüllenweber-Gymnasium in Bergneustadt und legte dort in den Fächern Mathematik und Physik das
zweite Staatsexamen ab. Bis 1993 tat er am WWG Dienst, zuletzt als Oberstudienrat. Während seiner
dortigen Zeit absolvierte er eine Zusatzausbildung zum Informatiklehrer. Ab 1992 war Berthold Grütz
stellvertretender Schulleiter der Gesamtschule Gummersbach-Derschlag. Ab 1998 als Oberstufenleiter
an der Gesamtschule Reichshof, bekleidete er hier ab 2006 das Amt des Didaktischen Leiters. Zu
vermerken ist überdies Berthold Grütz’ langjährige Tätigkeit in der Kreis- und Kreisschulpolitik.
Die Kompetenz, den tiefgründigen Humor und die scheinbar unwandelbare Gelassenheit, mit der Berthold
Grütz ins Kollegium ausstrahlte, aber auch vielfältige Erlebnisse und Ereignisse, die ihn charakterisieren,
ließ das Schulleitungsteam der Gesamtschule Reichshof in einem dramaturgisch gekonnten Rückblick aufscheinen.
Insbesondere Dieter Ströhmann und Oberstufenleiter Wolfgang Fiedler gestalteten in ihrem fiktiven
Gespräch zwischen dem Dezernenten Dr. Thomas Bürvengrau von Eichenhain und dem „angehenden
Rentner“ Wolfgang Fiedler zahlreiche Stationen der Vita Berthold Grütz’ auf launige Weise. Die hier hier
referierte trockene Weisheit des Bewohners der „Oberbergischen Toscana – der berühmten
Wasserscheide zwischen den Flusssystemen Lenne/Ruhr und Agger/Sieg” kulminierte in dem Zitat:
„Wenn man den Sumpf austrocknen will, fragt man natürlich nicht vorher die Frösche!“
Unter dem Motto „Ich bin dann mal weg!“ bedankte sich Berthold Grütz beim Kollegium: „Ein
wesentlicher Grund, warum mir meine Arbeit jeden Tag Spaß gemacht hat, sitzt hier: das seid ihr!“
Sichtlich gerührt war auch Berthold Grütz’ Frau Petra. Tröstlich zu wissen ist, dass Berthold Grütz seine
reichhaltige Erfahrung weiterhin in die Schulentwicklung einbringen wird: „da wird man nicht so schnell entwöhnt“, vermerkt er trocken.
Zu Besuch bei Shakespeare (16.08.2011)
Für manche ist er – zu Recht – ein Titan des Dramas; für viele Schülerinnen und Schüler aber auch ein Gegenstand der Furcht. Das ist nicht gerade günstig, wenn der englische Nationaldichter auf dem Lehrplan für das Abitur steht. Grund genug für den Englisch-Leistungskurs der Gesamtschule Reichshof, die Scheu vor Shakespeare ab- und vielleicht sogar Neugier aufzubauen. Eine tolle Gelegenheit dazu erblickte Kurleiterin Silke Demtröder in der „Globe Education“ im Rahmen des Shakespeare-Festivals in Neuss.
![]() |
Am dortigen „Globe-Theater“ – nachempfunden dem einstigen Original der ursprünglichen Shakespeare -Bühne – nahmen die Schülerinnen und Schüler Mitte Juli an einem Workshop teil. Dabei hatten sie das Glück mit Paul Hart, Regieassistent der „Propeller-Company“ London, praktische Übungen absolvieren zu können, die ihnen Shakespeares Texte und deren Wirkung nahe bringen sollten. Am Ende des Tages waren die Teilnehmer sehr angetan vom Erlebten. Nicole Baltes etwa fand, man habe gelernt, dass es beim Theater nicht nur um Texte gehe, sondern viel mehr dahinter stecke. Für Niels Grube und Benedikt Brelöhr haben die Übungen Shakespeare richtig lebendig gemacht!
Taizé – ein einzigartiges Erlebnis (16.08.2011)
Am Ende des Schuljahres reiste eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern überwiegend aus dem
neunten Jahrgang der Gesamtschule Reichshof nach Taizé in Frankreich. Begleitet wurde die Gruppe
von den Lehrkräften Stefan Tetzner und Angela Albrecht, die die Fahrt zum wiederholten Mal organisiert
hatte. – Was hat es mit diesem Ort auf sich?
Taizé ist der Ort, an dem sich 1940 Frère Roger, ein evangelischer Pfarrer, niederließ. Er versteckte
Flüchtlinge vor den Nationalsozialisten. Andere schlossen sich an. 1949 gründete er eine ökomenische
Ordensgemeinschaft, der heute ca. 90 Brüder angehören. Die Gemeinschaft verdient sich ihren
Lebensunterhalt selbst und nimmt keine Spenden an. Ihr Ziel ist es, die Versöhnung der Christen zu
leben. Im Laufe der Jahre hat sich Taizé zum Anziehungspunkt für viele Menschen entwickelt, die von
diesem Ziel fasziniert sind, die Ruhe und innere Einkehr suchen. Das trifft auch auf viele Jugendgruppen zu.
![]() |
Das Leben in Taizé ist äußerst einfach. Man schläft in Zelten oder Baracken. Man hilft bei kleineren
Arbeiten, etwa beim Kirchendienst, in der Küche und bei Hausmeisterarbeiten. Dabei kommt man fast
von selbst in Gespräche und lernt sich kennen. Im Mittelpunkt des Tagesablaufs steht der Gottesdienst.
Die erlebte „Gemeinsamkeit, die Offenheit und Ruhe sind wundervolle Dinge, die Taizé so besonders
machen“, empfindet Madika. „Wenn man in Taizé war, weiß man, mit wie wenig Dingen man auskommt
und dennoch glücklich sein kann“, stellt Laura für sich fest. Und Gruppenmitglied Sally ist beindruckt
davon, dass niemand ausgelacht wird. „Jeder hilft jedem und es gibt ein großes Miteinander, beim Beten
und beim gemeinsamen arbeiten“ findet Annalena und Pascal erinnert sich an die „Gänsehaut, wenn
3000 bis 5000 Leute in einer Kirche sitzen und singen.“ Hierin stimmen Maren, Nathan und Frederic zu.
„Ein riesiges Dankeschön an die Organisatoren, die das Erlebnis erst möglich gemacht haben“, spricht
Madika im Namen der Gruppe aus. Die Fahrt Reichshofer Gesamtschüler nach Taizé findet nun schon
seit mehreren Jahren statt. Die Plätze werden bei den Schülerinnen und Schülern immer begehrter.
Denn es spricht sich nach jeder Rückkehr erneut herum.
Mini-Marathon der Gesamtschule Reichshof (16.08.2011)
Bei strahlendem Sonnenschein starteten am 12. Juli über 400 Schülerinnen und Schüler der
Gesamtschule Reichshof zu ihrem diesjährigen Mini-Marathon. Zurückzulegen war die durch die
Geländeformation anspruchsvolle Strecke. Organisiert wurde die Veranstaltung von Olaf Steffen und Anne Halfar von der Sportfachschaft.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-10 mussten 5 km absolvieren, in deren Verlauf vor
allem die Schlusssteigung vor dem Einlauf ins Stadion noch einmal vor Herausforderungen stellte.
Gleichwohl war bewundernswert, wie sehr sich die Schülerinnen und Schüler ins Zeug legten. Dass
dabei manche auch mal ein Stück im Schritttempo zurücklegten, tat dem Ehrgeiz keinen Abbruch.
Bei den Mädchen belegte Julia Wöltering (6a) den ersten Platz und verteidigte damit ihren Titel. Der
zweite Platz ging an Celina Belo (8e) und Platz drei errang Theresa Meier (6d). Die ersten drei Jungen
waren: Nicolas Lütticke (8a), Gerrit Irle (9e) und Moritz Schiffbauer (9b). In der Mannschaftswertung
gab es ein spannendes Duell zwischen den Sportklassen 5b und 6b, das die 5b für sich entscheiden konnte.
Olaf Steffen zog abschließend eine zufriedene Bilanz: „Der Lauf war eine runde Sache. Der Kurs wies
unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auf, die die Schülerinnen und Schüler überwiegend gut gemeistert
haben.“ Die Siegerinnen und Sieger werden im September am Köln-Marathon teilnehmen.
Kunst im angestammten Raum - Gemeinschaftsausstellung der Gesamtschule Reichshof im Hesperter Kunst Kabinett (16.08.2011)
Ein wenig Lampenfieber hatte Julia Schwez schon: „Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn so viele
fremde Menschen die eigenen Bilder sehen können“, sagte die Schülerin der Klasse 9 b der
Gesamtschule Reichshof. Sie teilte dieses Empfinden mit den meisten der jungen Künstlern und
Künstlerinnen, die am 16. Juli der Vernissage ihrer Gemeinschaftsausstellung „Jugend Kunst“ im Kunst
Kabinett Hespert beiwohnten. Aber sie waren auch stolz: „Dafür haben wir uns angestrengt“, teilte
Tilman Perthel (Klasse 6 e) mit; Arthur Schulz und Sarah Peglow (Stufe 11) fanden die Ausstellung
„cool“ und waren gespannt auf die Reaktionen der zahlreich erschienenen Erwachsenen. Tatsächlich
war zur Vernissage die Schulgemeinde der Reichshofer Gesamtschule mit Eltern, Lehrern, Förderverein und Schulleitung reichlich vertreten.
Bürgermeister Rüdiger Gennies rief in seinem Grußwort in Erinnerung, dass die Ausstellung von
Schülerarbeiten der Gesamtschule Reichshof bereits Tradition habe. Aber ein Novum sei der Ort der
diesjährigen Schau. Das betonte auch der Leiter des Kunstkabinetts, Franz Bodo Gerono:
„Normalerweise zeigen wir hier professionelle Kunst; so junge Kunst hatten wir bisher noch nie.“ Die
Lehrerinnen Ruth Beckmann und Jutta Schneider waren sich einig darin, dass das Ambiente des
Ausstellungsorts zur Aufwertung der gezeigten Arbeiten beiträgt, insofern Kunst in ihrem angestammten Raum präsentiert werde.
![]() |
Dieter Ströhmann wies auf den hohen Stellenwert hin, den die Förderung von Kreativität und
Begabungen an der Gesamtschule Reichshof hat. So zielten etwa die Profilklassen ab der Klasse 5
bereits auf frühzeitige Präsentationen in der Öffentlichkeit. Darin sieht er „einen enormen Gewinn für die
Schülerinnen und Schüler“, fänden sie doch dadurch Anerkennung durch die Erwachsenen auch
außerhalb der Schule. Dass dabei auch Exzellenz-Produktionen zustande kommen, habe beispielsweise
die Ausstellung eines Kunst-Werkes der Jahrgangsstufe 12 im berühmten Museum Küppersmühle
bewiesen, wo die Gesamtschule Reichshof im vergangenen Jahr unter 20 ausgewählten Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten war.
Die Exzellenz der in Hespert präsentierten Werke, die im Kunstunterricht der Jahrgangsstufen 5 bis 13
entstanden waren, erläuterte Axel Müller als Projektleiter der Ausstellung: „Hier finden Sie
durchgearbeitete, vollendete Werke“, die kontrastreich überlegte Auseinandersetzungen mit vielfältigen
Themen und Aufgaben widerspiegeln und von Malerei über Skulptur, Zeichnung, Objekt und Collage
reichen. Ausgestellt werden auch Werke, die außerhalb des Unterrichts entstanden – von Schülern und
Schülerinnen, die zu Hause künstlerisch aktiv sind, Kunstschulen besuchen und sogar eine eigene
Internetpräsenz aufgebaut haben. Nicht nur insofern fördert die Ausstellung künstlerische Talente.
Axel Müller dankte der Gemeinde Reichshof, der Firma Elektrisola als Lern- und Kooperationspartner der
Gesamtschule Reichshof und dem Kunstkabinett Hespert für die hervorragende Zusammenarbeit und
wertvolle Unterstützung und sah im zahlreichen Publikum „eine tolle Wertschätzung“ der jungen
Talente. Die Ausstellung ist bis zum 28. August 2011 zu sehen.
Wanderungsbewegungen in der Gemeinde Reichshof - Gesamtschüler blicken auf ihre Feldforschung (16.08.2011)
Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem Oberbergischen Kreis, der Gemeinde Reichshof und der Gesamtschule Reichshof führte der Kurs Sozialwissenschaften der Stufe 11 der Eckenhagener Gesamtschule unter Leitung von Stefan Hölter eine empirische Untersuchung der Wanderungsbewegungen in der Gemeinde Reichshof über Fragebögen durch. Die Schule erhielt dafür seitens des Kreises ein Honorar von 500 Euro. Präsentiert wurden die Ergebnisse Anfang Juli im Rathaus in Denklingen. Einzusehen sind sie auf der Internetseite des Demografieforums Oberberg (www.demografie-oberberg.de).
![]() |
Rückblickend auf ihre gemeinsame Arbeit sind die jungen Forscher angetan davon, wie ernst ihre Ergebnisse im Rathaus genommen wurden, hatte doch Bürgermeister Rüdiger Gennies versichert, dass die Resultate „in den gemeindlichen Entscheidungsprozess einfließen werden.“ Demnächst soll noch einmal eigens eine Vorstellung im zuständigen Fachausschuss erfolgen. Semih Alay befindet angesichts des erteilten Lobes: „Die Politiker waren sehr zufrieden mit unserer Präsentation.“ Lisa Faulenbach betont, dass das Thema der Untersuchung zwar die Zukunft und Lebensbedingungen aller Menschen in der Gemeinde Reichshof betreffe, besonders aber auch die Jugendlichen. So sehen sich die Schülerinnen und Schüler in der Auswertung der Fragebögen hinsichtlich des „Wohlfühlfaktors“ in der Gemeinde Reichshof in ihren subjektiven Einschätzungen durchaus bestätigt. Viktoria Schenk kritisiert etwa die schlechten Verkehrs- und Busanbindungen. Gerade im Blick auf das aktuelle Thema Schülerticket vermerkt Lisa Faulenbach, es sei trotz eines solchen Tickets schwierig von manchen Wohnorten in der Gemeinde überhaupt wegzukommen und oft müsse man sich eben von Eltern oder Bekannten fahren lassen. Sara-Jane Sargent stimmt hier zu: „Die Busse fahren nur in der Schulzeit regelmäßig, sonst ist es schwer, woanders hinzukommen.“ Die unzureichenden Unterhaltungs- und Ausgehmöglichkeiten betont Felix Frank, und Nick Pawlick bringt die Ansicht der meisten auf den Punkt: „Schön ist es hier, aber langweilig.“ Er findet aber auch große Zustimmung in der Auffassung, wonach es für eine Familiengründung in Reichshof tolle Bedingungen etwa gegenüber Köln gebe.
![]() |
Entsprechend erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler einiges von der Verwertung ihrer Forschungen seitens der Politik. Gerrit Lorenz etwa regt an in einem mittelfristigen Abstand noch einmal „zu checken, was von der Gemeinde an Verbesserungen umgesetzt wurde.“ Kursleiter Stefan Hölter sieht in der Arbeit und ihrer Präsentation vor hochkarätigem Publikum eindeutig eine Stärkung des Selbstbewusstseins der Schülerinnen und Schüler. Außerdem könne man nun in politischen Diskussionen mit „harten Fakten“ aufwarten.
Bundesjugendspiele der Gesamtschule Reichshof (16.09.2011)
Die Temperaturen waren glücklicherweise nicht so hoch wie im letzten Jahr, als die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien zu den Bundesjugendspielen antraten. Dennoch waren die Erfrischungen und Stärkungen des Mensa-Vereins am Rande des Eckenhagener Stadions reichlich willkommen. Nachdem Schulleiter Dieter Ströhmann das Sportfest eröffnet hatte, konnte es starten.
![]() |
Die Durchgänge im Werfen, Weitspringen und Sprinten waren hervorragend organisiert. Unter
tatkräftiger Mithilfe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 liefen die Wettbewerbe
reibungslos ab. Höhepunkt waren zweifellos die Staffelläufe der Jahrgänge 5 bis 9. Zu laufen waren
4x200 Meter, jeweils von einer Jungen- und einer Mädchenstaffel.
Aus einer ganzen Fülle sportlicher Glanzleistungen seien nur zwei Highlights herausgehoben: Nicolas
Lütticke (8a) absolvierte die 75 Meter in 9,6 Sekunden und Eric Liesen (9b) stieß die Kugel 11,37 Meter.
Ein Lob an alle beteiligten erteilte Sabine Poganski von der Sportfachschaft: „Alle Schüler haben
engagiert mitgemacht; die Tutoren der Klassen haben und bei der Durchführung prima unterstützt.“
Berufsorientierung in der Gesamtschule Reichshof (16.08.2011)
Im Rahmen ihrer Programmatik zur Berufsorientierung setzte die Gesamtschule Reichshof zum Ende des
Schuljahres noch einmal drei Highlights.
Was Technik im Alltag, in der Ausbildung und im Beruf bedeutet, erlebten die Schülerinnen und Schüler
der Jahrgangsstufen 7 bis 9 der Gesamtschule Reichshof an zwei Tagen im Juli. Denn das InfoMobil der
Metall- und Elektro-Industrie hatte vor dem Schulzentrum geparkt. Unter dem Motto „Berufsinformation,
die ankommt“, wurden die Metall- und Elektroberufe praktisch erfahrbar gemacht. Das praktische
Erleben, etwa durch zwei CNC-Maschinen und eine Computer gesteuerte Fertigungsanlage, wird im Bus
durch multimediale Informationen ergänzt, und das Beratungsteam „an Bord“ des Busses kann Tipps und
Infos zu Ausbildung und beruflichen Tätigkeiten in der M+E-Industrie geben. Da gerade dadurch für die
Schülerinnen und Schüler ein lebendiges Bild von der Multimedia-Animationen bis hin zu praktischer
Metallbearbeitung entsteht, hatte Annette Schößler, die Koordinatorin für Berufsorientierung an der
Gesamtschule Reichshof, das begehrte InfoMobil einmal mehr nach Eckenhagen geholt.
![]() |
Im achten Jahrgang wurde auch in diesem Jahr wieder Tests zur berufsbezogenen Neigungsfeststellung durchgeführt. Claudia Fuchs von der Oberbergischen Koordinierungsstelle Ausbildung (OKA) prüfte mit ihrem Team die beruflichen Basiskompetenzen und Neigungen. Das Ziel der beruflichen Neigungsfeststellung besteht in der Erstellung eines Stärken-Schwächen-Profils.
![]() |
Für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern des neunten Jahrgangs bot Thorsten Flitsch, Personalleiter der Firma Elektrisola, mit der die Gesamtschule Reichshof eine Lern- und Kooperationspartnerschaft pflegt, zum wiederholten Male eine Veranstaltung an. Schwerpunktthema waren zentrale Aspekte rund um das Bewerbungsverfahren.
Ein Jahr Fische - Das Aqua Team der Reichshofer Gesamtschule blickt zurück (16.08.2011)
Was sich rund um ein Schulaquarium im Laufe eines Schuljahres ereignen kann, ist schon erstaunlich.
Jedenfalls kann das Aqua Team der Gesamtschule Reichshof auf ein turbulentes Jahr seit der
Neugestaltung der schuleigenen Aquarien zurück blicken. Vier Warmwasser- und ein
Kaltwasseraquarium waren in den Sommerferien 2010 mit Fischen aus privaten „Fischspenden“ und
solchen des Fördervereins der Gesamtschule bestückt worden. Förderverein und Helfer gestalteten den
Aquariumsbereich neu; die Wände wurden ansprechend bemalt, die Aquarien mit Sichtblenden und
Beschriftungen über die Fischarten versehen.
Seither wird die Anlage betreut von den Schülern und Schülerinnen des Aqua Teams mit Unterstützung
von Frau Schöttler und Frau Meier vom Förderverein, vom „Ehemaligen“ Jan Koxholt sowie durch die
betreuende Lehrkraft Christine Brach. Weitere fachkundige Kolleginnen und Kollegen der Gesamtschule
stehen mit Rat und Tat bereit, neben der Gründerin der Aquarium-AG, Ruth Beckmann, sind dies Ingrid
Baumann, Stefan Demuth und Carola Schmoock. Allerdings war das Überleben der Fische ohne die
tätige Ferien-Hilfe der Hausmeister, Herr Treptau und Herr Warkentin, nicht möglich. Dafür danken ihnen
die „Aquarianer“ ganz herzlich!
![]() |
Nachdem im November einer der Glaswelse gestorben war, hatten 3 Schülerinnen der Klasse 5 spontan
eine besonders schöne Idee: Mit einer selbst gebastelten Spendendose sammelten Michelle Görke,
Lucienne Jäger und Lisa Schwind am Aktionstag der Gesamtschule 25,60 € für einen neuen Glaswels.
Aufgrund der Vollbesetzung der Aquarien nach weiteren Fischspenden im Lauf des ersten Halbjahres
steht das "Spendengeld" mit Einverständnis der Sammlerinnen nun für andere Zwecke (z.B.
Anschaffungen neuer Filter, Pflanzen) zur Verfügung.
Mit seiner Arbeit macht das Aqua-Team den Mitschülerinnen und Mitschülern über das Jahr viel Freude,
sind doch jeden Tag Trauben von Kindern und Jugendlichen zu beobachten, die dem Treiben der bunten
Wasserbewohner fasziniert zuschauen…
„Uns kann man nicht beschreiben, uns muss man erleben“ - Entlassungsfeier der Klassen 10 an der Gesamtschule Reichshof (16.08.2011)
In einer bewegenden Feier wurden am Ende ihres letzten Schuljahres 150 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 der Eckenhagener Gesamtschule im Forum des Schulzentrums ins Leben entlassen. – Gelebt haben die Mitglieder der fünf Abschlussklassen aber auch schon vorher, und zwar auf eine unbeschreibliche Weise, wie das Motto andeutet, das sich die Schülerinnen und Schüler gegeben hatten: „Uns kann man nicht beschreiben, uns muss man erleben“.
![]() |
Was mit diesem Motto gemeint war, veranschaulichte ein abwechslungsreiches Programm, durch das die Moderatoren Lukas Klockow (10 a) und Charlotta Nierhoff (10 e) führten. Leitfaden der Darbietungen war die Musik; jede Klasse lieferte teils launige, teils wehmütige Vertonungen ihrer Erlebnisse an der Schule, unterstützt durch Diashows. Musikalisch gewürdigt wurden „ihre Zehner“ auch durch das „Lied der Lehrer“ nach der Melodie von Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“.
![]() |
Anerkennende Worte für die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Schule fanden Bürgermeister Rüdiger Gennies und Anita Pusch als Vertreterin der Schulpflegschaft. Dieter Ströhmann, Schulleiter der Gesamtschule Reichshof, bedankte sich für die exzellente Zusammenarbeit mit den Eltern und deren vielfältiges ehrenamtliches Engagement in den Gremien der Schule und etwa dem Mensaverein. Mit den einzelnen Klassen verknüpfte er in Anlehnung an das Motto jeweils die Schilderung eines persönlichen Erlebnisses, was zahlreiche Reaktionen der Heiterkeit auslöste.
![]() |
Ausgezeichnet für die besten Leistungen des Jahrgangs wurden Anna-Lena Schürholz und Marvin Lorber: Der „Elektrisola-Preis“ hat bereits Tradition an der Gesamtschule Reichshof, mit der die Firma Elektrisola eine mittlerweile langjährige Lern- und Kooperationspartnerschaft verbindet.
![]() |
Der Teamsprecher der Lehrerinnen und Lehrer der Jahrgangsstufe 10, Günter Wedek, wandelte am Ende seiner launig-humoristischen Abschiedsrede das Motto des Jahrgangs philosophisch um: „In Abänderung Eures Mottos sage ich zu Euch: Das Leben kann man beschreiben, aber es ist viel besser, es zu erleben!“ Mit diesem besinnlichen Satz im Ohr galt es dann Abschied zu nehmen, allerdings nicht von allen Schülerinnen und Schülern, denn viele von ihnen werden in der Oberstufe der Gesamtschule Reichshof erhalten bleiben.
![]() |
Abitur-Zeugnisse am Ausgang des Labyrinths (18.07.2011)
In einer vom Förderverein der Gesamtschule Reichshof unterstützten Feierstunde erhielten am vergangenen Freitag die 52 Abiturientinnen und Abiturienten der Eckenhagener Gesamtschule ihre Zeugnisse. Umrahmt von einem musikalischen Programm mit dem „Chor der Gelehrten“ und einem Trompetenstück von Tim Suchanek gratulierten zahlreiche Redner. Bürgermeister Rüdiger Gennies sprach den Stolz der Gemeinde Reichshof über „unsere Gesamtschule“ aus, deren Ruf über die Gemeindegrenzen hinaus exzellent sei. Schulleiter Dieter Ströhmann blickte zurück auf Veränderungen in der Schulzeit des diesjährigen Abi-Jahrgangs, etwa als die erste Jahrgangsstufe, die in der Klasse fünf ein Profil hatte und als der erste Jahrgang mit einem Physik-Leistungskurs in der Oberstufe. Er verwies auf den „Stresstest“ der Qualitäts-Analyse in der letzten Unterrichtswoche der Abiturienten: „Sie blieben authentisch und haben mit zum Ergebnis beigetragen. Die Gesamtschule Reichshof ist ganz weit oben in der Schullandschaft in Nordrhein-Westfalen angesiedelt!“
![]() |
Der Schulpflegschaftsvorsitzende Klaus Ostermeier gab den scheidenden ebenso launige wie mahnende
Worte mit auf den Weg, während Dr. Kummer von der Firma Elektrisola auf das Motto der Abiturienten,
das „lABIyrinth“ einging; die Schule habe gut auf künftige Entscheidungen vor Weggabelungen
vorbereitet. Kontinuierlich habe sich die Lernpartnerschaft mit der Gesamtschule Reichshof
weiterentwickelt. Einer der ersten Preisträger des Elektrisola-Preises für die besten Abiturienten werde
demnächst sein Praxissemester im Elektrisola-Werk in Malysia durchführen. In der Tradition dieses
Preises ehrte Dr. Kummer in diesem Jahr gleich vier frisch gebackene Träger, die nicht nur ihre guten
Noten-Durchschnitte einte: Francisca Maygar (1,8), als auch Christian Hannes (1,7), Thorben Lorenz
(1,6) und Tim Suchanek (1,6) hatten Mathematik und Physik als Leistungskurse belegt.
![]() |
Beratungslehrerin Andrea Rohof wünschte ihrer sichtlich gerührten Stufe für die Zukunft immer den „roten Faden der Ariadne“, „damit ihr aus den Labyrinthen immer raus kommt, und zwar an der richtigen Stelle!“
Abiturientia 2011:
Louisa; Baeck; Bergneustadt; Valeria; Behr; Reichshof; Jonas; Bosbach; Drolshagen; Marcel;
Faulenbach; Bergneustadt; Giulia; Flaming; Bergneustadt; Jana; Frick; Reichshof; Malwine; Glaas;
Reichshof; Sandra; Haas; Reichshof; Fabian; Haberland; Reichshof; Sara Madeleine; Hage Sleiman;
Bergneustadt; Christian; Hannes; Reichshof; Lisa-Marie; Heidrich; Wiehl; Katrin; Heinze; Reichshof;
Jan; Henkel; Reichshof; Kira; Hennecke; Olpe; Marco Paolo; Heßland; Reichshof; Sebastian; Jakubczyk;
Bergneustadt; Julia; Keding; Reichshof; Tobias; Kempkes; Bergneustadt; Waldemar; Kilb; Reichshof;
Kevin; Kotsis; Bergneustadt; Mirko; Küpper; Bergneustadt; Vanessa; Lindner; Bergneustadt; Thorben;
Lorenz; Wiehl; Francisca; Magyar; Bergneustadt; Dennis; Mattyssek; Wiehl; Janine Marie; Molek;
Bergneustadt; Melanie; Peitsch; Reichshof; Eileen; Peters; Bergneustadt; Marco; Pilaric; Bergneustadt;
Madalena; Rinker; Gummersbach; Daniel; Riske; Reichshof; Niklas; Rother; Reichshof; Lisann; Schiffers;
Bergneustadt; Laura Antonia; Schmitz; Reichshof; Tim Bastian; Schmitz; Reichshof; Mike;
Schnellenbach; Bergneustadt; Christian; Schüttenhelm; Wiehl; Alicija; Snarska; Gummersbach; Harun;
Solak; Bergneustadt; Dominique; Spanier; Reichshof; Nina; Stahlhacke; Wenden; Tim; Suchanek;
Drolshagen; Tahsin; Tümer; Bergneustadt; Yalcin; Varoltürk; Bergneustadt; Katharina; Veith; Olpe;
Anika; Weigelt; Bergneustadt; Kelly Kathrin; Weigelt; Bergneustadt; Marcel; Wigger; Bergneustadt;
Canan; Yildirim; Reichshof; Kai; Zöller; Wiehl; Mark; Zwetsloot; Bergneustadt.
Reichshofer Gesamtschüler schnitten gut ab - Kreisschulsportfest in Wipperfürth (18.07.2011)
Mitte Juni tummelten sich zahlreiche Schul-Mannschaften aus dem gesamten Oberbergischen Kreis im Mühlenbergstadion Wipperfürth. Am diesjährigen Kreisschulsportfest der LG Wipperfürth nahmen auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Wettkampfklassen Mannschaften der Gesamtschule Reichshof teil.
![]() |
Das Abschneiden der Eckenhagener Schülerinnen und Schüler konnte sich angesichts der ambitionierten
Konkurrenz in allen Disziplinen der Leichtathletik sehen lassen. So belegte die Jungenmannschaft in der
Wettkampfklasse III den 1. Platz vor der Realschule Wipperfürth und dem Engelskirchener
Aggertalgymnasium. Besonders zu erwähnen ist Eric Liesen mit seinem Spitzenplatz in der Einzelleistung
Kugelstoßen. Die Mädchen belegten zwar nur den 4. Platz in der Gesamtwertung, konnten aber an
manchen Stellen mit sehr guten Einzelleistungen weithin bemerkte Akzente setzen, z. B. Julia Wöltering,
Klasse 6a, die die 800 m in 2:46 Minuten lief und damit in der Disziplin Schnellste war. Zweite wurde hier
Celina Belo, Klasse 8e.
Bei der auch in diesem Jahr erfolgten Talentsichtung gewann bei den „Mädchen Jg. 99 und Jünger“ Lea
Weber aus der Sportklasse 5b der Gesamtschule Reichshof. Sie erhielt einen Pokal. In der
Talentsichtung belegte die Mannschaft insgesamt Rang 2. Organisatorin und Sportfachfrau Anne Halfar
befand: „Alle Schülerinnen und Schüler haben einen super Job gemacht. Wir können wirklich zufrieden
sein.“
In der großen weiten Fußballwelt - Schüler der Gesamtschule Reichshof bei der
Frauen-Fußball-WM (04.07.2011)
Mitfiebern und den Duft der großen weiten Fußballwelt erschnuppern – dieses Erlebnis bot sich am
Dienstag den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6a bis 6d und der Sportklasse 5b der Gesamtschule
Reichshof. Nach der dritten Stunde ging es los, und Aufregung war schon dabei, zumal es für die
meisten der Fünft- und Sechstklässler der erste Stadionbesuch ihres Lebens war: Kolumbien gegen
Schweden, 15.00 Uhr im WM-Stadion Leverkusen stand auf dem Programm.
Die Reichshofer Lehrerinnen Sabine Blum und Simone Mourmouris verwandelten Volley das Angebot des
Deutschen Fußballbundes (DFB), der mit Sponsor Telekom Schulen ermöglichen will, die FIFA-Frauen
-WM in Deutschland live mitzuerleben. „Das konnten wir uns nicht entgehen lassen“, sagt Sabine Blum,
die selbst aktive Fußballerin und Trainerin ist. Sabine Blum: „Frauenfußball boomt, und wir unterstützen
dies an unserer Schule schon lange.“
![]() |
Turnierteilnahmen sind fester Bestandteil des Fußballengagements in Eckenhagen. So lief jüngst eine
Auswahl von Mädchen aus den Jahrgangstufen 8 und 9 beim „Lady Soccer-Cup“ in Bergneustadt auf
und erreichte immerhin das Finale.
Über den Mädchenfußball in den Offenen Angeboten sind schon einige junge Sportlerinnen in den
Vereinssport gelangt, etwa in den TuS Reichshof, mit dem die Gesamtschule im Rahmen ihrer
Kooperation mit dem Fußballverband Mittelrhein zusammen arbeitet. Deborah Coco aus der Sportklasse
6b beispielsweise ist so ein junges Talent. Auch sie durfte im Leverkusener WM-Stadion ein bisschen
WM-Luft schnuppern. Trotz gefühlter 40°C war die Stimmung von Beginn an weltmeisterlich. Die 21.000
Besucher zeigten ihre Begeisterung für den Frauenfußball im Verlaufe der Partie mit einer Laolawelle.
Auch die fünf Klassen der Gesamtschule Reichshof bewiesen beim Anfeuern vollen Einsatz und stimmten
immer wieder Fangesänge, insbesondere für die Schwedinnen an. So war der Jubel groß, als die
Skandinavierinnen in der zweiten Hälfte endlich den verdienten Siegtreffer erzielten. Jan Tomm aus der
Sportklasse 6b, der wohl größte Schwedenfan, stand gleich einem TV-Team Rede und Antwort. Jan:“
Meine Leidenschaft für Schweden ist durch die zahlreichen Urlaube dort entstanden, ich spreche sogar
ein bisschen Schwedisch. Deswegen feuere ich heute die Schwedinnen an und tippe ein 5:0“. Dass der
Sieg nicht ganz so klar ausfiel, lag wohl auch an der Hitze. Alles in allem war es für die Schülerinnen und
Schüler ein unvergesslicher Ausflug.
Zerteilte Schüler - Zauberei Reichshofer Gesamtschüler in Nümbrecht (04.07.2011)
Im Rahmen des Nümbrechter Ehrenamtstages trat im Mai auch die Zaubergruppe der Gesamtschule Reichshof auf. „Monini und seine Gaukler“, so der Name der Truppe um den Lehrer Andreas Monien, zeigten vor großem Publikum einen Ausschnitt aus ihrem Können. Großillusionen oder Zerteilungsnummern verblüfften die Zuschauer ebenso wie Jacketwechsel unter Fesseln.
![]() |
Die Unbefangenheit und die Routine der jungen Artisten, die wie echte Profis auch Zuschauer einbezogen, trug ihnen nachdrückliche Ovationen ein.
Verschränkte Hände - 12. Austausch der Gesamtschule Reichshof mit Partnerschule
in Łancut (04.07.2011)
Die gegenseitige Verbundenheit zwischen dem Lyzeum Łancut in Polen und der Gesamtschule Reichshof
erfuhr im Juni eine weitere beeindruckende Dokumentation. Hatten die beiden Schulen im letzten Jahr
ihre Partnerschaft noch durch ein symbolisches Schloss an der Kölner Hohenzollenbrücke symbolisch
bekräftigt, so fertigten die 10 polnischen und die 10 deutschen Schüler aus der 11. Jahrgangsstufe in
diesem Juni gemeinsam ein Mosaik mit zwei verschränkten Händen in den Farben der beiden
Nationalflaggen auf dem Eckenhagener Schulgelände. „Mit diesem Symbol wird das herzliche Verhältnis
unserer Schulen auch im Alltag für unsere Schülerinnen und Schülern sichtbar“, sagte Axel Müller, der
als Koordinator für Kunst und Kultur der Gesamtschule Reichshof für das Projekt die konzeptuelle
Federführung übernommen hatte.
Gefördert wurde das reichhaltige Programm des 12. Austauschs einmal mehr durch den Förderverein der
Gesamtschule Reichshof und das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW). Nach einer Begrüßungsfeier
mit musikalischen Darbietungen, u.a. der Gesamtschul-Lehrergruppe „Eichenhain Klezmer“, Hans Peter
Schmitz und Schülern sowie einer Schülertanzgruppe fungierte ein Sportevent mit Jens Schunke-Galley
ebenso als „Eisbrecher“ wie das gemeinsame Kochen mit Kochprofi Stephan Hammes in der Mensa des
Schulzentrums.
![]() |
Die beiden Schülerdelegationen besuchten das Phantasialand in Brühl, das Haus der Geschichte in Bonn und unternahmen Stadtführungen durch Bonn und Köln. Insbesondere für die polnischen Gäste beeindruckend war der Pfingstgottesdienst im Kölner Dom, ein Programmpunkt, den sie sich gewünscht hatten. Die Schülerinnen und Schüler freundeten sich schnell an und gemeinsame Interessen traten bald zutage. Grillparties mit den Gastfamilien und viele Unterhaltungen (auf Englisch) brachten auch diesmal wieder ein „Wir-Gefühl“ hervor. Kerstin Krug, die mit Anne Halfar auf Reichshofer Seite den Austausch organisiert, war angetan von den Gastgeberqualitäten der deutschen Jugendlichen, die ihrerseits beeindruckt waren von der Herzlichkeit und Offenheit der polnischen Mitschüler. Die Entwicklung des gegenseitigen Verständnisses der beiden Kulturen wird noch in diesem Jahr weiter geführt werden, wenn nämlich im September der Gegenbesuch der deutschen Schülerinnen und Schüler erfolgt.
Rausgemobbt 2.0 - Jugendtheater an der Gesamtschule Reichshof (21.06.2011)
Am 9. Juni hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ noch vermeldet, jeder dritte Schüler sei schon Opfer von
„Cyber-Mobbing“ geworden. Am selben Tag und genau zu diesem Thema führte die Kölner
Theatergruppe „comic on“ im Forum des Eckenhagener Schulzentrum vor den Schülerinnen und Schülern
des achten und neunten Jahrgangs der Gesamtschule Reichshof das Stück „Rausgemobbt.2.0“ auf.
Anschließend diskutierten die Schauspieler und Schauspielerinnen mit dem Publikum über das Stück und
seine Thematik.
Jess kommt an seine dritte Schule, an die er weiter gereicht wurde. Hatte er an seiner letzten Schule
Brandstiftung begangen, ist er froh, dass dies hier niemand weiß und er einen Neuanfang machen kann.
Auf Freunde glaubt er zunächst verzichten zu können, denn er ist ja virtuell bestens vernetzt. Bald
gerät er aber in die erpresserischen Intrigen der arroganten „Zicke“ Vanessa, die mit ihrer Clique die
Schule dominiert. Die aufkeimende Freundschaft zu der Mitschülerin Chris wird dadurch gegen alle seine
Absichten zerstört, da Vanessa raffiniert peinliche Handyvideos gegen Chris und Jess einsetzt, die sie
im „Netz“ veröffentlicht. Zerstört wird offensichtlich auch Chris’ Leben, denn das Stück endet abrupt
mit einem Schuss hinter den Kulissen. Die Vernichtung von Persönlichkeitssphäre und das Anprangern
(vermeintlicher) Verfehlungen aus Bösartigkeit und Dummheit durchzieht das gesamte Stück.
![]() |
Sprache und Handlungsgestaltung trafen die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Die
Schauspieltruppe erntete satten Applaus. Die Diskussion zeigte ein breites Spektrum von Fragen und
Aspekten zur Thematik: Wie fühlt sich Cyber-Mobbing an? Wie fühlt es sich an, wenn man Opfer oder
Täter ist? Wo bekomme ich Hilfe?
An die Gesamtschule Reichshof geholt hatte das Stück Axel Müller als Kulturbeauftragter der
Gesamtschule Reichshof. Dabei konnte er zurückgreifen auf das Angebot von Uta Krüth,
Kulturbeauftragte der Gemeinde Reichshof, die die Veranstaltung finanziell und organisatorisch
unterstützte. Axel Müller dankte für die reibungslose Zusammenarbeit: „Das war ein tolles Beispiel für
die Unterstützung der Gemeinde Reichshof bei der Bearbeitung aktueller Schülerthemen durch Kultur.“
Dirk Reinhardt las an der Gesamtschule Reichshof - Erlesene Preise zum
nachgeholten „Tag des Buches“ (21.06.2011)
Rachid, Ayla und der Hund Schliemann begleiten die Heldin Anastasia Cruz zu einer großen Entdeckung in Ägypten. Das Abenteuer beginnt mit einer geheimnisvollen Papyrusrolle, und am Ende erwachen alte Zeiten wieder zum Leben. Schaurig schön und spannend empfanden die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Gesamtschule Reichshof die Autorenlesung von Dr. Dirk Reinhardt. Der gebürtige Bergneustädter trug aus seinem neuesten Jugendbuch „Anastasia Cruz – die Bücher des Thot“ in der oberen Sporthalle des Eckenhagener Schulzentrums vor. Anlass war der im Mai an der Gesamtschule Reichshof nachgeholte „Welttag des Buches“, der in diesem Jahr leider in die Osterferien fiel.

Der Autor und Journalist Dirk Reinhardt, der heute in Münster lebt, hatte gerade den Literaturpreis „Goldener Bücherpirat“ für den aktuellen Anastasia Cruz-Roman erhalten. Er wusste sein junges Publikum zu faszinieren. Das machte sich nicht nur beim Ausflug in die Welt der Pyramiden und des Nils bemerkbar, sondern auch bei den vielen Autogrammwünschen der Schülerinnen und Schüler.
Am Tag nach der gelungenen Lesung setzten sich die Gesamtschulaktionen rund um das Buch fort: Lehrer lasen für ihre Schüler, was ebenso regen Zuspruch erfuhr wie ein Quiz in der Bücherei, bei dem es erlesene Preise zu gewinnen gab.
Die Initiatoren der Aktionen ums Buch, Stephan Demuth und Karin Dörbaum, freuten sich über die gute Zusammenarbeit mit Frau Peters von der Gemeindebücherei, die insbesondere die Lesung mit Dirk Reinhardt tatkräftig unterstützt hatte.
Kocherlebnis mit dem Profi (21.06.2011)
Bei zwei Gelegenheiten kochten kürzlich Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs der
Gesamtschule Reichshof zusammen mit dem Profi-Koch Stephan Hammes. Eingeladen hatte ihn
Hauswirtschaftslehrerin Claudia Schmitz sowohl in den normalen Unterricht als auch zur Vorbereitung
des Besuchs der Kommission zur erneuten Vergabe der Auszeichnung der Gesamtschule Reichshof als
„Gute Gesunde Schule“. „Die Schülerinnen und Schüler sollten einmal erleben, wie ein Profi kocht“,
sagte Claudia Schmitz.
Der Kurs mit 15 Schülerinnen und Schülern erlebte die Zusammenarbeit als aufregendes Ereignis.
Maurice Jäger, Kaan Koc, Laura Dietrich und Isabel Kaufmann (Klasse 6d) schilderten die gemeinsamen
Aktivitäten. „Der Profi schneidet ganz anders als wir“, vermerkte Maurice Jäger; „er hat uns zum
Beispiel den ‚Krallengriff‘ beigebracht, der beim Schneiden Verletzungen verhindert“, ergänzte Kaan Koc.
„Wir können jetzt viele einfache, aber leckere Gerichte wie Antipasti und Kräuterquark herstellen“,
vermeldete Laura Dietrich. Isabel Kaufmann schwärmte besonders von der süß-sauren Sauce, dem
selbst gebackenen Brot und den Crepes mit gedünstetem Gemüse.
![]() |
Stephan Hammes bezeichnet sich selbst als „Genusshandwerker“. Er möchte den Schülerinnen und
Schülern der Gesamtschule Reichshof vermitteln, wie einfach es ist, selbst zu Hause mit Lebensmitteln,
die in der Regel immer im Schrank sind, etwas Leckeres und Gesundes mit Spaß und Unkompliziertheit zu
kochen, und zwar aus gesunden Lebensmitteln.
Nach der Erfahrung von Stephan Hammes gehen die jungen Köchinnen und Köche unbefangen an die
Kocherei heran und sind schnell zu begeistern: „Anders als Erwachsene kennen die Schüler nicht
jemanden aus dem Fernsehen, der besser kochen kann, sondern sie hinterfragen mit viel Neugier die
kulinarischen Angelegenheiten und nehmen diese an.“ Stephan Hammes verfolgt auch einen
Nebeneffekt: „Die Schüler geben ihre Kocherfahrungen unverblümt an die Eltern weiter und leisten
dadurch oft Überzeugungsarbeit in Sachen gesunde Ernährung.“
Die Schülerinnen und Schüler waren schließlich auch angetan von der humorvollen Atmosphäre beim
Kochen. Isabel Kaufmann: „Herr Hammes brachte uns oft zum Lachen, aber er erklärte alles ganz
genau“, sagte Isabel Kaufmann. Und die Kommission „Gute Gesunde Schule“ machte „uns sogar den
Vorschlag zusammen mit Herrn Hammes ein Rezeptbuch zu schreiben“, ergänzte Laura Dietrich.
Die Bühne als Mikrokosmos -Premiere von „Einer flog über das Kuckucksnest“ an der
Gesamtschule Reichshof (28.05.2011)
Die Zuschauer im vollbesetzten Forum des Eckenhagener Schulzentrums erstarren, als die Premiere von „Einer flog übers Kuckucksnest“ des Literaturkurses der Stufe 12 der Gesamtschule anhebt: Schrille Alarmtöne begleiten den sich eröffnenden Blick auf eine beklemmende, mit Gaze verhängten, in sterilem Weiß gehaltenen Bühnenraum. Auf dessen Boden liegen Gestalten; sie beginnen langsam zu zucken wie mechanische, ferngesteuerte Puppen. Das ist die Eingangsszene der Eckenhagener Fassung von Ken Keseys Bestseller (1962), der von Milos Formann 1975 erfolgreich (5 Oscars) verfilmt wurde und mit Jack Nicholson als McMurphy nachmals geradezu Kultstatus erhielt.
![]() |
Die Story ist schnell erzählt. Randle Patrick McMurphy (Mathias Koch), ein kleinkrimineller Sträfling, lässt
sich in eine psychiatrische Anstalt einweisen, um dem Gefängnis zu entgehen. Er trifft dort auf eine
Gruppe von Patienten, die strengen Therapiemaßnahmen und strikten Anstaltsregeln unterworfen sind.
Über deren Einhaltung wacht unbarmherzig Schwester Ratched (Miriam Schneider) mit ihrem „Stab“ von
Pflegern (Ann-Kathrin Schiffbauer, Jasmin Zander, Kim Schleißing). Durch Medikamente ruhig gestellt
und durch die Androhung von Elektroschockbehandlungen eingeschüchtert, wagt es keiner der
Patienten, sich gegen Schwester Ratched und ihre Anordnungen zu wehren. McMurphy will sich nicht
unterwerfen, er hebelt das starre Regelwerk immer wieder aus und stachelt auch die anderen dazu an.
Er veranstaltet Glücksspiele, schmuggelt die Prostituierten Candy Star und Sandra (Jana
Dabringhausen, Ilona Behle) in die Anstalt und feiert wilde Partys. Nach und nach beginnen auch die
anderen Insassen, langsam aus sich herauszugehen, die eigenen Wünsche und Sehnsüchte zu
formulieren und auszuleben. McMurphy bringt sogar Häuptling Bromden (Jule Büscher), einen Patienten,
der bereits zahllose Elektroschockbehandlungen hat ertragen müssen und daher aus Selbstschutz
vorgibt,
![]() |
taubstumm zu sein, dazu, seine Tarnung aufzugeben. Die Rache Schwester Ratcheds bleibt nicht aus,
McMurphy und Häuptling Bromden werden einer Elektroschockbehandlung unterzogen. Weil aber selbst
dies McMurphy nicht zur Anpassung an die Regeln bringt, droht Schwester Ratched ihm mit einer
Lobotomie, einer Gehirnoperation, bei der die Gehirnlappen durchtrennt werden. Die Mitinsassen wollen
ihm dies ersparen und ihm zur Flucht verhelfen. McMurphy aber will zuvor noch die bereits organisierte
Party mitfeiern, bei der Candy den zwar erwachsenen, aber noch immer von seiner Mutter abhängigen
Patienten Billy Bubbit (Lisa-Marie Rinke), endlich von seiner Unschuld befreien soll. Die Party findet wie
geplant statt, doch die Strafe bleibt nicht aus. Schwester Ratched droht Billy an, seiner Mutter von
seinen Verfehlungen zu berichten. Das treibt diesen in den Selbstmord. Nun hat Schwester Ratched
ihren Anlass: McMurphy muss sich zum Entsetzen der anderen Patienten der Lobotomie unterziehen, die
aus ihm ein apathisches, willenloses Wesen machen soll und ihn seiner Menschenwürde und Männlichkeit
beraubt. Bromden erträgt diese Aussicht nicht; um ihm ein jahrelanges, unmenschliches Dahinvegetieren
zu ersparen, bringt er ihn um.
Überzeugend entlarven die jungen Darsteller und Darstellerinnen im Verlauf ihrer Darbietung die
Machtstrukturen und Unterdrückungsmechanismen der Anstalt, nehmen das (pseudo-) demokratische
Gebaren der Stationsleiterin ernst („Das ist eine demokratische Station, die von den Patienten geleitet
wird“), stoßen aber bald auf die Wahrheit der Gewalt des Psycho-Apparats, der sich sogar die
verständnisvolle, aber schwache Dr. Spivey (Kathrin Trintzek) unterwirft. Der hochintelligente
Patientenpräsident Dale Harding (Benedict Brelöhr) empfindet zwar auch die starren Routinen der
Anstalt als Belastung, erkennt aber, dass sie den Patienten Sicherheit geben, weil diese genau wissen,
wann sie was zu tun haben und mit welchen Konsequenzen sie für welche Regelübertretungen zu
rechnen haben. Zum Schluss jedoch legt er ein mutiges, zugleich aber auch resignatives Bekenntnis zur
riskanten Freiheit ab: „Sündigt, solange ihr könnt, denn morgen wird man uns wieder einschläfern.“
![]() |
Handlung und Bühnenbild eröffneten am 20. Mai in Eckenhagen einen Mikrokosmos, der allegorische
Wirkung auf die Zuschauer zu entfalten vermochte: Was ist normal, was ist krank? Und: In welchen
Macht- und Manipulationsstrukturen befinden wir uns? Welche Regeln welcher „Anstalt“ beherrschen
uns? Diese Verbindung von Bühnengeschehen und möglicher Publikumswirklichkeit symbolisierte der am
Ende weggezogene Gazevorhang, der bis dahin Zuschauer und Akteure (scheinbar) trennte. Der Einsatz
von Musik, Licht unterstützte wirkungsvoll die glänzende Leistung der jungen Schauspieler. Die
kunstvolle Choreographie ermöglichte den Darstellern todtraurige, aber auch slapstickartige Figuren-
Gestaltungen, die teilweise an Laurel und Hardy erinnerten und das Publikum zu Szenenapplaus hinriss
(stark: Tanja Guretzki als Martini).
Nach der Vorstellung würdigte Schulleiter Dieter Ströhmann die Leistung des Literaturkurses. An der
Produktion waren 40 Schülerinnen und Schüler in Abteilungen wie Requisite, Bühnenbild, Technik u.a.
beteiligt. Einen besonderen Dank sprach er Kursleiter Jens Schunke-Galley aus, der seinerseits
Regisseurin Katja Hilchenbach und die engagierte Hilfe der Hausmeister Dietmar Treptau und Jacob
Warkentin hervorhob.
Schloss besiegelt Freundschaft - 11. Austausch mit belgischer Partnerschule (10.05.2011)
„Die Deutschen und die Belgier sind sich gleichzeitig nah und fern“, kommentierte der Schulleiter des Athénée Royal de Waimes in Belgien die Nachbarschaft der beiden Länder. Dass aber die Nähe zwischen der Gesamtschule Reichshof und dem Athénée Royal stetig wächst, dafür stand der 11. Austausch zu Beginn des Monats April. Hatte im vergangenen November eine Schülergruppe aus Reichshof Belgien besucht, so absolvierten nunmehr 20 Schülerinnen aus Waimes zusammen mit den deutschen Partnern ein umfangreiches Programm im Rahmen des Gegenbesuches.
![]() |
„Jetzt rächen die sich für die Kälte, als sie bei uns waren“, stöhnten einige der Gäste, als die Stufen zur Spitze des Könner Domes kein Ende zu nehmen schienen. Aber auch gemeinsames Kino, eine Stadtführung in Köln, das Erleben der Gesamtschule Reichshof, eine zusammen einstudierte Tanzchoreographie und anderes mehr kennzeichneten das umfangreiche Programm. Untergebracht waren die Gäste in deutschen Familien. Dabei gab es natürlich reichhaltige Gelegenheiten zur Sprachverbesserung und zum Kennenlernen der Kultur.
![]() |
Die seit langem bestehenden Freundschaften zwischen den Lehrern vertieften die Organisatoren des Austauschs, Kerstin Krug auf deutscher sowie Muriel Krickel und Evelyne Starck auf belgischer Seite. Einen symbolischen Höhepunkt stellte zweifelsohne eine Aktion auf der Kölner Hohenzollernbrücke dar: Hier brachten die belgischen und die Reichshofer Schüler ein Schloss an, um die gegenseitige Freundschaft zu besiegeln.
Sportlicher Erfolg zu Ferienbeginn beim Aggerlauf 2011 (10.05.2011)
Merle Döhl, Julian Kroo, Ian Messinger und Henning Ranke aus der Klasse 5b der Gesamtschule Reichshof
(Schwerpunktklasse Sport) starteten am 16.04.2011 erstmalig beim Schülerlauf an der Aggertalsperre
über die Distanz von 2000 m. Sie waren auf Anhieb sehr erfolgreich: 62 Mädchen und Jungen der
Altersklassen 1997 bis 2001 gingen an den Start. Henning Ranke (1999) und Ian Messinger (2000)
belegten bei ihrer Premiere mit einer hervorragenden Laufzeit von7:38 die Plätze 4 und 5 der
Gesamtwertung und in ihren Altersklassen sogar beide den 1. Rang. Julian Kroo wurde 11. der
Gesamtwertung und 2. seiner Altersklasse (1999). Merle Döhl belegte Rang 7 ihrer Altersklasse. Auch
die Ergebnisse von Eric Kroo (Sportklasse 7d) und Jan Enno Döhl (Klasse 7a), die spontan mit ihren
Geschwistern an den Start gegangen waren, können sich sehen lassen (Platz 2 und 3 ihrer
Altersklasse).
![]() |
Im nächsten Jahr möchten alle auf jeden Fall wieder dabei sein, dann hoffentlich zusammen mit den
Mitschülern, die dieses Jahr wegen des Ferienbeginns verhindert waren. Übrigens: Die begleitende
Lehrerin, Anne Halfar, startete beim Jedermannlauf der Frauen über 5600 Meter und erreichte einen
hervorragenden 7. Platz!
(Foto von links nach rechts: Merle Döhl, Ian Messinger, Henning Ranke, Julian Groo, Eric Groo)
Reichshofer Gesamtschüler auf Erkundung der Berufswelt (10.05.2011)
Erstmals fand in diesem April zum mittlerweile alljährlichen Girls' Day bundesweit offiziell ein paralleler
Boys' Day statt. Wie in jedem Jahr gab es dazu auch dieses Mal wieder vielfältige Aktionen und
Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gesamtschule Reichshof. Die zentrale Absicht des Tages
besteht darin, Mädchen an Tätigkeiten und Berufe der Jungen und umgekehrt heranzuführen. Die
Schwerpunkte der Angebote an der Gesamtschule Reichshof lagen in der 7. Jahrgangsstufe.
Besonders an die Mädchen richteten sich Angebote wie „Mädchen entdecken Berufe in
Naturwissenschaft (NW) und Technik“ (betreuende Lehrkraft: Sabine Löber); hier erfolgt die
Berufsorientierung anhand des Online-Spiels "Girls' Planet". In diesem Jahr Premiere hatte das Angebot
„Mädchen entdecken die Naturwissenschaften / Experimentieren in den NW-Räumen“ mit den
Lehrerinnen Ruth Beckmann und Ingrid Baumann. Thorsten Wiese begleitete Schülerinnen ins
„Ausbildungszentrum Bau“ in Kreuztal, wo praktisches Arbeiten in den Berufsrichtungen Betonbauer,
Fliesenleger, Maurer, Stuckateur, Straßenbauer und Zimmerer angesagt war. Anne Halfar und Angela
Rülander leiteten das Selbstsicherheitstraining.
![]() |
Auch die Angebote für Jungen waren vielfältig. Praktisches Arbeiten im Technikraum mit Auszubildenden
der Firma Elektrisola und Axel Bayer war hier ebenso möglich wie das Projekt "Männer in der Küche"
unter Leitung von Claudia Schmitz. Hier hielten am Ende die Teilnehmer stolz ihr „Haushaltsüberlebens
-Zertifikat“ in Händen. "Neue Wege für Jungs" beschritt der Sozialpädagoge der Gesamtschule
Reichshof, Olaf Kemper.
Angebote für Jungen und Mädchen gleichermaßen bildete die Erkundung der Firma NORWE in Pernze,
wobei kleine praktische Übungen viel Abwechslung brachten (Achim Senftleben).
Für die Gruppe um Witta Klein ging es im Evangelischen Alten- und Pflegeheim in Eckenhagen um
medizinische und Pflegeberufe, während Damaris Gänzler mit ihren Schülern in der Rebbelrother Firma
Jokey Plastik Ausbildungsberufe wie Maschinen- und Anlagenführer, Verfahrensmechaniker, Fachkraft
für Lagerlogistik oder Werkzeugmechaniker erkundeten.
Insgesamt acht Mädchen der 8. und 9. Jahrgangsstufen erhielten die Gelegenheit, an Workshops bei der
Firma BPW teilzunehmen, um verschiedene Ausbildungsrichtungen und Themenbereiche kennen zu
lernen: Fachinformatikerin, technische Produktdesignerin, Zerspanungsmechanikerin,
Industriemechanikern, Werkzeugmechanikerin, Fachkraft für Lagerlogistik. In einzelnen Workshops
konnten die Mädchen praktische Erfahrungen durch das Bearbeiten von Aufgaben wie das Erstellen
technischer Zeichnungen, Lötübungen, Feilen, Sägen, Drehen Fräsen und Bohren sammeln.
Insgesamt zogen die beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Organisatorinnen aus dem Kollegium
der Gesamtschule Reichshof eine positive Bilanz. Diese manifestiert sich auch an den Stellwänden in der
Gesamtschule, auf denen die mannigfaltigen Eindrücke und Erfahrungen des Tages dokumentiert sind.
(Foto: Ramona Macziejewski und Julia Klassen, beide Klasse 7d)
Tag der Ehrungen: Gesamtschule Reichshof würdigt herausragendes
Schülerengagement (05.05.2011)
Ihren traditionellen „Tag der Ehrungen“ begingen die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof am letzten Schultag vor den Osterferien. Im voll besetzten Forum des Eckenhagener Schulzentrums betonte Schulleiter Dieter Ströhmann, wie wichtig der außergewöhnliche Einsatz vieler Mitglieder der Schulgemeinschaft für das Schulleben sei. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich engagieren, sei es in der Streitschlichtung, als Busbegleiter, in der Mensa oder auf zahlreichen anderen Feldern, sei an der Gesamtschule Reichshof mit über 60 5 der Schülerinnen und Schüler enorm. Ganz besonderen Dank für die Arbeit aller Mitglieder der Schulgemeinde verknüpfte Dieter Ströhmann mit dem Ergebnis der Qualitätsanalyse durch das Schulministerium, die in der Woche vor den Osterferien stattgefunden hatte: „Unsere Schule hat nicht nur in der Region ausgezeichnet abgeschnitten, sondern sie steht in ganz Nordrhein-Westfalen ganz hervorragend da!“ Er lobte auch den Einsatz der Schüler in den Interviews der Qualitätsanalyse: „Ihr habt kompetent und durchaus kritisch Stellung zu Eurer Schule genommen, das ist einen Extra-Applaus wert.“
![]() |
Ebenfalls auf das Ergebnis der gerade abgeschlossenen Qualitäts-Analyse ging Elke Schöttler ein, die
Vorsitzende des Fördervereins der Gesamtschule Reichshof: „Auch wir Eltern sind über die Schule
intensiv interviewt worden: „Wir haben nachdrücklich klar gemacht, wie gerne wir unsere Kinder auf
diese Schule schicken.“
Der Förderverein hatte eine Fülle von Preisen für die geehrten Schülerinnen und Schüler gestiftet; die
Palette reichte von Fußbällen, Pokalen, T-Shirts, Büchern und Urkunden bis hin zu Ostergestecken.
Dafür erhielt Elke Schöttler satten Beifall. Sie hob die zahlreichen Projekte hervor, die der Förderverein
in den letzten Monaten angestoßen hatte. Besonders ehrte sie die Schülerinnen und Schüler, die
beispielsweise das neu gestaltete Aquarium pflegen und betreuen.
![]() |
Für ihre Mitarbeit in der Mensa würdigte Barbara Andörfer zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die
teilweise bereits mehrere Jahre dabei sind. Olaf Kemper bedankte sich bei allen, die den Betrieb der von
den Schülern selber gestalteten Cocktailbar aufrechterhalten, aber auch bei „seinen“ Busbegleitern. Die
erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Mathe-Olympiade sowie den zahlreichen
Wettbewerben in den Naturwissenschaften ehrte Uli Haas. Er sprach zugleich für die gesamte
Schulgemeinde, als er sich „stolz über die besonderen Leistungen“ zeigte, „die so viele Schülerinnen und
Schüler der Gesamtschule Reichshof innerhalb und außerhalb der Schule“ erbringen und wies
ausdrücklich auf den doppelten Erfolg hin, den Christian Borschbach aus der Klasse 8a auf Landesebene
im Wettbewerb „Chemie entdecken“ erzielt hatte.
„Kennt ihr den wunderbaren gefliesten Raum neben dem Sekretariat“, fragte Thorsten Wiese, der mit
diesem Hinweis auf den Sanitätsraum der Schule die Ehrung der Schulsanitäter einleitete und zugleich
als SV-Lehrer zusammen mit Dieter Ströhmann die Arbeit der sehr aktiven Schülervertretung würdigte.
Den Teil der Ehrungen im sportlichen Bereich eröffnete Sabine Poganski. Sie überreichte Pokale und
andere Preise an die schnellsten Fahrerinnen und Fahrer der Schulskifahrt und hob mit Olaf Steffen die
ausgezeichneten Leistungen der Reichshofer Gesamtschüler bei den Kreismeisterschaften hervor.
Preise erhielten zu viele Schülerinnen und Schüler, als dass man sie hier alle aufführen könnte. Einen
feierlichen Rahmen verliehen den Veranstaltungen die Musikklassen 6e und 7e unter Leitung von Ingo
Thape. Uli Haas, der den Tag für die Jahrgänge 8 bis 10 und 5 bis 7 in zwei Etappen organisiert hatte,
dankte den Kolleginnen und Kollegen der Gesamtschule für deren Einsatz bei den vielen Wettbewerben.
Dieter Ströhmann mahnte noch einmal an: „Sammelt eure Auszeichnungen und die Zertifikate Eures
Engagements, sei es in der Schule oder beispielsweise in der freiwilligen Feuerwehr: Personalchefs
achten auf diese Dinge!“
Rückenstärkung - Kooperationsprojekt der Gesamtschule Reichshof (05.05.2011)
Schon Kinder und Jugendliche sind in der heutigen, durch zunehmenden Bewegungsmangel geprägten Zeit von Rückenproblemen bedroht. Die Gesamtschule Reichshof wirkt dem als „Schule in Bewegung“ gemäß ihrem Schulprogramm durch vielfältige Maßnahmen entgegen. Nun bereits zum dritten Mal in Folge fand – diesmal an vier Montagen vor den Osterferien – ein Kooperationsprojekt zwischen der Gesamtschule und der Schule für Physiotherapie in Gummersbach (DAA) statt.
![]() |
Inhaltlich setzt sich das Projekt zusammen aus der Vermittlung von anatomischen Grundlagen und dem Erlernen von Verhaltensmaßnahmen zum rückenfreundlichen Verhalten. Letzteres wurde den Schülerinnen und Schülern dabei in direktem Zusammenhang zur unmittelbaren Umgebung in Schule und Freizeit vermittelt. Der Schwerpunkt lag dabei vor allem auf der Gestaltung des Arbeitsplatzes Schule .An der gemeinsamen Projektarbeit nahm der gesamte 5. Jahrgang der Gesamtschule Reichshof teil. Unterstützung erfuhr das Vorhaben von der AOK Gummersbach, z.B. in Form von 10 Therapiebällen. Physiotherapieschüler der Abschlusssemester der DAA unterrichteten jeweils Gruppen von vier bis fünf Schülerinnen und Schülern im Schwerpunkt Rückenschulung. Die theoretische Begleitung erfolgte im naturwissenschaftlichen Unterricht der Gesamtschule Reichshof.
![]() |
Organisiert und begleitet wurde das Projekt in der Gesamtschule von Sportlehrerin Sabine Poganski und der Fachfrau für Bewegungserziehung und Psychomotorik, Melanie Koll von der Schule für Physiotherapie. In der gemeinsamen Nachbesprechung mit den Schülerinnen und Schülern waren sich alle Beteiligten einig darin, dass das Projekt weiter geführt werden soll. Sabine Poganski fasste zusammen: „Die Fünftklässler waren mit Begeisterung bei der Sache. Die kleinen Trainingsgruppen waren natürlich klar von Vorteil.“ Melanie Koll ergänzte: „Für die Schülerinnen und Schüler der Schule für Physiotherapie war die Arbeit mit den Kindern eine Herausforderung, zugleich aber auch interessantes Neuland. Wir haben mit diesem Projekt die Möglichkeit bekommen, Erfahrungen im Bereich Bewegungserziehung mit Kindern zu machen. Das war für uns alle toll, auch deshalb weil die Vorbereitung der Stunden unsere angehenden Therapeuten zusätzlich als Team gestärkt hat.“
Klassenskifahrt der Sportklasse 7d nach Matrei (05.05.2011)
Wir starteten abends um 18.30 Uhr, nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet hatten, mit dem Doppeldeckerbus von der Schule. Nach einer langen Fahrt kamen wir müde aber froh in Matrei in Osttirol an. Dort wartete ein leckeres Frühstück auf uns. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir zum Depot um unsere Skiausrüstung auszuleihen. Beim Skifahren wurden wir in drei Gruppen unseres Könnens eingeteilt. Natürlich hatten wir auch alle unsere Highlights wie z.B. die Talabfahrt, die einen Höhenunterschied von 1500 m hat! Für manche von uns war es ein Highlight die Route nach Kals oder sogar eine schwarze Piste herunter zufahren. Wir hatten sehr viel Spaß auf der Klassenfahrt wie z. B. beim Eisstockschießen oder bei der Faschingsparty.
![]() |
Alle Schüler waren während der Woche immer beschäftigt und die Lehrer waren super drauf. Uns begleiteten noch eine Studentin und der Vater eines Mitschülers, der, um uns das Skifahren beizubringen, extra eine Woche Urlaub genommen hat. Unser Tagesablauf war komplett durchgeplant und sah wie folgt aus: Jeden Tag um sieben Uhr aufstehen, damit wir pünktlich um acht Uhr zum Frühstück kamen, Mittagessen gab es auf der Hütte oben im Skigebiet.
![]() |
Nach dem Skifahren hatten wir bis zum Abendessen Zeit für uns, danach haben wir bis zur Bettruhe gemeinsam im „Gemeinschaftsraum“ den Abend gestaltet. Wir haben zum Beispiel zusammen einen Film angeschaut, die aktuellen Fotos vom Skifahren betrachtet, Billard gespielt und eine Faschingsparty gefeiert.
![]() |
Der letzte Tag war der beste, alle konnten zeigen, was man in einer Woche Skikurs gelernt hatte.
Natürlich haben wir all das nur unseren Eltern und Lehrern zu verdanken, ohne die wäre diese Woche
gar nicht möglich gewesen! Die Skifahrt war für unsere Klassengemeinschaft ein voller Erfolg!
Ein Bericht von Ramona Maciejewski
Vom Reaktorunglück bis zum Verkehrsunfall - Gesamtschul-Sanitäter probten
Ernstfall (08.04.2011)
Es war kein Aprilsscherz, als 27 bereits erfahrene zusammen mit neuen Schulsanitätern und -sanitäterinnen am ersten Wochenende des Monats in der Gesamtschule Reichshof auch das Verhalten nach im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophen, etwa bei Naturkatastrophen, industriellen Unfällen, aber auch Reaktorunglücken übten. Zwar stellten diese Aspekte nur einen Schwerpunkt unter mehreren der Erste-Hilfe-Fortbildungen dar, aber nach dem schlimmen Unglück in Japan war das für viele Schülerinnen und Schüler der Übung eine beklemmende Sache. Schließlich ging es um beängstigende Fragen: Wie lege ich einen Lebensmittel- und Energievorrat an? Was ist Schutzkleidung und was gehört ins Notgepäck?
![]() |
Darüber hinaus standen natürlich alle möglichen Unfälle in der Schule im Mittelpunkt der Sani -Fortbildung, z.B. Verletzungen, Vergiftungen, Verbrennungen, Verätzungen bis hin zum Atem- und Herzstillstand. Zusätzlich wurde richtiges Verhalten bei Verkehrsunfällen eingeübt. Sanitäter-Betreuer Thorsten Wiese hatte eigens einen Wagen „an die Laterne“ gefahren, damit die Schüler-Sanitäter verletzte Insassen retten konnten. Thorsten Wiese zog ein positives Fazit der Fortbildung. Er lobte insbesondere die Einsatzfreude der Beteiligten, die viel von ihrer Freizeit investiert hatten.
Auf dem Weg zur Inklusion – Siegener Studentinnen an der Gesamtschule
Reichshof (08.04.2011)
Mit der Fachrichtung „Entwicklung und Inklusion“ bietet die Universität Siegen einen anspruchsvollen
neuen Studiengang an. Bei seiner Einführung in Siegen war auch Dieter Ströhmann anwesend, der als
Schulleiter der Gesamtschule Reichshof für seine Schule eine Urkunde unterzeichnete, in der eine
Zusammenarbeit mit der Universität Siegen über die bereits bestehenden engen Verbindungen hinaus
auch in dieser neuen Studienrichtung vereinbart wird. Damit ist die Gesamtschule Reichshof neben der
Grundschule in Denklingen eine der ersten Schulen der Region, die sich für das Anliegen öffnet, im
Schnittfeld von Schule und sozialer Arbeit auf die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen
vorzubereiten. Näherhin bedeutet dies die professionelle Entwicklung von „pädagogischer
Diagnosefähigkeit, curricularer Gestaltungsfähigkeit und didaktisch-methodischer
Interventionsfähigkeit“, wie es in den Kennzeichnungen des Studiengangs seitens der Universität heißt.
Diese Ziele sind vor dem Hintergrund zu sehen, dass das pädagogische Konzept der Inklusion im
deutschsprachigen Raum Einzug zu halten beginnt. Gefordert ist dies durch die UN
-Behindertenrechtskonvention vom März 2009. In ihr verpflichten sich die Staaten, ein „Inclusive
Education System“ anzubieten, das ein ‚An-den-Rand-Drängen‘ gefährdeter Schülerinnen und Schüler
verhindert. Inklusion bedeutet demnach auch und gerade körperlich und geistig behinderte Schüler in
das Regelschulsystem einzuschließen (lateinisch: includere). Darüber hinaus hat das Inklusive
Erziehungskonzept jedoch auch generelle Ansprüche, nämlich Heterogenität, d.h. die
Verschiedenartigkeit von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Voraussetzungen von Schülergruppen überhaupt
in das Bildungssystem einzuschließen. Damit steht es in striktem Gegensatz zu separierenden oder
exklusiven, d.h. ausschließenden Konzeptionen von Erziehung und Bildung.
![]() |
Wie das im Einzelnen geschehen kann, welche Umsetzungsvoraussetzungen, welche Fähigkeiten und
Fertigkeiten der entsprechenden Fachleute zu gewährleisten sind, will die Universität Siegen unter
Federführung von Prof. Dr. Richard Huisinga in engem Schulterschluss mit der Praxis ihren Studentinnen
und Studenten vermitteln.
Insofern waren es drei studentische „Pionierinnen“, die bis Februar dieses Jahres an der Gesamtschule
Reichshof einen beträchtlichen Teil ihrer Ausbildung absolvierten. Anna Kremer, Laura Reinhard und
Christine Herzog waren auf mannigfaltige Weise in der Eckenhagener Gesamtschule aktiv. Betreut und
angeleitet wurden sie insbesondere von den Sozialpädagogen vor Ort, Angela Rüländer und Olaf Kemper.
Anna Kremer setzte ihren Schwerpunkt in Mädchengruppen, die Betreuung von LRS-Schülerinnen, die
Lernorganisation und die Streitschlichtung. Auch der Aufbau des Klassenrat-Projekts wurde von ihr
unterstützt. Die Intervention bei verhaltensauffälligen Jungen und die Mitarbeit beim Keep-Cool-Training
bildeten zusätzliche Akzente der Arbeit von Laura Reinhardt, die auch im Bereich der
Gesundheitsprävention mitwirkte. Christine Herzog schließlich legte einen Querschnitt in die genannten
Arbeitsbereiche.
Die drei Studentinnen zeigten sich einig in der Ansicht, dass ihre Tätigkeit in der Gesamtschule
Reichshof eine unverzichtbare Zeit in ihrer Ausbildung bedeutet, machten sie doch die Erfahrung, dass
die Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis sich komplexer darstellt als im universitären Seminar allein.
Insbesondere würdigten sie die Hilfsbereitschaft und die freundliche Aufnahme seitens des gesamten
Kollegiums der Reichshofer Gesamtschule.
Schüler der Gesamtschule Reichshof zum zweiten Mal erfolgreich im
Chemiewettbewerb (08.04.2011)
Christian Borschbach konnte nunmehr zum zweiten Mal einen Preis für sein sehr gutes Abschneiden im Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“ entgegennehmen. Hatte der Schüler der Klasse 8a der Gesamtschule im letztjährigen Durchgang des Wettbewerbs preisgekrönte Versuche zu exothermen oder endothermen Reaktionen durchgeführt, so wurden nun seine eigenständig erarbeitete und protokollierte Lösung der Aufgabe „E 330 kann’s“ mit dem Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg“ gewürdigt. Wie schon im letzten Jahr wird Christian Borschbach im Sommer in einer Feierstunde an der Universität zu Köln in Anwesenheit von Vertretern des Schulministeriums mit einem Preis honoriert. Christians Klassenlehrerin Ingrid Baumann würdigte seine Leistung als „außerordentlich beachtenswerte Leistung“, die insbesondere durch Christians Selbstständigkeit zusätzlich aufgewertet werde, die er nun schon zum wiederholten Mal unter Beweis gestellt hat.
![]() |
An diesem Wettbewerb des Instituts für Anorganische Chemie der Universität zu Köln hatten sich rund 5600 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen beteiligt. Aus Reichshof dabei waren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 10, insbesondere aus der Klasse 7a, die ihren Schwerpunkt in den Naturwissenschaften hat. Mit anerkennenden Urkunden geehrt wurden aus der Eckenhagener Gesamtschule auch Alicia Menninger, Rene Knüppel, Lara Born, Corinna Amman (alle Klasse 6a) sowie Katharina Neumann, 10a.
Gesamtschüler schützen Kröten auf Wanderung (28.03.2011)
Wie in jedem Jahr machten sich auch in diesem März Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Reichshof daran, Kröten auf ihren gefährlichen Wanderungen vorm Autoverkehr zu schützen. Diesmal waren es die Klassen 7c und 8a, die sich mit ihren Lehrerinnen Barbara Andörfer und Ingrid Baumann engagierten. Sie errichteten am Rand der Verbindungsstraße zwischen Hahnbuche und Mittelagger Sperren zwischen den dort bestehenden drei Krötentunneln.
![]() |
Die Arbeit erstreckte sich über mehrere Tage. Besonders motiviert wurden die Schülerinnen und Schüler durch den Anblick zahlreicher überfahrener Kröten an ungeschützten Stellen. Das stand im Kontrast mit der Beobachtung solcher Tiere, die offensichtlich vom bestehenden Zaun in die Tunnel geleitet wurden.
![]() |
Die Aktion fand statt als Teil der Naturschutzprojekte des Fachbereichs Naturwissenschaften der